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Avatar #103488
am Mittwoch, 10. Juli 2019 um 20:23

Mitdenken geht anders

@ Mitdenker:

Der Ethikrat hat nicht gefordert, dass Ärzte berufsrechtlich für impfkritische Informationen sanktioniert werden sollen, sondern für das Verbreiten von Falschinformationen. Wenn Sie den Unterschied nicht verstehen wollen, lassen sie es halt.

Des Weiteren vermischen Sie das mit der Kritik an der geplanten Masern-Impfpflicht. Ich verstehe zwar nicht, was das mit der HPV-Impfung zu tun hat, aber vielleicht hätten Sie doch mal in meinen Blog schauen sollen, dann wüssten Sie nämlich, dass ich eine allgemeine Impfpflicht nicht für zielführend halte. Oder wussten Sie es etwa?

Ihre desinformierenden Zahlen waren die Verdachtsmeldungen, die Sie als Nebenwirkungen hingestellt haben, nicht die - gerade für die USA - eher bescheidenen Entschädigungssummen. Auch in Deutschland werden immer wieder Impfschäden entschädigt. Die Existenz von Entschädigungen spricht nicht gegen den Nutzen von Impfungen, sondern dafür, dass den Betroffenen geholfen wird. Und in den USA bekanntlich dafür, dass Anwälte damit Geld verdienen können. Anwälte hatten übrigens auch das Verdachtsmeldungssystem in den USA mit Falschmeldungen manipuliert, nachlesbar, falls Sie einmal mutig nach Informationen jenseits ihrer Echokammer suchen sollten.

Aber mir scheint, so wie Sie hier agieren, meiden Sie alles, was nicht in Ihr Weltbild passt. Das ist auch eine Gefahr für die Menschen, die bei Ihnen Hilfe suchen, denn denen können Sie so wenig zuhören wie Sie hier dazu in der Lage sind, und mit ihrem festgemauerten Weltbild können Sie auch keine qualifizierte Patientenaufklärung machen (zu der auch Heilpraktiker verpflichtet sind).
Avatar #759489
am Freitag, 12. Juli 2019 um 09:11

Mitdenker versus Superschlaue

Da sich noch ein oberlehrerhafter Superschlauer gemeldet hat (Dr. Schubert), der - wie Kuhn - die Weisheit gepachtet hat, nun doch noch einige ergänzende Anmerkungen.

Dr. Schubert, wie wäre es mal mit Ironie verstehen, anstatt die "Von-oben-herab-Attitüde" bis zum Gehtnichtmehr auszureizen? Aber ok, sie brauchen offenbar die Aufklärung: Der Link mit der kritisierenden Fachgesellschaft hatte just den Sinn Mr. Kuhn klarzumachen, dass es sehr wohl Teile der Ärzteschaft gibt, die Kritik am Impf-Mainstream üben. Ob sie nun "Zu wenig Impfungen!" oder "Lieber weniger Impfungen!" schreien. Ohne dass die Kammer aktiv wird, was er sich offenbar für alle Ärzte (und vor allem für die ach so bösen Heilpraktiker) wünscht, die eine Impfung kritisieren. Ein deutlicher Einblick in sein Demokratie- und Wissenschaftsverständnis. Ok, war pädagogisch ungeschickt u. wohl kein perfektes Beispiel; vielleicht sollte man bei überheblichen Mitdiskutanten Ironie u. Humor beiseite lassen und ausschließlich trocken u. sachlich argumentieren. Wie Schubert u. Kuhn sicher wissen, kritisieren einige Ärzteverbände die geplante Impfpflicht (z.B. Umweltärzte, Allgemeinärzte, RKI, Ärzte für indiv. Impfaufklärung etc.). Auf die alle mit dem Knüppel drauf u. sie als böswillige Impfgegner abqualifizieren?

