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Avatar #97872
am Mittwoch, 12. Juni 2019 um 00:55

Eine erhebliche Bias-Gefahr

beziehungsweise Gefahr der Tendenziösität ist bei oben genannten „Ergebnissen“ meines Erachtens auch dadurch gegeben, dass sowohl der auftraggebende Minister Spahn als auch der betreuende Litwinschuh-Barthel offiziell mit Personen gleichen Geschlechts verpartnert sind.

Wenn das Ganze also nicht eine Aktion in eigener Sache ist...
Avatar #760232
am Mittwoch, 12. Juni 2019 um 09:38

Konversionstherapie und Verbote

Die Hintergründe der Homosexualität sind keineswegs hinreichend bekannt. Sicher ist, daß es - wie übrigens die meisten menschlichen Verhaltensweisen - ein kompexes Geschehen ist. Vielleicht ist daher auch ein Blick aus einer Perspektive nützlich, die in dem folgenden Link dargestellt wird :
https://www.focus.de/wissen/mensch/suende-auf-see_aid_108080.html
Avatar #111025
am Samstag, 15. Juni 2019 um 09:25

Die Gutachten ignorieren gegenteilige Daten und sind damit ein Verstoss gegen die ärztliche Berufsor

Tatsächlich sind Therapien Homosexueller durchaus erfolgreich (Vgl. z.B. die Übersicht jüngerer Studien bei Throckmorton, W. (2002). Initial empirical and clinical find-ings concerning the change process for ex-gays. Professional Psychology: Research and Practice, 33(3), 242-248).
Bereits im 19. und frühen 20. Jahrhundert und bis in die 1970er Jahre gab es Publikationen von meist psychoanalytischen Praktikern, die von erfolgreicher Veränderung homosexueller Orientierung infolge von therapeutischer Einflussnahme berichteten, mit Er-folgsquoten von etwa einem Drittel und mehr.
Verhaltenstherapeutische Behandler berichte-ten von meist ähnlichen, in einzelnen Studien aber auch höheren Erfolgsquoten, was die Ab-nahme homosexueller Impulse und die Zunahme heterosexuellen Verlangens anging und plä-dierten für den Einsatz vielfältiger verhaltenstherapeutischer Interventionstechniken (Beispiele früher Publikationen: Schrenck-Notzing, A.V. (1892). Die Suggestions-Therapie bei krankhaften Erscheinungen des Geschlechts-sinnes. Stuttgart: Ferdinand Enke. Bieber, I., Bieber, T.B., Dain, H.J., Dince, P.R., Drellich, M.G., Grand, H.G., Grundlach, R.H., Kremer, M.W., Rifkin, A.H. & Wilbur, C.B. (1962). Homosexuality: A psychoanalytic study. New York: Basic Books; Zusammenfassende Darstellungen bei: Clippinger, J. (1974). Homosexuality can be cured. Corrective and Social Psychiatry and Journal of Be-havioral Technology, Methods, and Therapy, 20(2), 15-28. Throckmorton, W. (1998). Efforts to modify sexual orientation: A review of outcome literature and ethical issues. Journal of Mental Health Counseling, 20, 283-304).
Aus den Jahren 1966 bis 1974 gibt es mehr als 1.000 Artikel über die Therapie von Homosexualität in der Datenbank Medline. Die Durchsicht eines repräsentativen Querschnitts verschiedener Therapiearten und ihrer Ergebnisse in diesen 1.000 Artikeln ergibt eine durchschnittliche Erfolgsquote von 52 Prozent. Dies liegt deutlich oberhalb der Quote von 30 Prozent, die von Psychotherapeuten in der Regel als Kriterium für die erfolgreiche Therapie eines psychischen Problems angesehen wird (Satinover 1996b).
Auch Sexualtherapeuten, so z.B. Wissenschaftler des Kinsey-Institutes und die berühmten Sexualtherapeuten Masters & Johnson berichteten von erfolgreich vollzogenen Änderungen einer homosexuellen Orientierung ihrer Patienten mit therapeutischer Unterstützung, teils auch mit Follow Up von mehreren Jahren. 1979 veröffentlichten die bekannten Sexualforscher Masters und Johnson z.B. ihre Studie zur Veränderung von Homosexuellen, in der sie eine Erfolgsrate von 60 Prozent angaben (Diamant, L. (Hrsg.). (1987). Male and female homosexuality. Washington, DC: Hemisphere Publishing Corporation. Zit. nach http://www.narth.com/docs/PhelanReportSummaryFact.pdf. [08.05.2008] Masters, W., & Johnson, V. (1979). Homosexuality in perspective. Boston: Little, Brown & Co.
Pomeroy, W.B. (1972). Dr. Kinsey and the institute for sex research. New York: Harper and Row Publish-ers. Zit. nach http://www.narth.com/docs/PhelanReportSummaryFact.pdf. [08.05.2008]).
Weiterhin

berichteten insgesamt 285 Mitglieder der American Psychoanalytic Association in einer 1994 von Macintosh durchgeführten Erhebung von Behandlungsergebnissen bei homo-sexueller Orientierung: Von 1.215 homosexuell empfindenden Patienten vollzogen 23% eine erfolgreiche Wende zur Heterosexualität, sogar ohne dass eine solche Veränderung ein Be-handlungsziel gewesen wäre (Macintosh, H. (1994). Attitudes and experiences of psychoanalysis in analyzing homosexual patients. Journal of the American Psychoanalytic Association, 42, 1183-1207).
Nicholas Cummings, ein früherer Präsident der American Psychological Association (APA), berichtet davon, dass er zusammen mit seinen Mitarbeitern über einen Zeitraum von 20 Jah-ren über 18.000 Patienten mit gleichgeschlechtlicher Anziehung begleitete. Veränderung der sexuellen Orientierung war nicht das Ziel der Therapien. Nur wenn Patienten dies nachdrück-lich wünschten, wurden sie dabei therapeutisch unterstützt. 67% aller Patienten erreichten ein gutes Therapieziel (zufrieden stellende Gestaltung ihrer Beziehungen, Abnahme sexuell-promisken Verhaltens). 20% derjenigen mit gutem Therapieergebnissen vollzogen sogar eine Veränderung der sexuellen Orientierung in Richtung Heterosexualität (http://www.narth.com/docs/cummings.html. [08.05.2008]).
Betroffene berichten ebenfalls von Änderungswünschen und –erfolgen: In einer Publikation von Nicolosi, Byrd und Potts (2000) berichten etwa 20 bis 30% von 882 interviewten Betrof-fenen, dass sie durch therapeutische Unterstützung oder Selbsthilfe eine ausschließliche oder beinahe ausschließliche heterosexuelle Orientierung erreicht hatten (Nicolosi, J., Byrd, A.D., & Potts, R.W. (2000). Retrospective self-reports of changes in homosexual orien-tation: A consumer survey of conversion therapy clients. Psychological Reports, 86, 1071-1088). Auch Karten (2006) berichtet in seiner Dissertation von vergleichbaren Erfolgen (Karten, E. (2006). Sexual reorientation efforts in dissatisfied same-sex attracted men: What does it really take to change. Unveröffentlichte Dissertation, Fordham University, New York, New York. Zit nach http://www.narth.com/docs/PhelanReportSummaryFact.pdf. [08.05.2008] Vgl. hierzu auch http://www.narth.com/docs/fordham.html. [08.05.2008]).
Auch vielfältige methodologisch sorgfältige Studien sind publiziert worden. Eine zusammen-fassende Beurteilung einer dreistelligen Studienanzahl wurde von mehreren Autoren durch narrative Reviews oder Metaanalysen versucht. Übereinstimmend kamen mehrere Autoren-teams dabei auf Erfolgsquoten von etwa einem Drittel (Byrd, A.D., & Nicolosi, J. (2002). A meta-analytic review of treatment of homosexuality. Psychological Reports, 90, 1139-1152. Clippinger, J. (1974). Homosexuality can be cured. Corrective and Social Psychiatry and Journal of Be-havioral Technology, Methods, and Therapy, 20(2), 15-28. James, E.C. (1978). Treatment of homosexuality: A reanalysis and synthesis of outcome studies. Unveröf-fentlichte Dissertation, Brigham Young University, Provo, Utah. Zit nach http://www.narth.com/docs/PhelanReportSummaryFact.pdf. [08.05.2008] Jones, S.L., & Yarhouse, M.A. (2000). Homosexuality: The use of scientific research in the church’s moral debate. Downers Grove, Illionis: InterVarsity Press. Satinover, J., (1996). Homosexuality and the politics of truth, Grand Rapids, Michigan: Baker Books. (S. 186). Zit. nach Byrd, A.D., Cox, S.E. & Robinson, J.W. (2005). Ist Homosexualität angeboren und unver-änderbar?. Bulletin, S, 2-6. Verfügbar unter http://www.dijg.de/pdf/bulletin_s_2005_byrd.pdf. [08.05.2008]
Byrd und Nicolosi fanden in ihrer 2002 veröffentlichten Metaanalyse eine durchschnittliche Effektstärke von ES = 0,81 für die Behandlung homosexueller Männer. Sie verweisen darauf, dass diese in etwa den Effektstärken für die Behandlung vielfältiger seelischer Auffälligkeiten (z.B. Ängste, Depressionen) entspricht (Byrd, A.D., & Nicolosi, J. (2002). A meta-analytic review of treatment of homosexuality. Psychological Reports, 90, 1139-1152).
Vor allem im angloamerikanischen Sprachraum kam es in den letzten 10 Jahren erneut zu einer zunehmend breiteren Forschungsaktivität mit dieser Fragestellung. Mittlerweile existiert auch eine aktuelle Längsschnittstudie, welche eine Erfolgsquote von 38% ausweist (Jones, S.L., & Yarhouse, M.A. (2007). Ex-Gays?: A Longitudinal Study of Religiously Mediated Change in Sexual Orientation. Downers Grove, Illionis: InterVarsity Press). Rogers H. Wright, ranghoher Psychologe in der Amerikanischen Psychologenvereinigung (APA) schreibt den Forschern über diese Längsschnittstudie: „Sie ist gut und durchdacht durchge-führt. Das akribische Einhalten Ihres Forschungsplans-Designs verleiht den Ergebnissen be-sonderes Gewicht. Ihre sorgfältig durchgeführte Forschung muss zu einer substantiellen und echten Überprüfung des heutigen, politisch motivierten und politisch korrekten Dogmas, dass eine homosexuelle Orientierung unveränderbar sei und dass therapeutische Versuche dazu das Wohl des Patienten bedrohen, führen“ (Wright, R.H. (2007), auf dem Buchrücken der Studie von Jones und Yarhouse) (AUS: Petition gay-affirmativer Ansatz an den Deutschen Bundestag).

