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Avatar #715180
am Mittwoch, 27. März 2019 um 16:17
geändert am 27.03.2019 16:20:40
geändert am 27.03.2019 16:29:02
geändert am 27.03.2019 16:54:56

... ZUM NARREN GEHALTEN ...

Erneut (1) narrt uns das MPIC mit seinen unsäglichen Irreführungen.

WÄRE DAS WAHR, MÜSSEN Raucher tausendmal mehr betroffen sein, denn sie inhalieren genau in diesem Verhältnis MEHR "Schadstoffe" als Nichtraucher (also lebenslang "frische Luft").

DASS "fossile Brennstoffe" und Tabak quasi "ein und dasselbe" sind, ergibt sich nicht nur aus der Vernunft (Abbrandprodukte pflanzlichen Ursprungs, zB Öl, Holz, Tabak), sondern wurde mehrfach konkret GEMESSEN (2). DASS Raucher – im Ergebnis – mehrere Dimensionen mehr inhalieren, ist ebenso völlig eindeutig messbar (3).

DA MAN ALSO hier die "Raucher" ERNEUT nicht berücksichtigt ("bias"), ergibt sich – ZWINGEND – ein VÖLLIG FALSCHES BILD. GANZ IM GEGENTEIL wurde geschätzt, dass die "allgemeine" Feinstaubbelastung für 2014 IN WAHRHEIT – EVENTUELL – zu einer durchschnittlichen Lebenszeitverkürzung von 8 STUNDEN (4) führt (was selbst an einer vielbefahrenene Straße wohl kaum mehr als 20 Stunden ergeben dürfte). DAS wiederum wäre größenordnungsmäßig eher plausibel, denn Raucher verlieren bekanntlich etwa 8 Lebensjahre (grob 3.000 Tage/70.000 Stunden; 5).

Wie steht dann aber eine derartige "Bagatelle" zu der UNWIDERLEGBAREN Tatsache, dass das "mittlere Sterbealter" in D seit Jahrzehnten um durchschnittlich 3 Monate, mithin 2.000 Stunden JÄHRLICH (6) ansteigt?

Zudem muss gefragt werden: wie hoch soll den die "Mortalität allgemeinen Feinstaubs" NOCH gewesen sein, wenn wir vor einer Dekade rund DOPPELT SOVIEL davon hatten (7)? Was stimmt denn hier nicht mit "Ursache und Wirkung", wenn Feinstaub SINKT, Lungenerkrankungen jedoch ZUNEHMEN (8)?

Da das MPIC also SYSTEMATISCH sowohl das Rauchen, als auch bspw. die zeitliche Entwicklung außer Ansatz lässt, sind die Aussagen NICHT ANSATZWEISE PLAUSIBEL. Die "Modelle" haben mit so etwas wie REALITÄT offensichtlich nicht das Geringste zu tun!

Da nun aber "genau so viele Raucher wie Raucher" betroffen sind, muss HÖCHST ERNSTHAFT die Frage erlaubt sein, wie man denn auf die abwegige Idee kommt, irgendjemand anders (zB die Landwirtschaft) hätte mit alldem auch nur das Geringste zu tun?

Die EIGENTLICHE Sorge der WHO gilt offensichtlich jenen »drei Milliarden Menschen, die ihre Mahlzeiten mangels Strom und Gas mit Feuerholz zubereiten, und dabei durchschnittliche Feinstaubbelastungen von etwa 900 Mikrogramm pro Kubikmeter tagtäglich« erleiden (9).

Literatur
1. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/sw/Smog%2FFeinstaub?nid=101578
2. Marco, C. D. et al. Particulate matters from diesel heavy duty trucks exhaust versus cigarettes emissions: a new educational antismoking instrument. Multidisciplinary Respiratory Medicine 11, 2-6 (2016).
3. Jarvis, M. J., Unstall-Pedoe, H., Feyerabend, C., Vesey, C. & Saloojee, Y. Comparison of Tests Used to Distinguish Smokers from Nonsmokers. Am J Public Health 77, 1435-1438 (1987).
4. Das Erste – Sendung plusminus vom 20.02.2019. Diesel-Debatte: Mathematiker wirft Umweltbundesamt Rechenfehler vor. (2019).
5. Carter, B. D. et al. Smoking and Mortality — Beyond Established Causes. N Engl J Med 372, 631-640 (2015).
6. Statistisches Bundesamt (Destatis). Durchschnittliches Sterbealter: Deutschland, Jahre, Geschlecht. (2018).
7. Schulz, H., Karrasch, S., Bölke, G. & al., E. Atmen - Luftschadstoffe und Gesundheit. Positionspapier der DGP. (2018).
8. Zylka-Menhorn V, Grunert D. Feinstaub und Stickstoffverbindungen: Die Krux mit den Grenzwerten. Deutsches Ärzteblatt 116, A-200 (2019).
9. Peters, J. Feinstaub durch Silvesterknaller - Schall und Rauch statt akute Gesundheitsgefahr. (2017).

