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Avatar #79783
am Donnerstag, 21. März 2019 um 23:02

Falsche Überschrift!

Kommentar zur Nachricht
Hoher THC-Gehalt erhöht Psychoserisiko von Cannabiskonsumenten deutlich
vom Donnerstag, 21. März 2019
Genau das, was in der Überschrift steht, belegt die Studie nach eigenem Eingeständnis der Autoren nicht!
Da bis heute keinerlei Korrelation zwischen Cannabiskonsum einerseits und Prävalenz und Inzidenz der schizophrenen Psychosen andererseits gefunden wurde, ist das ganze nur ein willkürlich hergestellter Zusammenhang zweier durch irgend
Prävalenz und Inzidenz dümpeln konstant auf gleichem Niveau, in Großsstädten ist de Präveine noch nicht geklärte Korrelation verbundener Datensätze.
Wo ist den der dramatische Anstieg der Neuerkrankungen an Schizophrenien als Folge des explodierenden Cannabiskonsums und der THC-Gehalte der letzten 50 Jahre?

Avatar #705995
am Freitag, 22. März 2019 um 09:54

Legalität bedeutet mehr Kontrolle und nicht weniger!

Die Argumente der Befragten Experten leuchten mir nicht ganz ein; selbstverständlich sollte - unabhängig von einer Legalisierung über die potentiellen und tatsächlichen Risiken aufgeklärt werden (wie bei Alkohol oder Nikotin auch) - aber eine legale Abgabe an Erwachsene würde die Möglichkeit einer Kontrolle des THC-Gehaltes eröffnen: Abgabe geprüfter Cannabisprodukte mit Herstellernachweis und detaillierter Inhaltsdeklaration. Der Staat könnte ja einen maximalen TCH-Wert festlegen...
Man kann den Menschen potentiell gesundheitsschädliches Verhalten weder verbieten noch "aberziehen" und dass die bisherige Drogenpolitik den Konsum nicht verhindert, ist ja wohl offensichtlich...Mir wäre jedenfalls wohler bei dem Gedanken, meine jugendlichen Kinder kaufen offiziell geprüftes Cannabis - sofern sie das irgendwann möchten. Und falls ich selbst mal Lust verspüre, einen Keks zu konsumieren, dann sollte das ebenfalls meine legale Entscheidung sein...
Avatar #754103
am Freitag, 22. März 2019 um 12:05

Volksbeobachter und Cannabis

Der menschliche Geist besteht aus Gedanken, Gefühlen und Verhalten.
Dieses nennen wir auch Psyche.
Die Entwicklung der Persönlichkeit beginnt schon vor der Geburt. Das bedeutet, wenn die Mutter in der Schwangerschaft z. B. Alkohol trinkt hat dieses Einfluss auf die Entwicklung des Kindes. So werden auch andere Wirkstoffe oder Ernährung einen Einfluss haben.

Wenn jetzt ein Mensch in irgend einer Form eine Störung hat und er greift zu Cannabis, Alkohol, Arbeit bis zum Umfallen, Sport, Humor, Musik usw. um sich zu beruhigen oder Stabilisieren handelt es sich nicht um die Bewältigung der Ursache seiner Unwohlsein. Es ist eine Überlebensstrategie. Da auch die Beschäftigung mit der Ursache zu schmerzhaft ist und verdrängen tut nicht weh.

Die Person muss versuchen die Gründe zu hinterfragen und dieses ist Arbeit an seiner Biografie und Arbeit an dem Wissen der Psychologie und Medizin. Bei einigen bleibt es eine lebenslange Arbeit und sich immer wieder zu hinterfragen.

Wenn die Person einen Wirkstoff nimmt z. B. Cannabis (THC) dann benötigt sie nicht die Arbeit an sich selber durch Psychologie und Medizin. Sie lernt, ich nehme den Wirkstoff und mir geht es besser. Ich fühle nicht mehr den Schmerz der in der selben Gehirnregion ausgelöst wird wie Körperlicher Schmerz.

Denn dieses Menschen jetzt immer verdrängen, um nicht zu spüren und dabei zu Cannabis (THC) greifen bleiben die Verletzungen in der Biografie ohne Erklärung im unbewussten.

So ist eine Psychose eine Möglichkeit, um mit diesen Verletzungen zu leben.

Zusammenfassung:
Ein Mensch der in seiner Lebensgeschichte eine oder mehrere Verletzungen hat, kommt besser durch das Leben, wenn er diese aufarbeitet, Bewusst macht als wenn er sich mit Cannabis beruhigt und seinen Schmerz nicht mehr fühlt.

Grüße von Peter



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