1973 war Spitzer an der Entscheidung, Homosexualität aus der Diagnoseliste zu streichen, mitbeteiligt gewesen - aus sozialpolitischen, nicht aus wissenschaftlichen Gründen, wie er sagt. 1999, anlässlich einer Jahrestagung der APA, sprach er wieder mit Demonstranten. Diesmal ging es friedlich zu. Ehemalige Homosexuelle waren auf die Straße gegangen, um für das Recht auf eine Therapie zur Veränderung homosexueller Neigungen zu demonstrieren. Spitzer war offen und begann eine Studie mit dem Ziel, zu klären, ob wirkliche Veränderung - Veränderung der Empfindungen, nicht nur des Verhaltens - möglich ist. Als er die Studie begann, war er skeptisch, später aber sagte er: „Die Ergebnisse sind beeindruckend, weil viele wirklich erhebliche Veränderungen von der Homosexualität zur Heterosexualität erlebt haben. Sie bekunden, dass es ihnen jetzt wesentlich besser geht. Die meisten von ihnen sind heute verheiratet und fühlen sich in diesem Lebensstil viel wohler."
Tatsächlich konnte die „Spitzer-Studie“ der Columbia Universität nachweisen, dass für Menschen mit homosexueller Orientierung eine Veränderung hin zur Heterosexualität möglich ist. Die Studie, an der 200 Personen teilnahmen, zeigt, dass vor der Seelsorge oder Therapie 78% der Männer und 81% der Frauen sich erotisch-sexuell nach einem Menschen des gleichen Geschlechts sehnten, nach Beendigung der Beratung aber nur noch 8 % Prozent der Männer und 4 % der Frauen.
Die Spitzer-Studie kommt zu dem Schluss: „Von den 200 Männern und Frauen, die die strengen Kriterien für eine Teilnahme an der Studie erfüllten, hatten 66 Prozent der Männer und 44 Prozent der Frauen eine erhebliche Veränderung erfahren und leben jetzt ein „gutes heterosexuelles Leben". Die Veränderung bezog sich dabei ausdrücklich nicht nur auf das Verhalten, sondern auch auf das Begehren, die Phantasien und die empfundene Anziehung. Zwar hatten mehr als 44 Prozent der Frauen eine Veränderung auch ihres Begehrens und ihrer Wünsche erfahren, doch viele von ihnen hatten noch keinen Partner gefunden und erfüllten deshalb das Kriterium „gutes hetero­sexuelles Leben" nicht voll.
2001 stellte Spitzer seine Arbeit auf der APA­Jahrestagung vor. Es dauerte dann noch zwei Jahre, bis sie veröffentlicht wurde. Zuvor hatte man ihm gedroht, man werde ihn öffentlich diskreditieren, falls seine Studie publiziert würde (Spitzer, R., Can Some Gay Men and Lesbians Change Their Sexual Orientation? 200 Participants Reporting a Change from Homosexual to Heterosexual Orientation, Arch Sex Behavior, 32, 5, 2003, S. 403-417). Spitzer vertritt aufgrund seiner Forschungsergebnisse dann auch seit einigen Jahren die Ansicht, dass Homosexualität entgegen seinen früheren Überzeugungen offenbar veränderbar ist (Spitzer, R. (2003). Can Some Gay Men and Lesbians Change Their Sexual Orientation? 200 Participants Reporting a Change from Homosexual to Heterosexual Orientation, Archives of Sexual Behavior, 32(5), 403-417).***
In einer anderen, noch umfangreicheren Studie stuften sich vor der Therapie 68 % der Befragten als ausschließlich oder fast ausschließlich homosexuell ein, nach der Therapie nur noch 13 %. Eine Literaturrecherche zum Stand der Veränderbarkeit sexueller Orientierung und zum Stand der Psychotherapie mit dem Ziel der stabilen Veränderung der Sexualpräferenz bei Männern, die ihre Homosexualität dauerhaft als ichdyston erleben und eine Veränderung ihrer Sexualpräferenz anstreben, ergab: „Die Hypothese der Unveränderbarkeit sexueller Orientierung ist auf dem Hintergrund der derzeitigen Empirie nicht haltbar. Die Psychotherapie mit dem Ziel der Veränderung der gleichgeschlechtlichen Sexualpraferenz ist wirksam, nicht schädigend und ethisch vertretbar, sofern der Veränderungswunsch des Patienten eindeutig intrinsisch motiviert ist. Diese Therapieerfolgsquoten geben der Auffassung Recht, daß Homosexualität eine psychische Erkrankung und kein unveränderliches Merkmal ist. Sie zeigen: Eine Therapie für diejenigen, die ihre homosexuelle Orientierung verändern möchten, ist durchaus erfolgreich und relativ resistent gegenüber Rückschlägen“ (Herr Gerlach, Michael Mpoagerlach@aol.com).
Der österreichische Psychiater Spaemann fasst die Datenlage zur Therapie Homosexueller Ende 2008 wie folgt zusammen:

Die Möglichkeit der dauerhaften Veränderung der sexuellen Orientierung ist inzwischen wissenschaftlich mehrfach belegt worden. Ich selber habe Menschen kennengelernt, die homosexuell waren und inzwischen glückliche Familienväter geworden sind. Was die behauptete Schädlichkeit der Psychotherapie für Homosexuelle anbelangt, so sollte man hier sehr differenziert hinsehen.
In der Tat erreicht nur ca. ein Drittel derer, die solch eine Therapie machen, eine dauerhafte und befriedigende Umorientierung der sexuellen Ausrichtung. Ein Teil derer, die das nicht erreichen, geben an, sich schlechter zu fühlen als vor der Therapie. Ein Phänomen, das uns auch bei anderen Therapien – z. B. bei den Therapien der Posttraumatischen Belastungsstörungen – bekannt ist und dort in den letzten Jahren zu einer Differenzierung hinsichtlich Auswahl der Klienten, der Therapieziele und Vorgehensweisen geführt hat.
Genauso kann die Antwort bei der Therapie ichdystoner Homosexualität nicht eine generelle Ablehnung dieser Therapien, sondern nur eine von Forschung begleitete Differenzierung sein.
Grundsätzlich geht es angesichts der Datenlage nicht an, Wünsche nach Veränderung der sexuellen Ausrichtung abzulehnen bzw. nur sogenannte gayaffirmative – d. h. die Homosexualität bestätigende – Therapien anzubieten. Das wäre eine Ideologisierung der Psychotherapieszene und eine Missachtung der Autonomie der Patienten (http://www.kath.net/detail.php?id=20708)

Nach Durchsicht der hier vorgestellten Forschungsergebnisse lässt sich tatsächlich feststellen,

dass es etlichen homosexuell orientierten Menschen - insbesondere solchen mit einer ich-dystonen Sexualorientierung - möglich ist, ihre Orientierung dauerhaft, tiefgreifend und für sie zufriedenstellend zu verändern, ohne dabei seelischen Schaden in irgendeiner Art und Weise zu erleiden – wie von Kritikern häufig unterstellt wird. Im Gegenteil: Häufig be-richten Betroffene, dass eine solche Änderung für sie zu einer Verbesserung der Lebensquali-tät geführt hat (Nicolosi, J., Byrd, A.D. & Potts, R.W. (2000). Retrospective self-reports of changes in homosexual orienta-tion: A consumer survey of conversion therapy clients. Psychological Reports, 86, 1071-1088)
Selbst der Homosexuellenbewegung ausgesprochen nahe stehende Forscher, welche therapeu-tischen Bemühungen, homosexuelle Impulse zu verringern, sehr kritisch gegenüber stehen und Beispiele misslungener Therapien schildern, schreiben beispielsweise: „Damit soll nicht gesagt sein, dass alle Veränderungstherapien schädlich seien oder dass die therapeutischen Organisationen versuchen sollten, sie zu verbieten.“ (Haldeman, D. (2001). Therapeutic antidotes: Helping gay and bisexual men recover from conversion therapies. In A. Shidlo, M. Schroeder & J. Drescher (Hrsg.), Sexual Conversion Therapy: Ethical, Clinical and Research Perspectives. (S. 128). Binghamton, New York: Haworth Press.
Selbst in der Shidlo-Schroeder-Studie, die das explizite Ziel hatte, den subjektiv erlebten Schaden von Ver-änderungstherapien aufzuzeigen, fanden die Autoren zu ihrer eigenen Überraschung eine nicht geringe Anzahl von Klienten, die ihre Veränderungstherapie als hilfreich beschrieben: Vgl. Shidlo, A. & Schroeder, M. (2002). Changing sexual orientation: A consumer’s report. Professional Psychology: Re-search and Practice, 33(3), 249-259. 12.
Der bereits zitierte Wissenschaftler Robert Spitzer berichtet ebenfalls von vielfältigen positiven Auswirkungen entsprechender psychotherapeutischer Bemühungen, welche über die Änderung der sexuellen Orientierung hin-aus gingen und welche auch dann als “außerordentlich hilfreich“ von den Studienteilnehmern angegeben wurden, wenn diese nur eine geringe Veränderung in ihrer sexuellen Orientierung erlebten. Spitzer fand in seiner Studie keinerlei Anhalt für eine schädigende Wirkung thera-peutischer Bemühungen zur Veränderung sexueller Orientierung (Spitzer, R. (2003). Can Some Gay Men and Lesbians Change Their Sexual Orientation? 200 Participants Reporting a Change from Homosexual to Heterosexual Orientation, Archives of Sexual Behavior, 32(5), 403-417) (AUS: Petition gay-affirmativer Ansatz an den Deutschen Bundestag).