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am Mittwoch, 27. März 2019 um 18:41

Absurde Argumentation

Einen Zusammenhang zwischen der Nutzung fossiler Brennstoffe und dem Versterben von Menschen herzustellen, ist vollkommen absurd. Keine Statistik ist in der Lage, die Lebensumstände von Individuen zu berücksichtigen. Wer raucht, wer hat Stress in seinem Leben, wer hat genetische Dispositionen zu Krankheiten, schlechte Ernährung usw.. usw.

"Wissenschaftler", die sich auf politischer Motivation derart weit zu unseriösen Aussagen versteigern, sollten nicht zitiert und erst recht nicht mit unseren Steuergeldern finanziert werden.
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am Mittwoch, 27. März 2019 um 18:50

Ökolobbyistische NROs

Es wird Zeit, die Gesamtfinanzierung der ökolobbyistischen Nichtregierungsorganisationen wie das IPCC oder MPIC oder Deutsche "Umwelthilfe" auf den Prüfstand zu stellen. Wenn diese Organisationen mit derart falschen, grotesken "Studien" Politik machen, anstatt wissenschaftlich zu arbeiten und objektiv zu informieren, dürfen sie nicht weiter mit unseren Steuern alimentiert werden.
Das IPCC z. B. beauftragt und nennt ausschließlich Studien zur "Klimaerwärmung", die im Jahr 1850 beginnen. Dem kältesten Jahr der kleinen Eiszeit. Ab da muss die Erdtemperatur massiv steigen. Fakt ist, dass unsere heutige Erdtemperatur der des Jahres 1000 n. Ch. entspricht.
Avatar #107994
am Mittwoch, 27. März 2019 um 23:02

Was wurde da "untersucht"???

Aha, 65 % Tote. % von was? Von Vorzeitig. Das weiß man zwar nicht, aber es sind absolut mind. 800.000.
Können aber auch 8.000 oder 8.000.000 sein, Gegenbeweis nicht möglich.
Was sind das für "Wissenschaftler", und vor allem, wer entblödet sich, solchen Unfug überhaupt zu verbreiten?
Avatar #738182
am Montag, 8. April 2019 um 13:15

Epidemiologie und Statistik verstehen die Wenigsten

Das ist anhand der Kommentare hier und in den sozialen Medien zu erkennen. Die Grenzwerte für Feinstaub und NO2 wurden vor 2 Jahrzehnten festgelegt, kaum jemand hatte dies beanstandet. Jetzt eskaliert die Diskussion, weil Besitzer alter Dieselfahrzeuge Fahrverbote an sehr stark befahrenen Straßen in Innenstädten mit Schluchtencharakter drohen. Statt den Autoherstellern und die Politikern Versäumnisse vorzuwerfen, werden Grenzwerte von tausenden wissenschaftliche Untersuchungen infrage gestellt. Prof. Köhler erschien als Messias, seine populistischen Äußerungen wurden schnell widerlegt und er verrechnete sich um den Faktor 1000 und scheiterte kläglich. Als vor 15 Jahren die ersten Luftreinhaltepläne aufgestellt wurden, ging man davon aus, dass sich das Problem durch die kontinuierliche Erneuerung der Fahrzeugflotte in einigen Jahren erledigt. Dass der Anteil der großmotorigen SUV`s so stark ansteigt, ebenso der LKW Verkehr hat niemand vorhergesehen. Die Politik hätte diese erkennen und gegensteuern müssen. Menschen , die in Innenstädten leben, dazu gehören auch Kinder, Schwangere, Alte und Kranke, haben ein Anspruch auf gesunde Luft. Hier noch ein interessantes Interview mit Prof. Leilevield. https://www.mpg.de/12827028/luftverschmutzung-feinstaub-interview-lelieveld

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