Herr Dr. Schubert, es ist billig u. unsachlich nicht die Daten zu kritisieren, sondern stets die Quelle. Das ZENTRUM FÜR GESUNDHEIT als "verzweifelten Impfhasser" zu bezeichnen u. die Zitation dieser Seite als Idiotie...., dem geneigten Leser überlasse ich selbst wie er darüber denken mag. Wie gesagt, das Argumentationsschema ist primitiv u. durchsichtig: Wenn einem der zitierte Inhalt nicht passt, wird die Quelle kritisiert u. herabgewürdigt.
Die VAERS-Daten u. die nachweislich erfolgten Impfschäden durch Gerichte als gegenstandslos hinzustellen, dass es ja nur "Verdachtsfälle" seien ist - sorry - ein Schmarrn, denn natürlich verbergen sich hinter den Verdachtszahlen natürlich ECHTE UAW (siehe Zahlen der beendeten Gerichtsverfahren), wenn nicht, dann wäre die Erfassung ja sinnlos u. hätte keinen Informationswert. Man tue doch nicht so, als wenn sich KEINE Impfschäden dahinter verbergen würden.
Achja, und Meister Schubert, zum für mich gewünschten Partikulargericht am Ende meines Lebens (wegen des durch mich verursachten Leids): Jetzt wird es wirklich lächerlich u. billig emotionalisierend. Denken Sie doch mal mit, Sie haben doch studiert, da erwartet ich etwas mehr Intelligenz. Heilpraktiker verursachen keinesfalls "viel Leid", sondern sind die Ausputzer für die Patzer der Schulmedizin. Wird doch immer herumgelästert: "Was keine Nebenwirkungen hat, kann nicht wirken". Einziger logischer Schluß daraus: Es gibt keine Nebenwirkungen. Prima.
Wer verursacht denn das Leid am Patienten? Ich gehe ungern auf diese Ebene des Austeilens u. das auf die Fehler der anderen hinweisen, aber da Sie damit angefangen haben kriegen Sie's jetzt mal kräftig u. deutlich zurück: So schaut es wirklich aus - ärztliche Behandlung ist die dritthäufigste Todesursache:

https://naturheilt.com/blog/schulmedizin-dritthaeufigste-todesursache/

Spannend auch die Daten im WEISSBUCH FÜR PATIENTENSICHERHEIT:
Im Krankenhaus ergeben sich auf der Basis von 20 Mill. Krankenhausaufnahmen jährlich 1 – 2 Mill. Unerwünschte Ereignisse, 400.000 bis 800.000 Vermeidbare (auf Fehler zurückzuführende) Unerwünschte Ereignisse, 200.000 Behandlungsfehler (mit mangelnder Sorgfalt, juristischer Begriff) und 20.000 vermeidbare Todesfälle. Wenn man von 420.000 jährlich auftretenden Todesfällen im Krankenhaus ausgeht, bleibt also festzuhalten, dass rund jeder 20. Todesfall im Krankenhaus durch Fehler im Behandlungsprozess verursacht wird. Diese Zahlen sind konsistent z.B. mit den Angaben des Robert Koch Institutes zu den vermeidbaren Todesfällen durch nosokomiale Infektionen. Die Diskrepanz zu den Statistiken der Schiedsstellen der Landesärztekammern und des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen kommt dadurch zustande, dass eine juristische Klärung nur von ca. 3% aller Patienten angestrebt wird (sog. Litigation Gap – „Haftungslücke“, auch in Deutschland untersucht).

Wohlgemerkt, dass sind lediglich Zahlen, die sich auf Krankenhausbehandlungen beziehen. Über wieviel Todesfälle u. Leid sprechen wir, wenn man die Folgen von ärztlichen Behandlungen in den Arztpraxen mit berücksichtigt?

Und geradezu hammerhart wird es, wenn man folgendes mitdenkt:

Ärztestreiks – Auswirkungen auf Sterblichkeit und Todesrate (Die Zeit, 1994)
>Ca. 4 Monate Großbritannien: Krankenhaus 6000 weniger Tote als vor einem Jahr
>1978 Brasilien: 14.000 weniger Tote
>1979 Belgien 6.000 weniger Tote
>1979 Italien 30.000 weniger Tote
>1980 Frankreich weniger Tote
>1981 Schweden weniger Tote
>1983 Israel 4 1/2 Monate weniger Tote
>1986 Italien, 14 Tage Krankenhaus keine Toten gegenüber sonst 43 Tote / Tag
>2000 Israel weniger Tote

Und Sie wollen mir erzählen, ich bzw. die Heilpraktikerschaft würde Leid verursachen, diese Frechheit ist nicht nur lächerlich sondern beleidigend u. nicht sachgerecht. Schauen Sie sich mal die Fakten an, wer im Glashaus sitzt, sollte lieber nicht mit Steinen werfen u. lieber zum Wohle der Patienten mit Heilpraktikern zusammen arbeiten (wie die z.B. mit denen ich wunderbar zusammen arbeite). Wohlgemerkt, diese meine Anmerkungen richten sich NICHT generell gegen die vielen hervorragenden Ärzte die Leben retten u. sich für ihre Patienten aufarbeiten. Die gibt es zum Glück zuhauf. Aber haltet einfach mal die Klappe u. kümmert Euch um die himmelsschreienden Mißstände im eigenen Laden, anstatt immer auf andere Berufsstände Euren verbalen Müll zu kippen.
Avatar #737432
am Freitag, 12. Juli 2019 um 10:44