Interessanterweise sind es besonders religiös orientierte Therapeuten, die überhaupt noch eine Therapie von Homosexualität anbieten – und genau die dahinterstehenden religiösen Konzepte sind als Weltanschauungs- und Wertsysteme anscheinend auch außerordentlich erfolgreich.
Trotz dieser WISSENSCHAFTLICH GESICHERTEN erfolgreichen Therapie Homosexueller versuchen homosexuelle Interessenvertreter in Deutschland seit Jahren, solche Therapien zu diskreditieren, ja gar zu verbieten. Dabei tut sich bezeichnenderweise besonders der schon die Pädophilie-Freigabe fordernde Volker Beck hervor (http://www.pro-medienmagazin.de/politik.html?&news%5baction%5d=detail&news%5bid%5d=6445).
Dieser wissenschaftliche Laie und homosexuelle Volker Beck versucht damit, seine eigenen Interessen zu Gesetzen zu machen und damit sogar die Wissenschafts- und Therapiefreiheit in Deutschland einzuschränken – ein Musterbeispiel totalitären Denkens und totalitärer Politik, wie wir sie unter ungekehrten Vorzeichen in Deutschland schon von den Nazis kennen ...!!!
Mit seinem neuesten Vorstoß versucht Beck gar, zusammen mit den Grünen die Therapiefreiheit einzuschränken – und behauptet dazu in seinem eigenen Unwissen öffentlich eine Schädlichkeit der Therapie Homosexueller, weil deren Erfolge seine jahrelangen Desinformationskampagnen als systematische Hirnwäsche der Bevölkerung (und der Justiz!) erweisen könnten (http://www.idea.de/detail/thema-des-tages/artikel/therapien-fuer-hilfesuchende-minderjaehrige-verbieten.htm; http://www.welt.de/114704333).
Eine erste prospektiven Langzeitstudie untersuchte inzwischen sogar

die Auswirkungen christlicher Beratungsangebote für Einzelpersonen oder Gruppen bei 98 homosexuellen Klienten in den USA. Die Probandengruppe setzte sich aus 72 Männern und 26 Frauen, die ihre sexuelle Orientierung von homo- zu heterosexuell ändern wollten, zusammen. Auf der Basis mehrerer Messgrößen der gegenwärtig besten Selbsteinschätzungsverfahren im Hinblick auf die sexuelle Orientierung sammelten die Forscher Daten in der frühen Phase der Therapie (Zeitpunkt 1), dann 9 bis 15 Monate später (Zeitpunkt 2) und erneut nochmals etwa 18 Monate später (Zeitpunkt 3) ...
Zum Zeitpunkt 1 betrug das Durchschnittsalter der Probanden 37,5 Jahre, schon recht alt für den Beginn einer Therapie. Viele würden bei diesem Alter von einer ungünstigen Prognose für eine Veränderung der sexuellen Orientierung ausgehen ...
71 Probanden waren protestantisch, 19 römisch-katholisch, 4 gaben keine Religion an, einer war Moslem und 3 gehörten anderen Religionen an. 90 berichteten von einem Wendepunkt in ihrem Leben, nachdem sie sich Jesus Christus überantwortet hatten. Bei der Mehrheit der Probanden festigte sich die Wahrnehmung ihrer homosexuellen Ausrichtung zwischen der Pubertät und dem 20. Lebensjahr.
21,9 Prozent der männlichen und 42,3 Prozent der weiblichen Probanden gaben an, in ihrem Leben auch zu sexuellen Handlungen gezwungen worden zu sein. Demgegenüber berichten in einer landesweit erhobenen Probandengruppe aus der allgemeinen Bevölkerung nur 4 Prozent der Männer und 22 Prozent der Frauen von sexuellen Erfahrungen unter äußerem Zwang.

Die Ergebnisse der Studie waren überraschend: 15% erlebten eine erhebliche Auflösung der homosexuellen Orientierung und eine substantielle Verän¬derung zur heterosexuellen Anziehung. 23% hatten insofern einen Therapieerfolg, dass eine homosexuelle Anziehung fehlte oder nur noch gelegentlich vorhanden war, auf jeden Fall aber nicht mehr belastete. nicht mehr. 29% erfuhren eine Abnahme der homosexuellen Anziehung, der Proband war aber noch nicht zufrieden und geht den Weg der Veränderung weiter. Nur 15% zeigten keine nennenswerte Veränderung der homosexuellen Orientierung. 4% gaben den Weg der Veränderung wurde auf, nahmen aber keine homosexuelle Identität an. 8% hatten einen Misserfolg und nahmen eine homosexuelle Identität an.
Die Autoren schlossen aus ihren Studienergebnissen:

Nach empirisch abgeleiteten Standards für die Effektstärke kann die durchschnittliche Verlagerung weg von der homosexuellen Orientierung als mittel bis groß, die durchschnittliche Verlagerung hin zur heterosexuellen Orientierung als klein eingestuft werden. (...) Das überraschendste Teilergebnis, das sich bei verschiedenen Messverfahren immer wieder zeigte, ist, dass diejenige Teilgruppe der Stichprobe, die am wahrscheinlichsten eine signifikante Veränderung erreichte, die „gänzlich homosexuelle“ Teilgruppe war. Diese Teilgruppe definierten wir auf der Grundlage der Antworten, die die Probanden zum Zeitpunkt 1 gaben. Zu dieser Teilgruppe gehörte, wer bei den Bemessungsdaten für die homosexuell-erotische Anziehung und das Begehren, für das homosexuelle Sexualverhalten in der Vergangenheit und für die Identifikation als homosexuell (d.h. schwul oder lesbisch) Werte oberhalb des Medianwertes dieser Studie hatte. (...) Der gesunde Menschenverstand und die unter Fachleuten vorherrschende Meinung würden davon ausgehen, dass es bei den Probanden dieser Teilgruppe mit der geringsten Wahrscheinlichkeit zu grundlegenden Veränderungen kommen würde. Und dennoch war es beständig gerade diese Gruppe, bei der es zum höchsten Grad von Veränderungen kam. (...) Wiedergabe und Analyse der ’durchschnittlichen Veränderung’ verdecken die Ergebnisse, zu denen es bei Einzelpersonen kam. Die ’durchschnittlichen Veränderungen’ insgesamt enthalten einige dramatische Veränderungen bei Einzelpersonen.“

Die Aussagen der DGPPN, vertreten durch Dr. Mahler,

Ob ein Mensch überwiegend oder ausschließlich homo- oder heterosexuell empfindet, ist daher nie soziokulturell beeinflussbar: Man kann weder zur hetero- noch zur homosexuellen Orientierung erzogen, verführt, geworben, oder therapiert werden https://www.aerzteblatt.de/archiv/153986/Sexuelle-Orientierung-Variationsvielfalt-jenseits-der-Pathologie)

Diese Therapieergebnisse zeigen aber auch, dass die Homophobie-„Diagnosen“ der Gleichstellungsämter wie auch die politisch-diktatorischen Versuche der Homosexuellen-Aktivisten wie dem Grünen Volker Beck, Seminare über Homosexuellen-Therapien zu verbieten, strafbare Diskriminierungen wissenschaftlicher Ergebnisse DEMENTSPRECHEND RICHTIG Denkender sind. Besonders die Behauptung, dass solche Therapien schädlich sind, konnte widerlegt werden (s.o.):

Zudem erbrachte die sorgfältig durchgeführte Untersuchung einer signifikant-großen Zahl von Probanden keine Belege dafür, dass Versuche, die sexuelle Orientierung zu verändern, Schädigungen hervorrufen oder psychische Leiden verursachen. Mit dieser Studie liegt somit die bislang beste wissenschaftliche Untersuchung vor zu der Frage, ob eine homosexuelle Orientierung verändert werden kann und ob entsprechende Bemühungen per se schädlich sind.

Der Autor dieser Studiendarstellung, George A. Rekers, Ph.D., FAACP Professor emer. für Neuropsychiatrie und Verhaltenswissenschaften an der Medizinischen Fakultät der Universität South Carolina. Autor zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen, u.a. George A. Rekers (Hg.), Handbook of Child and Adolescent Sexual Problems, Lexington Books, New York 1995, schreibt am Schluß:

Da so viele säkulare Psychologen und Psychiater fälschlicherweise vom Gegenteil dieser eindeutigen wissenschaftlichen Belege ausgehen, ist die Studie wegweisend für die therapeutische Behandlung ungewünschter homosexueller Neigungen.

Nicholas Cummings, ehemaliger Präsident der APA, äußerte dementsprechend die Überzeugung: „Ich setze mich auf das Entschiedenste für die Freiheit der Wahl für jeden ein, insbesondere für das Recht des Einzelnen, das Ziel seiner Therapie selbst zu wählen“ (Zit. nach Nicolosi, J. (2006). Open Letter to APA President Koocher, APA Convention 2006. Verfügbar unter: http://www.narth.com/docs/nicospeech.html. [08.05.2008] 15).

Und

Nach der Jahrestagung der APA 2006 erklärte der damalige APA-Präsident Gerald Koocher, dass die Frage der therapeutischen Intervention bei ich-dystoner homosexueller Orientierung in erster Linie eine Frage der persönlichen Wahlfreiheit des Patienten sei. Therapeuten, so Koocher, haben die zentrale Pflicht, dem Patienten zu helfen, sein Therapieziel zu erreichen, auch das Ziel der Abnahme homosexueller Impulse. Natürlich müssten dabei ethische Stan-dards eingehalten und die Patienten umfangreich aufgeklärt werden (http://www.narth.com/docs/koocher.html. [08.05.2008] Vgl. hierzu auch die nach dem Kongress abgegebene schriftliche offizielle Stellungnahme der APA: http://www.apa.org/pi/lgbc/policy/0806koocher.pdf. [08.05.2008] ((AUS: Petition gay-affirmativer Ansatz an den Deutschen Bundestag).

