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am Freitag, 21. Juni 2019 um 10:41
geändert am 21.06.2019 13:04:31

... und schon wieder: ZUM NARREN GEHALTEN !!!

Kommentar zur Nachricht
Initiative fordert weltweiten Pakt gegen Luftverschmutzung
vom Donnerstag, 20. Juni 2019
Die Angabe, "Luftverschmutzung schädigt die Gesundheit" und bezogen auf unsere Verhältnisse beruht auf einer SYSTEMATISCHEN TÄUSCHUNG der Öffentlichkeit.

Man WIDERLEGE folgende Aussagen:
1.
Die zB Environmental "Burden of Disease"-Methode ("Study" ist anmaßend: es handelt sich um eine simple RECHENMETHODE) berechnet als erstes die Differenz des tatsächlichen Sterbealters zur jeweils EIGENEN "Restlebenserwartung" (1).
WAS BITTE ist aber eine "Lebenserwartung von Verstorbenen"? WAS BITTE will man mit der Aussage BEWEISEN, "und wenn sie nicht gestorben wären..."?
2.
Somit errechnet sich UNFEHLBAR (!!!) für jeden Menschen ein "viel zu früher Tod", vom "Ungeborenen" bis selbst "weit über 100"...
Daher die aberwitzig hohen Zahlen: wenn 73.000 = 2,95% Menschen in D an Luftverschmutzung sterben sollen (2,3), dann sterben rund 2,5 Mio jährlich "vorzeitig", also unterstellt "vermeidbar". Bei AMTLICH 930.000 (destatis.de).
3.
ENTGEGEN der Feststellung zB einer aktuellen Cochrane-Analyse: »Nur weil sich kein Effekt nachweisen lässt, ...« (4) wird OHNE JEDEN BEWEIS UNTERSTELLT, dass JEDER BELIEBIGE Faktor das Leben verkürzt.

OHNE DEN GERINGSTEN BEWEIS, dass (wie berechnet)
- AUSNAHMSLOS ALLE (!) Menschen
- durch jeden BELIEBIGEN (!) Faktor und
- bei jeder NOCH SO MINIMALEN Exposition (auch ganz nahe "Null"!)
ausnahmslos "Lebenszeit verlieren".

Derartige BERECHNUNGEN, außerhalb des vorgesehenen Kontextes (!) "für sich allein" und dann auch noch als "Tatsachen" hinzustellen, geht über "Chuzpe" DEUTLICH HINAUS.

SCHLIMM GENUG, dass das UBA Zahlen wie "5.966 ... Todesfälle durch NO2-Langzeitexposition" erst in die Öffentlichkeit stellt (5) und erst einmal "kursieren" lässt. Dass man dann aber selbst die – "gezwungene" (6) – Richtigstellung ("Indikatoren") fast ein Jahr später (1) AUCH NOCH ZWEIDEUTIG formuliert (keinesfalls "klinisch identifizierbare" Todesfälle), setzt dem Ganzen die Krone auf.

Literatur
(1) Umweltbundesamt. Umweltbundesamt weist Kritik an NO2-Studie zurück. Im Internet: https://www.umweltbundesamt.de/themen/umweltbundesamt-weist-kritik-an-no2-studie-zurueck; Stand: 13.06.2019
(2) Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften. Ad hoc-Stellungnahme Saubere Luft - Stickstoffoxide und Feinstaub in der Atemluft: Grundlagen und Empfehlungen. Im Internet: https://www.leopoldina.org/uploads/tx_leopublication/Leo_Stellungnahme_SaubereLuft_2019_Web.pdf; Stand: 09.06.2019
(3) Plass D, Vos T, Hornberg C et al. Entwicklung der Krankheitslast in Deutschland – Ergebnisse, Potenziale und Grenzen der Global Burden of Disease-Studie. Dtsch Arztebl Int 2014; 111:629-638. doi: 10.3238/arztebl.2014.0629
(4) Zylka-Menhorn V. Luftverschmutzung: Komplexität erlaubt keine allgemeingültigen Aussagen. Dtsch Arztebl International 2019; 116:A-1110.
(5) Umweltbundesamt. Pressemitteilung (März 2018): Quantifizierung von umweltbedingten Krankheitslasten aufgrund der Stickstoffdioxid-Exposition in Deutschland. Im Internet: https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/quantifizierung-von-umweltbedingten; Stand: 13.06.2019
(6) Morfeld P, Erren TC. Warum ist die „Anzahl vorzeitiger Todesfälle durch Umweltexpositionen“ nicht angemessen quantifizierbar? Gesundheitswesen 2019; 81:144-149. doi: 10.1055/a-0832-2038

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