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Avatar #107994
am Donnerstag, 12. Oktober 2017 um 19:24

Vor allem

Kommentar zur Nachricht
Mehr als 80.000 Todesfälle durch Luftverschmutzung in Deutschland
vom Donnerstag, 12. Oktober 2017
gehören die "ökologischen" Holzheizungen verboten... das sind wahre Feinstaubschleudern. Wird aber aus weltanscheulichen Gründen gefördert, völlig unverständlich.
Avatar #715180
am Mittwoch, 3. Juli 2019 um 00:56

Diese Angabe ist WAHRHEITSWIDRIG.

Begründung
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Wenn WAHR wäre, dass – unter hiesigen Verhältnissen – Menschen "durch Luftverschmutzung sterben", dann MUSS auch die "DAUER der Exposition" zu einer (ganz und gar nicht unerheblichen!) ERHÖHUNG des Schadens führen.

TATSACHE ist aber, dass bei der Berechnung der "verlorenen Lebensjahre" (YLL; "Environmental Burden of Disease" (EBD)-Methode) genau UMGEKEHRT vorgegangen wird: so verliert ein Hundertjähriger (angeblich) ZWEI Lebensjahre durch Luftverschmutzung, ein einjährig Verstorbener dagegen ACHTZIG (1).

Beweis
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Das Umweltbundesamt (2) schildert die Berechnung der YLL im ersten Schritt wie folgt:
»Die statistische Restlebenserwartung der verstorbenen Personen wird aus den Informationen des Statistischen Bundesamtes bezogen. Somit ist bekannt, wenn z. B. eine weibliche Person in Deutschland im Alter von 60 Jahren stirbt, dass sie nach der Statistik eigentlich noch ca. 25 Jahre zu leben gehabt hätte. Diese Jahre entsprechen den verlorenen Lebensjahren. Dieser Berechnungsschritt erfolgt für die gesamte Bevölkerung, das Individuum ist dann nicht mehr identifizierbar [...]«

Ich meine:
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Es KANN somit nicht plausibel sein, dass die so errechneten "verlorenen Lebensjahre" mit einem DOSISABHÄNGIGEN Sachverhalt übereinstimmen.

Das stellt doch DIE WAHRHEIT "AUF DEN KOPF".

So etwas MUSS "Experten" aber auffallen, BEVOR sie (wieder einmal) derart "abenteuerliche" Ergebnisse lautstark verkünden.

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Der Unterzeichner stellt ausdrücklich klar, dass a) kein Interessenkonflikt besteht, und b) auch für ihn der Schutz menschlichen Lebens unverhandelbar ist.

MfkG Dr. Andreas Schnitzler, FAfIM, Lüneburg

Literatur
(1) Statistisches Bundesamt: Restlebenserwartung (gbe-bund.de)
(2) Umweltbundesamt. Umweltbundesamt weist Kritik an NO2-Studie zurück. Im Internet: https://www.umweltbundesamt.de/themen/umweltbundesamt-weist-kritik-an-no2-studie-zurueck; Stand: 13.06.2019

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