Insgesamt sprechen alle wissenschaftlichen Daten gegen die erneuten Falschbehauptungen von Herrn Beck:

Pressemitteilung des DIJG zum Gesetzentwurf von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Drucksache 17/128409 vom 20.03.2013
Der Gesetzentwurf sieht ein Verbot von Therapien vor, die das Ziel einer Abnahme homosexueller Empfindungen bei Minderjährigen haben. Es heißt dort: „Das Anbieten und die Durchführung von Therapien, die das Ziel haben, die sexuelle Orientierung bei Minderjährigen zu verändern, werden mit einer Geldbuße geahndet.“
Das DIJG nimmt dazu Stellung:
1. Im Gesetzentwurf werden Behauptungen aufgestellt, die wissenschaftlich nicht zu belegen sind.
Das Hauptargument des Gesetzentwurfes besteht darin, dass Therapien zur Abnahme homosexueller Empfindungen schädlich seien und Jugendliche deshalb davor geschützt werden müssten. Diese Behauptung ist wissenschaftlich nicht haltbar.
a) Die Amerikanische Psychologenvereinigung APA untersuchte 83 Studien und gibt in ihrer letzten Stellungnahme (2009) zu, dass der Vorwurf, moderne Therapien mit dem Ziel einer Abnahme homosexueller Gefühle seien schädlich, wissenschaftlich nicht zu belegen ist1.
b) Der Therapeutenverband NARTH (National Association for Research and Therapy of Homosexuality) wertete 600 Studien aus (2009) und kommt zu dem Ergebnis, dass Reorientierungstherapien zu einer Abnahme homosexueller Empfindungen führen können und eine Schädlichkeit von Reorientierungstherapien nicht nachgewiesen ist2.
c) Auch neue gründliche Studien, etwa die von Stanton L. Jones und Mark A. Yarhouse (2007 und 2009, USA) und die Dissertation -von Elan Y. Karten (2010), erbrachten keinen Beleg für eine Schädlichkeit von Therapien mit dem Ziel der Abnahme homosexueller Gefühle.
d) Der amerikanische Psychotherapeut Christopher Rosik durchforstete (2012) die Datenbanken (PsycARTICLES und MEDLINE) zu diesem Thema und fand keinen wissenschaftlichen Beleg für eine Schädlichkeit von Reorientierungstherapien.
2. Der Gesetzentwurf operiert mit einer falschen und unsachlichen Terminologie und nimmt unzulässige Verknüpfungen vor.
Im Gesetzentwurf wird die angebliche „Gefährlichkeit“ von Therapien mit dem Satz verknüpft, es gehe dabei um „vor allem in den 60er und 70er Jahren häufig angebotene so genannte ‚Konversions’- oder ‚Reparationstherapien’“.
Der Begriff „Reparationstherapie“ ist eine falsche Übernahme des Fachbegriffs „reparative drive“ (Anna Freud), womit die Psychoanalytikerin die Dynamik des Phänomens der homoerotischen Objektwahl beschrieb, bei der diese der Stabilisierung des „Ich“ dient. Erst in den 1990er Jahren wurde der Fachbegriff der „Reparativtherapie“ entwickelt, der auf Anna Freuds Ansatz beruht. Die heutige Reparativtherapie ist eine von zahlreichen Methoden innerhalb der „Reorientierungstherapien“, sie gehört zur Gruppe der affektfokussierten bzw. kurzen psychodynamischen Therapien. Reorientierungstherapien beschreiben als Therapieziel eine prozesshafte Verringerung homosexueller Gefühle und die Entwicklung des heterosexuellen Potentials eines Klienten bei ichdystoner Homosexualität. Dabei wird eine Vielzahl üblicher Therapiemethoden angewandt.
Der Begriff der „Konversionstherapie“ gehört zum Wortschatz der Kritiker von Reorientierungstherapien. Mit ihm wird häufig unterstellt, die Therapie ziele auf den direkten Wechsel von Homosexualität zu Heterosexualität. Das DIJG lehnt den Begriff „Konversionstherapie“ deshalb als irreführend ab.
Im Gesetzentwurf wird ein Zusammenhang zwischen „Konversionstherapien“, „Reparationstherapien“ , „Schädlichkeit“ und DIJG/OJC behauptet und suggeriert, das DIJG und OJC setzten sich für Therapien ein, die schädlich sind. Es muss deshalb nochmals betont werden, dass eine Schädlichkeit moderner Reorientierungstherapien nicht nachzuweisen ist.
3. Der Gesetzentwurf zielt auf einen unzulässigen Eingriff in die gesetzlich gewährleistete Autonomie jeder Therapie, deren Ziel und Methoden zwischen Therapeut und Klient vereinbart werden.
Die von Volker Beck in seiner Presserklärung geäußerte Unterstellung, Eltern und religiöse Gruppen könnten bei Minderjährigen Druck auf das Klient-Therapeut-Verhältnis ausüben, – was ein gesetzliches Unterbinden von Reorientierungstherapien notwendig mache –, wird dem Berufsethos der Therapeuten nicht gerecht. Sie unterstellt Therapeuten, nicht fähig zu sein, das Anliegen und die Motivation von minderjährigen Klienten angemessen einschätzen, entsprechend handeln und Jugendliche angemessen aufklären zu können.

4. Das DIJG setzt sich für Selbstbestimmung und Therapiefreiheit ein.
Das DIJG setzt sich ein für das Recht jedes Menschen mit ichdystoner Homosexualität, konstruktive Wege zur Abnahme seiner homosexuellen Empfindungen gehen und dafür auch therapeutische und andere Unterstützung in Anspruch nehmen zu können.
Das DIJG setzt sich ebenso ein für das Recht von Therapeuten, Menschen in diesem komplexen Prozess konstruktiv und sensibel zu begleiten.
In einer Stellungnahme des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums von 2008 heißt es: „Wenn homosexuell empfindende Menschen eine psychotherapeutische Behandlung wünschen oder in Anspruch nehmen, sind sie in der Wahl ihrer Therapie und ihres Therapeuten nicht eingeschränkt. Die Ziele einer Therapie werden grundsätzlich zwischen der Patientin oder dem Patienten und der Therapeutin oder dem Therapeuten vereinbart. Die Therapiefreiheit ... ist verfassungsrechtlich durch Artikel 5 Absatz 3 Satz 1 (Freiheit der Wissenschaft) und Artikel 12, Absatz 1 Satz 1 (Berufsfreiheit) des Grundgesetzes geschützt.“
Es gibt keinen Grund, Jugendlichen und den sie begleitenden Therapeuten diese Rechte und Freiheiten abzusprechen.
Dr. med. Christl R. Vonholdt
Leiterin des DIJG
Reichelsheim, den 25. März 2013. Aktualisiert und ergänzt am 8. April 2013
1 http://blogs.courant.com/susan_campbell/therapeutic-response.pdf
2 http://de.scribd.com/doc/115507777/Journal-of-Human-Sexuality-Vol-1. Zusammenfassung in deutsch:http://www.dijg.de/homosexualitaet/selbstbestimmung/recht-therapiefreiheit-reorientierung/
3 http://narth.com/2012/08/the-complete-lack-of-a-scientific-basis-for-banning/
(http://www.dijg.de/pressemitteilungen/gesetzentwurf-buendnis-90-gruenen-verbot-therapie/

Doch die sytematische Desinformation (entsprechend einer Hirnwäsche) der Politiker und auch der Fachleute geht auch 2015 immer weiter. Sie wollen ihr menschheitsgefährdendes Unwissen in Therapieverbote ummünzen:

ÄZ 9.4.15
"Umerziehung" Homosexueller
Obama plant Gesetz gegen umstrittene "Therapie"
US-Präsident Barack Obama stemmt sich gegen die umstrittenen Umerziehungsbehandlungen für Homosexuelle. In einigen Bundesstaaten ist diese sogenannte Konversionstherapie bereits verboten.
WASHINGTON. US-Präsident Barack Obama unterstütze Bestrebungen, ein Gesetz gegen die sogenannte Konversionstherapie zu erlassen, schreibt seine Beraterin Valerie Jarrett auf der Webseite des Weißen Hauses.
Aktivisten haben eine entsprechende Petition dort eingestellt.
"Als Teil unseres Einsatzes zum Schutz der Jugend Amerikas unterstützt diese Regierung Anstrengungen, den Einsatz von Konversionstherapien bei Minderjährigen zu verbieten", schrieb Jarrett in einer offiziellen Reaktion des Weißen Hauses.
In den Bundesstaaten Kalifornien und New Jersey sind solche höchst umstrittenen Behandlungen für Minderjährige bereits verboten.
Eine Reihe von Verbänden aus Medizinern und Psychologen haben sich in den USA bereits gegen die Therapie zur "Konvertierung" von Schwulen ausgesprochen.
Dies sei von allen Berufsständen zu geistiger Gesundheit abgelehnt worden, heißt es nach Angaben der American Psychological Association (APA). (dpa)

Insgesamt belegen die hier zitierten Therapieerfolge eindrücklich und zusätzlich zu den o.g. Argumenten, daß Homosexualität nicht anderes als eine psychische/psychiatrische Störung ist.
Einzelne konvertierte homosexuelle Aktivisten illustrieren die Bedeutung (religiös motivierter!) therapeutischer Veränderungen in hervorragender Weise:

Einer der prominentesten Homo-Aktivisten in den USA hat seinen Lebensstil hinter sich gelassen und ist Christ geworden. Michael Glatze, Gründer und früherer Chefredakteur des Magazins Young Gay America (Junges Schwules Amerika), erklärte jetzt, sein „Coming Out“ aus der Homosexualität sei „das Befreiendste, Schönste und Erstaunlichste“, was er je erlebt habe. Homosexualität sei ausschließlich auf sexuelle Lust fixiert und könne deshalb niemals das Leben erfüllen, schreibt Glatze in einem Kommentar für den Informationsdienst WorldNetDaily (Medford/Bundesstaat Oregon). Homosexualität sei „neurotisch“, nicht „natürlich“; sie verhindere, dass Menschen ihr wahres Ich finden könnten. Zum Abschied von seiner Tätigkeit bei dem Magazin habe er auf seinem Computer geschrieben: „Homosexualität ist der Tod – ich wähle das Leben.“ Zu dieser Erkenntnis sei er nach 16 Jahren homosexuellen Lebens gekommen, so der 30-jährige, der noch im vorigen Oktober als Homo-Aktivist auf der Titelseite des Nachrichtenmagazins „Time“ erschienen war. Als Heranwachsender sei er durch den frühen Tod seines Vaters und seiner Mutter verunsichert gewesen. Mit 14 Jahren habe er zum ersten Mal schwule Gefühle erlebt. Mit 20 habe er sich geoutet und mit 22 seine Karriere beim Magazin Young Gay America begonnen. Die Zeitschrift habe große Anerkennung gefunden, weil sie auf harte Pornographie verzichtete. Lange hätten jedoch Zweifel in seinem Inneren genagt. Er sich damit an niemanden wenden können – außer an Gott. Dieser habe ihm die Augen dafür geöffnet, dass er eine Bewegung „der Sünde und Verderbtheit“ angeführt habe. Daraufhin habe er sich entschlossen, umzukehren und sein Vertrauen allein auf Jesus zu setzen.
Lesbische Publizistin kehrt um
Glatze ist nicht der einzige homosexuelle Publizist in den USA, der sich von seinem Lebensstil abgewandt hat. Zuvor hatte schon die Herausgeberin des Homo-Magazins Venus, Charlene E. Cothran, ein Kehrtwende vollzogen. Jetzt lädt sie mit ihrem Magazin Schwule und Lesben zum Glauben an Jesus Christus ein. Sie habe erkannt, dass Homosexualität eine Sünde sei – „keine größere als andere, aber doch eine Sünde“ (http://www.kath.net/detail.php?id=17221, 6.7.07)
Avatar #88255
am Montag, 17. Juni 2019 um 08:35

