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Avatar #105897
am Freitag, 12. Juli 2019 um 19:27

Therapeuten

Kommentar zur Nachricht
Wirtschaftliche Situation von Physiotherapiepraxen schwierig
vom Freitag, 12. Juli 2019
Das ist nicht nur bei Physiotherapeuten, sondern bei allen Therapeuten der Fall. Die Verwaltung ist nur ein Teil.
So sind die Podologen noch schlechter gestellt, da die Vergütung durch die Krankenkassen ungefähr gleich den Physiotherapeuten ist, diese jedoch einen enormen Aufwand an Hygienemaßnahmen zu stemmen haben, die von dieser Vergütung mitgetragen werden muss. Jeder Patient benötigt ein steril verpacktes Instrumentenset. Dieses ist in der Anschaffung schon bei ca. 300.- € dann noch einen Ultraschall, B-Klasse Autoclav, entsprechende Schulungen, 5 Sorten Desinfektionsmittel, Handschuhe und Mundschutz.....
Da gehen oft nicht mal 14.- € / Stunde
Avatar #779552
am Samstag, 13. Juli 2019 um 15:26

Genauer betrachtet....

Wirft man einmal einen genaueren Blick auf die Situation der Physiotherapeuten in Deutschland, bietet sich ein interessantes Bild.

Im Jahr 2018 sind (im Vergleich zum Vorjahr) die Zahlen der Verordnungen bundesweit um gut 1,5% gesunken, wogegen die Bruttoumsätze im Bereich der Physiotherapie um gut 10% gestiegen sind. Warum die Berufsvereine jedoch lediglich die Daten von 2016 für ihr "Gutachten" verwenden, bleibt jedoch fragwürdig.

Mich würde auch einmal interessieren, wie viele Praxen insgesamt an diesem "Gutachten" teilgenommen haben und ob diese Anzahl in Relation zu den insgesamt rund 40.000 Praxen in Deutschland überhaupt repräsentativ ist?

Betrachret man die Anzahl der Verordnungen von Physiotherapie für den Zpeitraum von 2007-2018, so ist diese um 15,15% gestiegen, die Anzahl der Physiotherapeuten (Vollzeitäquivalenz) ist im selben Zeitraum jedoch um 73,75% gestiegen.
Kann man hier also wirklich von einem "Mangel" sprechen...?

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