DÄ plusForenKommentare NewsMitochondrien-Spende

Kommentare News

Kommentare News

Alle Kommentare zu Online-News

Avatar #106067
am Dienstag, 4. April 2017 um 00:11

Ist meine zweite Mama ein Mitochondrium?

Kommentar zur Nachricht
Drei-Eltern-Baby: Mitochon­drien-Transfer nur teilweise erfolgreich
vom Montag, 3. April 2017
"Als erstes Krankenhaus in Großbritannien (GB) darf die reproduktionsmedizinische Kinderwunschklinik im nordenglischen Newcastle eine von ihr selbst entwickelte Technik der Mitochondrienspende bei Frauen anwenden, die unter einer sehr seltenen Mitochondriopathie als genetische Schädigung mit er(he)blicher Fehlfunktion der Mitochondrien, leiden.

Das Londoner Parlament genehmigte die künstliche Erzeugung von Babys mit drei Elternteilen bereits 2015. Jetzt gab die Behörde für menschliche Befruch­tung und Embryologie, die Human Fertilisation and Embryology Authority (HEFA)
http://www.hfea.gov.uk
die vor der Anwen­dung dieser Methode über jeden Einzelfall entscheiden muss, ihr Plazet
http://m.aerzteblatt.de/news/61690.htm

Die HFEA-Chefin Sally Cheshire sagte, das sei der „Höhepunkt vieler Jahre harter Arbeit von Forschern, klinischen Experten und Regu­lierungsbehörden“. Und weiter: „Patienten können bei der HFEA nun individuell beantragen, sich einer Mitochondrienspende zu unterziehen“. Dies werde das Leben der Frauen verändern, die vermeiden wollen, ernsthafte genetische Erkrankungen weiter­zuvererben.

Ganz wie die Eltern – trotz Spende
In Großbritanien werden ca. 125 Kinder jedes Jahr mit einer von der Mutter vererbten Mitochon­driopathie geboren. Mitochondrien sind kleinste Strukturen in den Zellen, die Glukose in Energiemoleküle verwandeln. Fehlfunktionen und Energiemängel führen zu schweren degene­rativen Krankheiten, Diabetes mellitus oder progressiver Muskelschwäche.

Indem defekte Mitochondrien aus den Eizellen entfernt und durch Mitochondrien einer gesunden Spenderin ersetzt werden, kann die so veränderte Eizelle im Labor mit dem Sperma des Vaters befruchtet und in die Gebärmutter der Mutter implantiert werden. Der von der Mitochondrienspende stammende Anteil an den Erbanlagen ist gering. Die DNA der Mitochondrien macht etwa ein Prozent der gesamten DNA der weiblichen ­Eizelle aus. Das so entstehende Kind wird zu 99 Prozent die Charakteristika seiner Mutter und seines Vaters aufweisen und gibt aber die Mitochondrien-Schädigung in nachfolgenden Generationen auch nicht mehr weiter..."

http://news.doccheck.com/de/blog/post/5864-meine-zweite-mama-ist-ein-mitochondrium/

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
Avatar #765489
am Dienstag, 16. April 2019 um 20:39

Mitochondrienspende als Lösung der Unfuchtbarkeit

Mitochondrien-Transfer war teilweise erfolgreich aber in unsere Zeit gibt noch andere Methode möglich und zwar Mitochondrienspende für Frauen mit knapp über 40, wann "gesunde Mitochondrien einer Spenderin in die Eizellen einer unfruchtbaren Patientin eingeführt werden, wodurch die Eizelle der Patientin die erforderliche Energie erhält, um eine erfolgreiche Schwangerschaft herbeizuführen." Darum beschloss ich diese Technologie in der ukrainischen Kinderwunschklinik zu nutzen. Hoffentlich werde ich bald schwanger.
Avatar #688267
am Mittwoch, 24. April 2019 um 10:58

Mitochondrien-Spende

Mitochondrien-Spende ist ein sehr interessantes Thema. Es ist wirklich eine große Hilfe für die Menschheit, gesunde Nachkommen zu haben. Daher ist es sehr wichtig, diese Methode zu entwickeln .

Letzte Beiträge zu diesem Thema

Zusatzinfos