Wählerpotential

Die Studienlage zur Homosexualität sei klar, so ein Gutachter, sie sei keine Krankheit und spezifische Therapien wirkten nicht. Erstaunlich schnell ist Jens Spahn auf diese Erkenntnis eingegangen. Die Studienlage zur Homöopathie ist ebenso klar - sie wirkt nicht über den Placeboeffekt hinaus. Doch das interessiert Herrn Spahn nicht. Warum wohl? Weil es in beiden Fällen nicht um die „Wahrheit“ geht, sondern um Wählerstimmen. Die Nutzer von Homöopathie stellen ebenso wie Schwule und Lesben ein beträchtliches Wählerpotential dar, das man nicht verärgern möchte.
Avatar #111025
am Freitag, 5. Juli 2019 um 10:11

Die Gutachten ignorieren gegenteilige Daten und sind damit parteiisch und wissenschaftlich unzureich

Tatsächlich sind Therapien Homosexueler durchaus erfolgreich (Vgl. z.B. die Übersicht jüngerer Studien bei Throckmorton, W. (2002). Initial empirical and clinical find-ings concerning the change process for ex-gays. Professional Psychology: Research and Practice, 33(3), 242-248).
Bereits im 19. und frühen 20. Jahrhundert und bis in die 1970er Jahre gab es Publikationen von meist psychoanalytischen Praktikern, die von erfolgreicher Veränderung homosexueller Orientierung infolge von therapeutischer Einflussnahme berichteten, mit Er-folgsquoten von etwa einem Drittel und mehr.
Verhaltenstherapeutische Behandler berichte-ten von meist ähnlichen, in einzelnen Studien aber auch höheren Erfolgsquoten, was die Ab-nahme homosexueller Impulse und die Zunahme heterosexuellen Verlangens anging und plä-dierten für den Einsatz vielfältiger verhaltenstherapeutischer Interventionstechniken (Beispiele früher Publikationen: Schrenck-Notzing, A.V. (1892). Die Suggestions-Therapie bei krankhaften Erscheinungen des Geschlechts-sinnes. Stuttgart: Ferdinand Enke. Bieber, I., Bieber, T.B., Dain, H.J., Dince, P.R., Drellich, M.G., Grand, H.G., Grundlach, R.H., Kremer, M.W., Rifkin, A.H. & Wilbur, C.B. (1962). Homosexuality: A psychoanalytic study. New York: Basic Books; Zusammenfassende Darstellungen bei: Clippinger, J. (1974). Homosexuality can be cured. Corrective and Social Psychiatry and Journal of Be-havioral Technology, Methods, and Therapy, 20(2), 15-28. Throckmorton, W. (1998). Efforts to modify sexual orientation: A review of outcome literature and ethical issues. Journal of Mental Health Counseling, 20, 283-304).
Aus den Jahren 1966 bis 1974 gibt es mehr als 1.000 Artikel über die Therapie von Homosexualität in der Datenbank Medline. Die Durchsicht eines repräsentativen Querschnitts verschiedener Therapiearten und ihrer Ergebnisse in diesen 1.000 Artikeln ergibt eine durchschnittliche Erfolgsquote von 52 Prozent. Dies liegt deutlich oberhalb der Quote von 30 Prozent, die von Psychotherapeuten in der Regel als Kriterium für die erfolgreiche Therapie eines psychischen Problems angesehen wird (Satinover 1996b).
Auch Sexualtherapeuten, so z.B. Wissenschaftler des Kinsey-Institutes und die berühmten Sexualtherapeuten Masters & Johnson berichteten von erfolgreich vollzogenen Änderungen einer homosexuellen Orientierung ihrer Patienten mit therapeutischer Unterstützung, teils auch mit Follow Up von mehreren Jahren. 1979 veröffentlichten die bekannten Sexualforscher Masters und Johnson z.B. ihre Studie zur Veränderung von Homosexuellen, in der sie eine Erfolgsrate von 60 Prozent angaben (Diamant, L. (Hrsg.). (1987). Male and female homosexuality. Washington, DC: Hemisphere Publishing Corporation. Zit. nach http://www.narth.com/docs/PhelanReportSummaryFact.pdf. [08.05.2008] Masters, W., & Johnson, V. (1979). Homosexuality in perspective. Boston: Little, Brown & Co.
Pomeroy, W.B. (1972). Dr. Kinsey and the institute for sex research. New York: Harper and Row Publish-ers. Zit. nach http://www.narth.com/docs/PhelanReportSummaryFact.pdf. [08.05.2008]).
Weiterhin

berichteten insgesamt 285 Mitglieder der American Psychoanalytic Association in einer 1994 von Macintosh durchgeführten Erhebung von Behandlungsergebnissen bei homo-sexueller Orientierung: Von 1.215 homosexuell empfindenden Patienten vollzogen 23% eine erfolgreiche Wende zur Heterosexualität, sogar ohne dass eine solche Veränderung ein Be-handlungsziel gewesen wäre (Macintosh, H. (1994). Attitudes and experiences of psychoanalysis in analyzing homosexual patients. Journal of the American Psychoanalytic Association, 42, 1183-1207).
Nicholas Cummings, ein früherer Präsident der American Psychological Association (APA), berichtet davon, dass er zusammen mit seinen Mitarbeitern über einen Zeitraum von 20 Jah-ren über 18.000 Patienten mit gleichgeschlechtlicher Anziehung begleitete. Veränderung der sexuellen Orientierung war nicht das Ziel der Therapien. Nur wenn Patienten dies nachdrück-lich wünschten, wurden sie dabei therapeutisch unterstützt. 67% aller Patienten erreichten ein gutes Therapieziel (zufrieden stellende Gestaltung ihrer Beziehungen, Abnahme sexuell-promisken Verhaltens). 20% derjenigen mit gutem Therapieergebnissen vollzogen sogar eine Veränderung der sexuellen Orientierung in Richtung Heterosexualität (http://www.narth.com/docs/cummings.html. [08.05.2008]).
Betroffene berichten ebenfalls von Änderungswünschen und –erfolgen: In einer Publikation von Nicolosi, Byrd und Potts (2000) berichten etwa 20 bis 30% von 882 interviewten Betrof-fenen, dass sie durch therapeutische Unterstützung oder Selbsthilfe eine ausschließliche oder beinahe ausschließliche heterosexuelle Orientierung erreicht hatten (Nicolosi, J., Byrd, A.D., & Potts, R.W. (2000). Retrospective self-reports of changes in homosexual orien-tation: A consumer survey of conversion therapy clients. Psychological Reports, 86, 1071-1088). Auch Karten (2006) berichtet in seiner Dissertation von vergleichbaren Erfolgen (Karten, E. (2006). Sexual reorientation efforts in dissatisfied same-sex attracted men: What does it really take to change. Unveröffentlichte Dissertation, Fordham University, New York, New York. Zit nach http://www.narth.com/docs/PhelanReportSummaryFact.pdf. [08.05.2008] Vgl. hierzu auch http://www.narth.com/docs/fordham.html. [08.05.2008]).
Auch vielfältige methodologisch sorgfältige Studien sind publiziert worden. Eine zusammen-fassende Beurteilung einer dreistelligen Studienanzahl wurde von mehreren Autoren durch narrative Reviews oder Metaanalysen versucht. Übereinstimmend kamen mehrere Autoren-teams dabei auf Erfolgsquoten von etwa einem Drittel (Byrd, A.D., & Nicolosi, J. (2002). A meta-analytic review of treatment of homosexuality. Psychological Reports, 90, 1139-1152. Clippinger, J. (1974). Homosexuality can be cured. Corrective and Social Psychiatry and Journal of Be-havioral Technology, Methods, and Therapy, 20(2), 15-28. James, E.C. (1978). Treatment of homosexuality: A reanalysis and synthesis of outcome studies. Unveröf-fentlichte Dissertation, Brigham Young University, Provo, Utah. Zit nach http://www.narth.com/docs/PhelanReportSummaryFact.pdf. [08.05.2008] Jones, S.L., & Yarhouse, M.A. (2000). Homosexuality: The use of scientific research in the church’s moral debate. Downers Grove, Illionis: InterVarsity Press. Satinover, J., (1996). Homosexuality and the politics of truth, Grand Rapids, Michigan: Baker Books. (S. 186). Zit. nach Byrd, A.D., Cox, S.E. & Robinson, J.W. (2005). Ist Homosexualität angeboren und unver-änderbar?. Bulletin, S, 2-6. Verfügbar unter http://www.dijg.de/pdf/bulletin_s_2005_byrd.pdf. [08.05.2008]
Byrd und Nicolosi fanden in ihrer 2002 veröffentlichten Metaanalyse eine durchschnittliche Effektstärke von ES = 0,81 für die Behandlung homosexueller Männer. Sie verweisen darauf, dass diese in etwa den Effektstärken für die Behandlung vielfältiger seelischer Auffälligkeiten (z.B. Ängste, Depressionen) entspricht (Byrd, A.D., & Nicolosi, J. (2002). A meta-analytic review of treatment of homosexuality. Psychological Reports, 90, 1139-1152).
Vor allem im angloamerikanischen Sprachraum kam es in den letzten 10 Jahren erneut zu einer zunehmend breiteren Forschungsaktivität mit dieser Fragestellung. Mittlerweile existiert auch eine aktuelle Längsschnittstudie, welche eine Erfolgsquote von 38% ausweist (Jones, S.L., & Yarhouse, M.A. (2007). Ex-Gays?: A Longitudinal Study of Religiously Mediated Change in Sexual Orientation. Downers Grove, Illionis: InterVarsity Press). Rogers H. Wright, ranghoher Psychologe in der Amerikanischen Psychologenvereinigung (APA) schreibt den Forschern über diese Längsschnittstudie: „Sie ist gut und durchdacht durchge-führt. Das akribische Einhalten Ihres Forschungsplans-Designs verleiht den Ergebnissen be-sonderes Gewicht. Ihre sorgfältig durchgeführte Forschung muss zu einer substantiellen und echten Überprüfung des heutigen, politisch motivierten und politisch korrekten Dogmas, dass eine homosexuelle Orientierung unveränderbar sei und dass therapeutische Versuche dazu das Wohl des Patienten bedrohen, führen“ (Wright, R.H. (2007), auf dem Buchrücken der Studie von Jones und Yarhouse) (AUS: Petition gay-affirmativer Ansatz an den Deutschen Bundestag).