Mitdenker schlägt um sich

Mit Ihrem Rundumschlag gegen die Ärzteschaft entfernen Sie sich immer weiter vom eigentlichen Thema. Es ist ganz offensichtlich, dass Sie nicht verstehen, worum es beim Thema Impfungen und Impfpflicht geht, obwohl KuhnJ Ihnen diverse Hinweise und Lesestoff dazu geliefert hat. Ihr abschließendes Anliegen "Aber haltet einfach mal die Klappe" kann ich hinsichtlich Ihrer eigenen Beiträge nur begrüßen.
Avatar #759489
am Freitag, 12. Juli 2019 um 13:15

Themaverfehlung?

Werter Rollkragen: Ihnen ist sicher aufgefallen (es sei denn Sie leiden an ADHS) dass Dr. Schubert das Thema verlassen hat, als er ein "Partikulargericht am Ende" für mich gefordert hat u. auf das "Leid meiner Patienten" hingewiesen hat. Wer in den Ring geht u. austeilt muß auch mal was einstecken können.
Und - es ist kein "Rundumschlag"; wie von mir erwähnt, gibt es durchaus ehrenwerte und hervorragende Ärzte. Während hier nur gegen Heilpraktiker generalisierend bzw. per se abgelästert wird. Oder gibts da Ihrer Meinung nach einige gute, die keine Blutspur hinter sich herziehen :-) ?

Um weiteres Verständnis meiner Worte zu erzielen: "Klappe halten!" bezog sich auf die Beleidigungen, nicht auf das Thema Impfpflicht. Im Gegensatz zu manch anderen hier halte ich etwas von einem kontroversen Dialog. Wie Sie damit umgehen sieht man am Posting anhand einer Formulierung wie: "Es ist ganz offensichtlich, dass Sie nicht verstehen, worum es beim Thema Impfungen und Impfpflicht geht".
Klar, nur radikale Impfbefürworter verstehen etwas. Alle anderen sind zu doof. Diese Art der Fachdiskussion wird im Studium in welchem Semester gelehrt?
Avatar #755479
am Freitag, 12. Juli 2019 um 15:20

Feigwarzen oder Krebs

Habe die emotionale Diskussion verfolgt und komme zu dem Schluss, dass die sachliche Ebene verlassen wird. Es geht nicht darum, wer Recht hat, sondern, was richtig ist. Wenn man davon ausgeht, dass eine Ansteckung mit HPV bei 80% aller Menschen im Laufe Ihres Lebens erfolgt, wobei in den meisten Fällen das Immunsystem die Infektion unter Kontrolle bringt und das Virus eliminiert. Da die Ansteckung in der Regel über Sex oder intimen Hautkontakt erfolgt, nicht über Einatmen von Luft, Berührung von Gegenständen oder Händeschütteln, könnte eine Impfung zur rechten Zeit :-) eine durchaus sinnvolle Maßnahme sein. Auf der anderen Seite gilt es hier eine Risiko-Nutzen-Abwägung in Betracht zu ziehen und dies auch dem Patienten so erklären. Die Wahl sollte bei dem mündigen Patienten bleiben. Im Übrigen gibt es Alternativen zu einer Impfung ( auch pathologische Zervixabstriche mit Dysplasien können sich unter homöopathischer Therapie normalisieren u. 1 x im Jahr den Pap-Test machen. Besonders bei HWG:-) Ein Wort zur Impfung: es gibt 3 Impfstoffe, die aber nicht alle HPV-Typen (15 high-risk Typen). Somit können auch geimpfte Frauen HPV-Infektionen, Kondylome, Cervix-Dysplasien oder ein Zervixkarzinom bekommen. Zudem weiß man, dass Raucherinnen ein erhöhtes Risiko für Dysplasien haben. Ebenso bei Folsäure u. Vitamin D Mangel (Substitution !). Auch ist bekannt, dass beschnittene Männer signifikant weniger HPV-Infektionen u. weniger Überträger des Virus sind. Damit könnte ich dienen:-) Kann nur hoffen, dass die hier widerstreitenden Parteien auch diesen Vorteil haben. Also letztlich geht es darum, den Patienten umfassend aufzuklären und nicht in eine dogmatische Falle zu tappen. In diesem Sinne: Ultra posse nemo obligatur

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