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Avatar #103488
am Freitag, 12. Juli 2019 um 22:44

Mitdenken geht anders

Was hat das Thema Patientensicherheit im Krankenhaus mit der HPV-Impfung zu tun? Das Weißbuch Patientensicherheit ist ein sehr verdienstvolles Werk der evidenzbasierten Medizin. Man darf die Quelle ruhig angeben: https://www.aps-ev.de/wp-content/uploads/2018/08/APS-Weissbuch_2018.pdf

Bei der Beurteilung der Daten sollte man beachten, dass in Krankenhäusern gehäuft schwere und lebensbedrohliche Erkrankungen behandelt werden. Behandlungsfehler führen dabei naturgemäß auch gehäuft zu Sterbefällen. Die Nichtbehandlung (oder gar die Behandlung beim Heilpraktiker) würde aber in diesen Fällen häufig erst recht den Tod zur Folge haben.

Zu Ihren Ärztestreik-Zahlen: Eine Studie, die das Thema untersucht hat, kam zum Ergebnis, dass bei Ärztestreiks nicht mehr Menschen sterben, wenn (!) die Notfallversorgung gesichert ist: https://www.bmj.com/content/351/bmj.h6231

Ihre Zeitungs-Zahlen sind nicht nachprüfbar, die Quelle in der ZEIT ist zumindest auf die Schnelle über google nicht auffindbar. Wenn elektive Eingriffe durch die Streiks verschoben wurden, konnte daran in dieser Karenzzeit auch niemand sterben. Man müsste wissen, was danach geschehen ist, ob sie z.B. bei den späteren Operationen häufiger gestorben sind.

In Krankenhäusern kann man vieles verbessern, gerade auch bei den nosokomialen Infektionen. Aber das hat nichts mit der HPV-Impfung zu tun und gewiss ist daraus nicht zu schlussfolgern, dass Heilpraktiker besser behandeln. Heilpraktiker behandeln eben keine Herzinfarkte, Schlaganfälle oder schwere Verkehrsunfallopfer.
Avatar #759489
am Dienstag, 16. Juli 2019 um 15:11

Kuhn MEINT sich auszukennen...

...täuscht sich jedoch abermals. Er meint zwar ein Spezialist für den Heilpraktikerberuf zu sein (vor allem für die Kritik daran), jedoch entzieht sich die Realität seinen Statistiken :-).
Natürlich behandeln Heilpraktiker auch die Folgen von Schlaganfällen, Herzinfarkten und schweren Verkehrsunfällen. Da gibt es genug zu tun: Schmerztherapie, Durchblutung verbessern, Ernährungsberatung etc. etc.
In der Akutversorgung behandelt die der Hausarzt ebenfalls nicht, sondern schickt derartig erkrankte ins "Hospital".
Avatar #103488
am Mittwoch, 17. Juli 2019 um 06:35

Mitdenken üben

@ Mitdenker:

Wie Sie ganz richtig feststellen, findet die akute Versorgung bei Schlaganfällen, Herzinfarkten und schweren Verkehrsunfällen im Krankenhaus statt. Da fährt der Rettungswagen hin. Was könnte das für die von Ihnen zitierten Sterbefälle im Krankenhaus bedeuten, im Vergleich zu Sterbefällen bei Heilpraktikern (oder gerne auch Hausärzten)? Denken Sie einmal darüber nach, Sie schaffen das!

Was das mit der HPV-Impfung zu tun hat, werden Sie aber auch dann nicht erklären können.
Avatar #759489
am Mittwoch, 17. Juli 2019 um 15:25

Freude

Immer wieder schön zu lesen, wenn Kuhn an mich glaubt :-).

Achja, zum Vergleich Folgewirkungen der Behandlungen: Die Heilpraktiker versuchen eben so gut es geht, nebenwirkungsreiche Behandlung zu vermeiden bzw. die durch nebenwirkungsarme/-freie zu ersetzen. Man schaue nur in die Beipackzettel der ärztlich verschriebenen Medikamente u. in die von HP rezeptierten. Meistens geht es nämlich ohne die "Standardmedikation". Ich selbst habe 40 Jahre keine Antibiotika u. 40 Jahre nur eine einzige Ibuprofen gebraucht (u. die war für die Katz).
Meine Erfahrung ist darüber hinaus (und die von vielen Patienten), dass die Heilpraktiker-Behandlungen auch noch besser wirken. Nicht immer, aber meistens. Sonst würden die Patienten nämlich nicht kommen oder schlicht wegbleiben. Beim Arzt kost's ja nix, zahlt die Krankenkasse.

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