1973 war Spitzer an der Entscheidung, Homosexualität aus der Diagnoseliste zu streichen, mitbeteiligt gewesen - aus sozialpolitischen, nicht aus wissenschaftlichen Gründen, wie er sagt. 1999, anlässlich einer Jahrestagung der APA, sprach er wieder mit Demonstranten. Diesmal ging es friedlich zu. Ehemalige Homosexuelle waren auf die Straße gegangen, um für das Recht auf eine Therapie zur Veränderung homosexueller Neigungen zu demonstrieren. Spitzer war offen und begann eine Studie mit dem Ziel, zu klären, ob wirkliche Veränderung - Veränderung der Empfindungen, nicht nur des Verhaltens - möglich ist. Als er die Studie begann, war er skeptisch, später aber sagte er: „Die Ergebnisse sind beeindruckend, weil viele wirklich erhebliche Veränderungen von der Homosexualität zur Heterosexualität erlebt haben. Sie bekunden, dass es ihnen jetzt wesentlich besser geht. Die meisten von ihnen sind heute verheiratet und fühlen sich in diesem Lebensstil viel wohler."
Tatsächlich konnte die „Spitzer-Studie“ der Columbia Universität nachweisen, dass für Menschen mit homosexueller Orientierung eine Veränderung hin zur Heterosexualität möglich ist. Die Studie, an der 200 Personen teilnahmen, zeigt, dass vor der Seelsorge oder Therapie 78% der Männer und 81% der Frauen sich erotisch-sexuell nach einem Menschen des gleichen Geschlechts sehnten, nach Beendigung der Beratung aber nur noch 8 % Prozent der Männer und 4 % der Frauen.
Die Spitzer-Studie kommt zu dem Schluss: „Von den 200 Männern und Frauen, die die strengen Kriterien für eine Teilnahme an der Studie erfüllten, hatten 66 Prozent der Männer und 44 Prozent der Frauen eine erhebliche Veränderung erfahren und leben jetzt ein „gutes heterosexuelles Leben". Die Veränderung bezog sich dabei ausdrücklich nicht nur auf das Verhalten, sondern auch auf das Begehren, die Phantasien und die empfundene Anziehung. Zwar hatten mehr als 44 Prozent der Frauen eine Veränderung auch ihres Begehrens und ihrer Wünsche erfahren, doch viele von ihnen hatten noch keinen Partner gefunden und erfüllten deshalb das Kriterium „gutes hetero­sexuelles Leben" nicht voll.
2001 stellte Spitzer seine Arbeit auf der APA­Jahrestagung vor. Es dauerte dann noch zwei Jahre, bis sie veröffentlicht wurde. Zuvor hatte man ihm gedroht, man werde ihn öffentlich diskreditieren, falls seine Studie publiziert würde (Spitzer, R., Can Some Gay Men and Lesbians Change Their Sexual Orientation? 200 Participants Reporting a Change from Homosexual to Heterosexual Orientation, Arch Sex Behavior, 32, 5, 2003, S. 403-417). Spitzer vertritt aufgrund seiner Forschungsergebnisse dann auch seit einigen Jahren die Ansicht, dass Homosexualität entgegen seinen früheren Überzeugungen offenbar veränderbar ist (Spitzer, R. (2003). Can Some Gay Men and Lesbians Change Their Sexual Orientation? 200 Participants Reporting a Change from Homosexual to Heterosexual Orientation, Archives of Sexual Behavior, 32(5), 403-417).
In einer anderen, noch umfangreicheren Studie stuften sich vor der Therapie 68 % der Befragten als ausschließlich oder fast ausschließlich homosexuell ein, nach der Therapie nur noch 13 %. Eine Literaturrecherche zum Stand der Veränderbarkeit sexueller Orientierung und zum Stand der Psychotherapie mit dem Ziel der stabilen Veränderung der Sexualpräferenz bei Männern, die ihre Homosexualität dauerhaft als ichdyston erleben und eine Veränderung ihrer Sexualpräferenz anstreben, ergab: „Die Hypothese der Unveränderbarkeit sexueller Orientierung ist auf dem Hintergrund der derzeitigen Empirie nicht haltbar. Die Psychotherapie mit dem Ziel der Veränderung der gleichgeschlechtlichen Sexualpraferenz ist wirksam, nicht schädigend und ethisch vertretbar, sofern der Veränderungswunsch des Patienten eindeutig intrinsisch motiviert ist. Diese Therapieerfolgsquoten geben der Auffassung Recht, daß Homosexualität eine psychische Erkrankung und kein unveränderliches Merkmal ist. Sie zeigen: Eine Therapie für diejenigen, die ihre homosexuelle Orientierung verändern möchten, ist durchaus erfolgreich und relativ resistent gegenüber Rückschlägen“ (Herr Gerlach, Michael Mpoagerlach@aol.com).
Der österreichische Psychiater Spaemann fasst die Datenlage zur Therapie Homosexueller Ende 2008 wie folgt zusammen:

Die Möglichkeit der dauerhaften Veränderung der sexuellen Orientierung ist inzwischen wissenschaftlich mehrfach belegt worden. Ich selber habe Menschen kennengelernt, die homosexuell waren und inzwischen glückliche Familienväter geworden sind. Was die behauptete Schädlichkeit der Psychotherapie für Homosexuelle anbelangt, so sollte man hier sehr differenziert hinsehen.
In der Tat erreicht nur ca. ein Drittel derer, die solch eine Therapie machen, eine dauerhafte und befriedigende Umorientierung der sexuellen Ausrichtung. Ein Teil derer, die das nicht erreichen, geben an, sich schlechter zu fühlen als vor der Therapie. Ein Phänomen, das uns auch bei anderen Therapien – z. B. bei den Therapien der Posttraumatischen Belastungsstörungen – bekannt ist und dort in den letzten Jahren zu einer Differenzierung hinsichtlich Auswahl der Klienten, der Therapieziele und Vorgehensweisen geführt hat.
Genauso kann die Antwort bei der Therapie ichdystoner Homosexualität nicht eine generelle Ablehnung dieser Therapien, sondern nur eine von Forschung begleitete Differenzierung sein.
Grundsätzlich geht es angesichts der Datenlage nicht an, Wünsche nach Veränderung der sexuellen Ausrichtung abzulehnen bzw. nur sogenannte gayaffirmative – d. h. die Homosexualität bestätigende – Therapien anzubieten. Das wäre eine Ideologisierung der Psychotherapieszene und eine Missachtung der Autonomie der Patienten (http://www.kath.net/detail.php?id=20708)

Nach Durchsicht der hier vorgestellten Forschungsergebnisse lässt sich tatsächlich feststellen,

dass es etlichen homosexuell orientierten Menschen - insbesondere solchen mit einer ich-dystonen Sexualorientierung - möglich ist, ihre Orientierung dauerhaft, tiefgreifend und für sie zufriedenstellend zu verändern, ohne dabei seelischen Schaden in irgendeiner Art und Weise zu erleiden – wie von Kritikern häufig unterstellt wird. Im Gegenteil: Häufig be-richten Betroffene, dass eine solche Änderung für sie zu einer Verbesserung der Lebensquali-tät geführt hat (Nicolosi, J., Byrd, A.D. & Potts, R.W. (2000). Retrospective self-reports of changes in homosexual orienta-tion: A consumer survey of conversion therapy clients. Psychological Reports, 86, 1071-1088)
Selbst der Homosexuellenbewegung ausgesprochen nahe stehende Forscher, welche therapeu-tischen Bemühungen, homosexuelle Impulse zu verringern, sehr kritisch gegenüber stehen und Beispiele misslungener Therapien schildern, schreiben beispielsweise: „Damit soll nicht gesagt sein, dass alle Veränderungstherapien schädlich seien oder dass die therapeutischen Organisationen versuchen sollten, sie zu verbieten.“ (Haldeman, D. (2001). Therapeutic antidotes: Helping gay and bisexual men recover from conversion therapies. In A. Shidlo, M. Schroeder & J. Drescher (Hrsg.), Sexual Conversion Therapy: Ethical, Clinical and Research Perspectives. (S. 128). Binghamton, New York: Haworth Press.
Selbst in der Shidlo-Schroeder-Studie, die das explizite Ziel hatte, den subjektiv erlebten Schaden von Ver-änderungstherapien aufzuzeigen, fanden die Autoren zu ihrer eigenen Überraschung eine nicht geringe Anzahl von Klienten, die ihre Veränderungstherapie als hilfreich beschrieben: Vgl. Shidlo, A. & Schroeder, M. (2002). Changing sexual orientation: A consumer’s report. Professional Psychology: Re-search and Practice, 33(3), 249-259. 12.
Der bereits zitierte Wissenschaftler Robert Spitzer berichtet ebenfalls von vielfältigen positiven Auswirkungen entsprechender psychotherapeutischer Bemühungen, welche über die Änderung der sexuellen Orientierung hin-aus gingen und welche auch dann als “außerordentlich hilfreich“ von den Studienteilnehmern angegeben wurden, wenn diese nur eine geringe Veränderung in ihrer sexuellen Orientierung erlebten. Spitzer fand in seiner Studie keinerlei Anhalt für eine schädigende Wirkung thera-peutischer Bemühungen zur Veränderung sexueller Orientierung (Spitzer, R. (2003). Can Some Gay Men and Lesbians Change Their Sexual Orientation? 200 Participants Reporting a Change from Homosexual to Heterosexual Orientation, Archives of Sexual Behavior, 32(5), 403-417) (AUS: Petition gay-affirmativer Ansatz an den Deutschen Bundestag).

