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Avatar #752363
am Dienstag, 9. April 2019 um 20:11

Verbesserung Luft nur durch ÖPNV

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Wissenschaftler fordern breite Strategie für bessere Luft
vom Dienstag, 9. April 2019
E-Autos sind keinesfalls eine Lösung, auch wenn es „uns“ primär erst einmal nicht trifft, sekundär sicher.
Wo bleibt der Humanismus? Von Wissenschaftler*innen darf ich so etwas und mehr Weitblick erwarten!
https://www.google.de/amp/s/www.derstandard.de/story/2000098998377/lithium-rohstoffe-fuer-die-elektromobilitaet%3famplified=True
https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-der-wahre-preis-der-elektroautos-100.html
Avatar #715180
am Freitag, 12. April 2019 um 01:04

Ich habe da mal eine Frage...

Kann es sein, dass bspw. die Nennung von INSGESAMT "23,9 Mio verlorenen Lebensjahren" (Plass 2014; auch zit. in Kap. 3.2 der Leopoldina) durch sämtliche "Risikofaktoren" zusammengenommen als ein wenig zu "exklamatorisch" aufgefasst werden könnte?
Umgelegt auf 80 Mio Bundesbürger ergeben sich hier ca. – wohl gemerkt: rein VIRTUELL – 3,6 Monate pro Einwohner. DAVON gehen etwa 3% zu Lasten der "Luftverschmutzung", macht also rund 3 TAGE "verlorene Lebenszeit".

Mit allem Verlaub: eine derart "hpothetische Marginalie" als "stärkste Gesundheitsgefährdung" darzustellen, erfordert schon eine gewisse "Chuzpe".

Angesichts der unbestreitbaren Tatsache, dass das "mittlere Sterbealter" (also eine ganz konkret und amtlich gemessene Größe!) jährlich um 2-3 Monate steigt, darf ernsthaft gefragt werden, ob eine solche Größenordnung – schon a priori – wirklich a) seriös anzugeben ist, und/oder b) relevant sein kann, und/oder c) einen speziellen Aufwand erfordert.

Die Leopoldina unterstreicht, dass die Luftverschmutzung in den letzten Jahrzehnten BEDEUTEND gesunken sei, und mit einem weiteren Absinken zu rechnen ist.

Ich wundere mich daher über die mMn geheuchelte Unterwürfigkeit der "Grünen" gegenüber mMn instrumentalisierten Schulkindern, denn wir haben sowohl schon viel getan (jenseits von Diesel-Betrügereien, aber so etwas kommt eben auch mal vor), und haben uns ja durchaus noch viel vorgenommen.

Im übrigen ist zu fragen, ob der Satz: »Weder für Stickstoffdioxid noch für Fein­staub lässt sich den Wissenschaftlern der Leopoldina zufolge ein exakter Wert nennen, unterhalb dessen keine Gesundheitsfolgen zu erwarten seien.« genügend substanziiert ist.

Welche Studien gibt es bspw., dass die steigende Anzahl von Lungenerkrankungen NICHT mit der sinkenden Luftverschmutzung zusammenhängt (vgl. "Bauernhof-Effekt", Schujis 2015)? Wie schädlich sind welche Konzentrationen im Vergleich zu Placebo?

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