Interessanterweise sind es besonders religiös orientierte Therapeuten, die überhaupt noch eine Therapie von Homosexualität anbieten – und genau die dahinterstehenden religiösen Konzepte sind als Weltanschauungs- und Wertsysteme anscheinend auch außerordentlich erfolgreich.
Trotz dieser WISSENSCHAFTLICH GESICHERTEN erfolgreichen Therapie Homosexueller versuchen homosexuelle Interessenvertreter in Deutschland seit Jahren, solche Therapien zu diskreditieren, ja gar zu verbieten. Dabei tut sich bezeichnenderweise besonders der schon die Pädophilie-Freigabe fordernde Volker Beck hervor (http://www.pro-medienmagazin.de/politik.html?&news%5baction%5d=detail&news%5bid%5d=6445).
Dieser wissenschaftliche Laie und homosexuelle Volker Beck versucht damit, seine eigenen Interessen zu Gesetzen zu machen und damit sogar die Wissenschafts- und Therapiefreiheit in Deutschland einzuschränken – ein Musterbeispiel totalitären Denkens und totalitärer Politik, wie wir sie unter ungekehrten Vorzeichen in Deutschland schon von den Nazis kennen ...!!!
Mit seinem neuesten Vorstoß versucht Beck gar, zusammen mit den Grünen die Therapiefreiheit einzuschränken – und behauptet dazu in seinem eigenen Unwissen öffentlich eine Schädlichkeit der Therapie Homosexueller, weil deren Erfolge seine jahrelangen Desinformationskampagnen als systematische Hirnwäsche der Bevölkerung (und der Justiz!) erweisen könnten (http://www.idea.de/detail/thema-des-tages/artikel/therapien-fuer-hilfesuchende-minderjaehrige-verbieten.htm; http://www.welt.de/114704333).
Eine erste prospektiven Langzeitstudie untersuchte inzwischen sogar

die Auswirkungen christlicher Beratungsangebote für Einzelpersonen oder Gruppen bei 98 homosexuellen Klienten in den USA. Die Probandengruppe setzte sich aus 72 Männern und 26 Frauen, die ihre sexuelle Orientierung von homo- zu heterosexuell ändern wollten, zusammen. Auf der Basis mehrerer Messgrößen der gegenwärtig besten Selbsteinschätzungsverfahren im Hinblick auf die sexuelle Orientierung sammelten die Forscher Daten in der frühen Phase der Therapie (Zeitpunkt 1), dann 9 bis 15 Monate später (Zeitpunkt 2) und erneut nochmals etwa 18 Monate später (Zeitpunkt 3) ...
Zum Zeitpunkt 1 betrug das Durchschnittsalter der Probanden 37,5 Jahre, schon recht alt für den Beginn einer Therapie. Viele würden bei diesem Alter von einer ungünstigen Prognose für eine Veränderung der sexuellen Orientierung ausgehen ...
71 Probanden waren protestantisch, 19 römisch-katholisch, 4 gaben keine Religion an, einer war Moslem und 3 gehörten anderen Religionen an. 90 berichteten von einem Wendepunkt in ihrem Leben, nachdem sie sich Jesus Christus überantwortet hatten. Bei der Mehrheit der Probanden festigte sich die Wahrnehmung ihrer homosexuellen Ausrichtung zwischen der Pubertät und dem 20. Lebensjahr.
21,9 Prozent der männlichen und 42,3 Prozent der weiblichen Probanden gaben an, in ihrem Leben auch zu sexuellen Handlungen gezwungen worden zu sein. Demgegenüber berichten in einer landesweit erhobenen Probandengruppe aus der allgemeinen Bevölkerung nur 4 Prozent der Männer und 22 Prozent der Frauen von sexuellen Erfahrungen unter äußerem Zwang.

Die Ergebnisse der Studie waren überraschend: 15% erlebten eine erhebliche Auflösung der homosexuellen Orientierung und eine substantielle Verän¬derung zur heterosexuellen Anziehung. 23% hatten insofern einen Therapieerfolg, dass eine homosexuelle Anziehung fehlte oder nur noch gelegentlich vorhanden war, auf jeden Fall aber nicht mehr belastete. 29% erfuhren eine Abnahme der homosexuellen Anziehung, der Proband war aber noch nicht zufrieden und geht den Weg der Veränderung weiter. Nur 15% zeigten keine nennenswerte Veränderung der homosexuellen Orientierung. 4% gaben den Weg der Veränderung wurde auf, nahmen aber keine homosexuelle Identität an. 8% hatten einen Misserfolg und nahmen eine homosexuelle Identität an.
Die Autoren schlossen aus ihren Studienergebnissen:

Nach empirisch abgeleiteten Standards für die Effektstärke kann die durchschnittliche Verlagerung weg von der homosexuellen Orientierung als mittel bis groß, die durchschnittliche Verlagerung hin zur heterosexuellen Orientierung als klein eingestuft werden. (...) Das überraschendste Teilergebnis, das sich bei verschiedenen Messverfahren immer wieder zeigte, ist, dass diejenige Teilgruppe der Stichprobe, die am wahrscheinlichsten eine signifikante Veränderung erreichte, die „gänzlich homosexuelle“ Teilgruppe war. Diese Teilgruppe definierten wir auf der Grundlage der Antworten, die die Probanden zum Zeitpunkt 1 gaben. Zu dieser Teilgruppe gehörte, wer bei den Bemessungsdaten für die homosexuell-erotische Anziehung und das Begehren, für das homosexuelle Sexualverhalten in der Vergangenheit und für die Identifikation als homosexuell (d.h. schwul oder lesbisch) Werte oberhalb des Medianwertes dieser Studie hatte. (...) Der gesunde Menschenverstand und die unter Fachleuten vorherrschende Meinung würden davon ausgehen, dass es bei den Probanden dieser Teilgruppe mit der geringsten Wahrscheinlichkeit zu grundlegenden Veränderungen kommen würde. Und dennoch war es beständig gerade diese Gruppe, bei der es zum höchsten Grad von Veränderungen kam. (...) Wiedergabe und Analyse der ’durchschnittlichen Veränderung’ verdecken die Ergebnisse, zu denen es bei Einzelpersonen kam. Die ’durchschnittlichen Veränderungen’ insgesamt enthalten einige dramatische Veränderungen bei Einzelpersonen.“
Die Aussagen der DGPPN, vertreten durch Dr. Mahler,

Ob ein Mensch überwiegend oder ausschließlich homo- oder heterosexuell empfindet, ist daher nie soziokulturell beeinflussbar: Man kann weder zur hetero- noch zur homosexuellen Orientierung erzogen, verführt, geworben, oder therapiert werden https://www.aerzteblatt.de/archiv/153986/Sexuelle-Orientierung-Variationsvielfalt-jenseits-der-Pathologie)
***
Diese Therapieergebnisse zeigen aber auch, dass die Homophobie-„Diagnosen“ der Gleichstellungsämter wie auch die politisch-diktatorischen Versuche der Homosexuellen-Aktivisten wie dem Grünen Volker Beck, Seminare über Homosexuellen-Therapien zu verbieten, strafbare Diskriminierungen wissenschaftlicher Ergebnisse DEMENTSPRECHEND RICHTIG Denkender sind. Besonders die Behauptung, dass solche Therapien schädlich sind, konnte widerlegt werden (s.o.):

Zudem erbrachte die sorgfältig durchgeführte Untersuchung einer signifikant-großen Zahl von Probanden keine Belege dafür, dass Versuche, die sexuelle Orientierung zu verändern, Schädigungen hervorrufen oder psychische Leiden verursachen. Mit dieser Studie liegt somit die bislang beste wissenschaftliche Untersuchung vor zu der Frage, ob eine homosexuelle Orientierung verändert werden kann und ob entsprechende Bemühungen per se schädlich sind.

Der Autor dieser Studiendarstellung, George A. Rekers, Ph.D., FAACP Professor emer. für Neuropsychiatrie und Verhaltenswissenschaften an der Medizinischen Fakultät der Universität South Carolina. Autor zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen, u.a. George A. Rekers (Hg.), Handbook of Child and Adolescent Sexual Problems, Lexington Books, New York 1995, schreibt am Schluß:

Da so viele säkulare Psychologen und Psychiater fälschlicherweise vom Gegenteil dieser eindeutigen wissenschaftlichen Belege ausgehen, ist die Studie wegweisend für die therapeutische Behandlung ungewünschter homosexueller Neigungen.

Nicholas Cummings, ehemaliger Präsident der APA, äußerte dementsprechend die Überzeugung: „Ich setze mich auf das Entschiedenste für die Freiheit der Wahl für jeden ein, insbesondere für das Recht des Einzelnen, das Ziel seiner Therapie selbst zu wählen“ (Zit. nach Nicolosi, J. (2006). Open Letter to APA President Koocher, APA Convention 2006. Verfügbar unter: http://www.narth.com/docs/nicospeech.html. [08.05.2008] 15).

Und

Nach der Jahrestagung der APA 2006 erklärte der damalige APA-Präsident Gerald Koocher, dass die Frage der therapeutischen Intervention bei ich-dystoner homosexueller Orientierung in erster Linie eine Frage der persönlichen Wahlfreiheit des Patienten sei. Therapeuten, so Koocher, haben die zentrale Pflicht, dem Patienten zu helfen, sein Therapieziel zu erreichen, auch das Ziel der Abnahme homosexueller Impulse. Natürlich müssten dabei ethische Stan-dards eingehalten und die Patienten umfangreich aufgeklärt werden (http://www.narth.com/docs/koocher.html. [08.05.2008] Vgl. hierzu auch die nach dem Kongress abgegebene schriftliche offizielle Stellungnahme der APA: http://www.apa.org/pi/lgbc/policy/0806koocher.pdf. [08.05.2008] ((AUS: Petition gay-affirmativer Ansatz an den Deutschen Bundestag).

Insgesamt sprechen alle wissenschaftlichen Daten gegen die erneuten Falschbehauptungen von Herrn Beck:

Pressemitteilung des DIJG zum Gesetzentwurf von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Drucksache 17/128409 vom 20.03.2013
Der Gesetzentwurf sieht ein Verbot von Therapien vor, die das Ziel einer Abnahme homosexueller Empfindungen bei Minderjährigen haben. Es heißt dort: „Das Anbieten und die Durchführung von Therapien, die das Ziel haben, die sexuelle Orientierung bei Minderjährigen zu verändern, werden mit einer Geldbuße geahndet.“
Das DIJG nimmt dazu Stellung:
1. Im Gesetzentwurf werden Behauptungen aufgestellt, die wissenschaftlich nicht zu belegen sind.
Das Hauptargument des Gesetzentwurfes besteht darin, dass Therapien zur Abnahme homosexueller Empfindungen schädlich seien und Jugendliche deshalb davor geschützt werden müssten. Diese Behauptung ist wissenschaftlich nicht haltbar.
a) Die Amerikanische Psychologenvereinigung APA untersuchte 83 Studien und gibt in ihrer letzten Stellungnahme (2009) zu, dass der Vorwurf, moderne Therapien mit dem Ziel einer Abnahme homosexueller Gefühle seien schädlich, wissenschaftlich nicht zu belegen ist1.
b) Der Therapeutenverband NARTH (National Association for Research and Therapy of Homosexuality) wertete 600 Studien aus (2009) und kommt zu dem Ergebnis, dass Reorientierungstherapien zu einer Abnahme homosexueller Empfindungen führen können und eine Schädlichkeit von Reorientierungstherapien nicht nachgewiesen ist2.
c) Auch neue gründliche Studien, etwa die von Stanton L. Jones und Mark A. Yarhouse (2007 und 2009, USA) und die Dissertation -von Elan Y. Karten (2010), erbrachten keinen Beleg für eine Schädlichkeit von Therapien mit dem Ziel der Abnahme homosexueller Gefühle.
d) Der amerikanische Psychotherapeut Christopher Rosik durchforstete (2012) die Datenbanken (PsycARTICLES und MEDLINE) zu diesem Thema und fand keinen wissenschaftlichen Beleg für eine Schädlichkeit von Reorientierungstherapien.
2. Der Gesetzentwurf operiert mit einer falschen und unsachlichen Terminologie und nimmt unzulässige Verknüpfungen vor.
Im Gesetzentwurf wird die angebliche „Gefährlichkeit“ von Therapien mit dem Satz verknüpft, es gehe dabei um „vor allem in den 60er und 70er Jahren häufig angebotene so genannte ‚Konversions’- oder ‚Reparationstherapien’“.
Der Begriff „Reparationstherapie“ ist eine falsche Übernahme des Fachbegriffs „reparative drive“ (Anna Freud), womit die Psychoanalytikerin die Dynamik des Phänomens der homoerotischen Objektwahl beschrieb, bei der diese der Stabilisierung des „Ich“ dient. Erst in den 1990er Jahren wurde der Fachbegriff der „Reparativtherapie“ entwickelt, der auf Anna Freuds Ansatz beruht. Die heutige Reparativtherapie ist eine von zahlreichen Methoden innerhalb der „Reorientierungstherapien“, sie gehört zur Gruppe der affektfokussierten bzw. kurzen psychodynamischen Therapien. Reorientierungstherapien beschreiben als Therapieziel eine prozesshafte Verringerung homosexueller Gefühle und die Entwicklung des heterosexuellen Potentials eines Klienten bei ichdystoner Homosexualität. Dabei wird eine Vielzahl üblicher Therapiemethoden angewandt.
Der Begriff der „Konversionstherapie“ gehört zum Wortschatz der Kritiker von Reorientierungstherapien. Mit ihm wird häufig unterstellt, die Therapie ziele auf den direkten Wechsel von Homosexualität zu Heterosexualität. Das DIJG lehnt den Begriff „Konversionstherapie“ deshalb als irreführend ab.
Im Gesetzentwurf wird ein Zusammenhang zwischen „Konversionstherapien“, „Reparationstherapien“ , „Schädlichkeit“ und DIJG/OJC behauptet und suggeriert, das DIJG und OJC setzten sich für Therapien ein, die schädlich sind. Es muss deshalb nochmals betont werden, dass eine Schädlichkeit moderner Reorientierungstherapien nicht nachzuweisen ist.
3. Der Gesetzentwurf zielt auf einen unzulässigen Eingriff in die gesetzlich gewährleistete Autonomie jeder Therapie, deren Ziel und Methoden zwischen Therapeut und Klient vereinbart werden.
Die von Volker Beck in seiner Presserklärung geäußerte Unterstellung, Eltern und religiöse Gruppen könnten bei Minderjährigen Druck auf das Klient-Therapeut-Verhältnis ausüben, – was ein gesetzliches Unterbinden von Reorientierungstherapien notwendig mache –, wird dem Berufsethos der Therapeuten nicht gerecht. Sie unterstellt Therapeuten, nicht fähig zu sein, das Anliegen und die Motivation von minderjährigen Klienten angemessen einschätzen, entsprechend handeln und Jugendliche angemessen aufklären zu können.

4. Das DIJG setzt sich für Selbstbestimmung und Therapiefreiheit ein.
Das DIJG setzt sich ein für das Recht jedes Menschen mit ichdystoner Homosexualität, konstruktive Wege zur Abnahme seiner homosexuellen Empfindungen gehen und dafür auch therapeutische und andere Unterstützung in Anspruch nehmen zu können.
Das DIJG setzt sich ebenso ein für das Recht von Therapeuten, Menschen in diesem komplexen Prozess konstruktiv und sensibel zu begleiten.
In einer Stellungnahme des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums von 2008 heißt es: „Wenn homosexuell empfindende Menschen eine psychotherapeutische Behandlung wünschen oder in Anspruch nehmen, sind sie in der Wahl ihrer Therapie und ihres Therapeuten nicht eingeschränkt. Die Ziele einer Therapie werden grundsätzlich zwischen der Patientin oder dem Patienten und der Therapeutin oder dem Therapeuten vereinbart. Die Therapiefreiheit ... ist verfassungsrechtlich durch Artikel 5 Absatz 3 Satz 1 (Freiheit der Wissenschaft) und Artikel 12, Absatz 1 Satz 1 (Berufsfreiheit) des Grundgesetzes geschützt.“
Es gibt keinen Grund, Jugendlichen und den sie begleitenden Therapeuten diese Rechte und Freiheiten abzusprechen.
Dr. med. Christl R. Vonholdt
Leiterin des DIJG
Reichelsheim, den 25. März 2013. Aktualisiert und ergänzt am 8. April 2013
1 http://blogs.courant.com/susan_campbell/therapeutic-response.pdf
2 http://de.scribd.com/doc/115507777/Journal-of-Human-Sexuality-Vol-1. Zusammenfassung in deutsch:http://www.dijg.de/homosexualitaet/selbstbestimmung/recht-therapiefreiheit-reorientierung/
3 http://narth.com/2012/08/the-complete-lack-of-a-scientific-basis-for-banning/
(http://www.dijg.de/pressemitteilungen/gesetzentwurf-buendnis-90-gruenen-verbot-therapie/

Doch die sytematische Desinformation (entsprechend einer Hirnwäsche) der Politiker und auch der Fachleute geht auch 2015 immer weiter. Sie wollen ihr menschheitsgefährdendes Unwissen in Therapieverbote ummünzen:

ÄZ 9.4.15
"Umerziehung" Homosexueller
Obama plant Gesetz gegen umstrittene "Therapie"
US-Präsident Barack Obama stemmt sich gegen die umstrittenen Umerziehungsbehandlungen für Homosexuelle. In einigen Bundesstaaten ist diese sogenannte Konversionstherapie bereits verboten.
WASHINGTON. US-Präsident Barack Obama unterstütze Bestrebungen, ein Gesetz gegen die sogenannte Konversionstherapie zu erlassen, schreibt seine Beraterin Valerie Jarrett auf der Webseite des Weißen Hauses.
Aktivisten haben eine entsprechende Petition dort eingestellt.
"Als Teil unseres Einsatzes zum Schutz der Jugend Amerikas unterstützt diese Regierung Anstrengungen, den Einsatz von Konversionstherapien bei Minderjährigen zu verbieten", schrieb Jarrett in einer offiziellen Reaktion des Weißen Hauses.
In den Bundesstaaten Kalifornien und New Jersey sind solche höchst umstrittenen Behandlungen für Minderjährige bereits verboten.
Eine Reihe von Verbänden aus Medizinern und Psychologen haben sich in den USA bereits gegen die Therapie zur "Konvertierung" von Schwulen ausgesprochen.
Dies sei von allen Berufsständen zu geistiger Gesundheit abgelehnt worden, heißt es nach Angaben der American Psychological Association (APA). (dpa)

Insgesamt belegen die hier zitierten Therapieerfolge eindrücklich und zusätzlich zu den o.g. Argumenten, daß Homosexualität nicht anderes als eine psychische/psychiatrische Störung ist.
Einzelne konvertierte homosexuelle Aktivisten illustrieren die Bedeutung (religiös motivierter!) therapeutischer Veränderungen in hervorragender Weise:

Einer der prominentesten Homo-Aktivisten in den USA hat seinen Lebensstil hinter sich gelassen und ist Christ geworden. Michael Glatze, Gründer und früherer Chefredakteur des Magazins Young Gay America (Junges Schwules Amerika), erklärte jetzt, sein „Coming Out“ aus der Homosexualität sei „das Befreiendste, Schönste und Erstaunlichste“, was er je erlebt habe. Homosexualität sei ausschließlich auf sexuelle Lust fixiert und könne deshalb niemals das Leben erfüllen, schreibt Glatze in einem Kommentar für den Informationsdienst WorldNetDaily (Medford/Bundesstaat Oregon). Homosexualität sei „neurotisch“, nicht „natürlich“; sie verhindere, dass Menschen ihr wahres Ich finden könnten. Zum Abschied von seiner Tätigkeit bei dem Magazin habe er auf seinem Computer geschrieben: „Homosexualität ist der Tod – ich wähle das Leben.“ Zu dieser Erkenntnis sei er nach 16 Jahren homosexuellen Lebens gekommen, so der 30-jährige, der noch im vorigen Oktober als Homo-Aktivist auf der Titelseite des Nachrichtenmagazins „Time“ erschienen war. Als Heranwachsender sei er durch den frühen Tod seines Vaters und seiner Mutter verunsichert gewesen. Mit 14 Jahren habe er zum ersten Mal schwule Gefühle erlebt. Mit 20 habe er sich geoutet und mit 22 seine Karriere beim Magazin Young Gay America begonnen. Die Zeitschrift habe große Anerkennung gefunden, weil sie auf harte Pornographie verzichtete. Lange hätten jedoch Zweifel in seinem Inneren genagt. Er sich damit an niemanden wenden können – außer an Gott. Dieser habe ihm die Augen dafür geöffnet, dass er eine Bewegung „der Sünde und Verderbtheit“ angeführt habe. Daraufhin habe er sich entschlossen, umzukehren und sein Vertrauen allein auf Jesus zu setzen.
Lesbische Publizistin kehrt um
Glatze ist nicht der einzige homosexuelle Publizist in den USA, der sich von seinem Lebensstil abgewandt hat. Zuvor hatte schon die Herausgeberin des Homo-Magazins Venus, Charlene E. Cothran, ein Kehrtwende vollzogen. Jetzt lädt sie mit ihrem Magazin Schwule und Lesben zum Glauben an Jesus Christus ein. Sie habe erkannt, dass Homosexualität eine Sünde sei – „keine größere als andere, aber doch eine Sünde“ (http://www.kath.net/detail.php?id=17221, 6.7.07)