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Avatar #40383
am Freitag, 12. Juli 2019 um 18:40

Klimaziele

Kommentar zur Nachricht
Klimaschutz: Wirtschaftsweise raten zur Verteuerung von Heizen und Verkehr
vom Freitag, 12. Juli 2019
Es rächt sich der überhastete Ausstieg aus der Atomkraft. In Frankreich kann man leichter auf E-Mobilität etc. setzen.
Avatar #715180
am Samstag, 13. Juli 2019 um 11:25

Ich habe da mal eine Frage...

Zu den Auswirkungen des Klimawandels fallen Aussagen wie: »Schon heute schmelzen Gletscher, verschieben sich Küstenlinien, trocknen fruchtbare Gebiete aus und Menschen, die dort leben, geraten in Not.« (https://www.quarks.de/umwelt/klimawandel/warum-die-angabe-einer-globalen-durchschnittstemperatur-unsinnig-ist/)

Falls ich nicht völlig falsch informiert bin, lag der Meeresspiegel (bis) vor etwa 8.000 Jahren noch um etwa (bis zu) 130 Meter tiefer als heute: große Teile der heutigen Nordsee waren (zT besiedelte?) Landmasse („Doggerland“), England Teil des Kontinents. Die Alpen lagen wohl unter einer gut 1.000 Metern dicken Eisdecke (u.v.a.m.). Gut dokumentiert sind doch auch zB (vor etwa 20.000 Jahren?) menschliche Siedlungen im Bereich der damals wohl gut bewaldeten, heutigen “Sahara”.

Es MUSS also doch zwischenzeitlich eine “globale Erwärmung” unvorstellbaren Ausmaßes gegeben haben, denn wo sonst soll das ganze Wasser hergekommen sein, wenn nicht von riesigen Eisreservoirs (Packeis etc.; "Sintflut")? Wasser kann doch nicht “neu entstanden” sein? Römischen Quellen zufolge konnte aber Hannibal die Alpen im Winter (!) nahezu ungehindert überqueren, es muss also zwischenzeitlich und zumindest in Europa deutlich WÄRMER gewesen sein als heute. Das alles kann aber – angesichts der damals dünnen Besiedelung etc. – eigentlich unmöglich etwas mit “menschengemacht” zu tun gehabt haben?

Nun endete die “kleine Eiszeit” (ca. 1630-1850) genau zu der Zeit, als die “industrielle Revolution” begann, was überdies zeitlich mit dem Beginn dokumentierter Temperaturen zusammenfällt.

Frage: WIE SICHER kann man also sagen, dass wir hier – soweit es einen “menschengemachten” Anteil globaler Erwärmung betrifft – nicht einer “Scheinkorrelation” aufsitzen?

Wir HABEN nur diese eine Erde, und müssen sie völlig ohne jeden Zweifel bewahren, so gut wir können.

Aber setzten wir EVENTUELL nicht völlig falsche Prioritäten, falls die Angaben bezüglich “menschengemacht” – so – gar nicht zutreffen?

Ich finde in der ganzen “Gemengelage” dazu keine vernünftigen Begründungen. Bitte um sachdienliche Hinweise!

GANZ IM ERNST: Wem oder was bitte würde es helfen, FALLS (!!!) wir hier durch so etwas wie "demagogische Erzeugung von Angst" zu UNÜBERLEGTEM, VOREILIGEN, möglicherweise sinnlosem Handeln bedrängt würden, und potenziell NOTWENDIGE Maßnahmen (vorerst) übersehen?

WIE GENAU lassen sich also Effekte in eine sehr, sehr ferne Zukunft hinein (auch sonst) "vorherberechnen"? Womit genau kann man zB belegen, dass eine (weitere!) CO2-Reduktion die "globale Erwärmung" auch WIRKSAM stoppen kann?

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Ressourcen sind bekanntlich begrenzt: was wir bspw. heute in Windkraft investieren, fehlt uns möglicherweise morgen bei der Erhöhung von Deichen. Was machen wir eigentlich, wenn die bisherigen Windräder unbrauchbar geworden sind, also bspw. in ca. 15 Jahren (ab ca. 2035)? Halten die etwa "ewig"? Was machen wir später mit all den riesigen Betonfundamenten (mW je Windrad ca. 30 Tonnen)? Wurde das – bei allem Enthusiasmus – wirklich schon einmal gründlich durchdacht, GERADE im Interesse nachfolgender Generationen? In welchem Zustand GENAU wollen wir ihnen die Erde übergeben?

Darf man denn wirklich all diejenigen, die bezüglich der Sinnhaftigkeit einzelner "Gegenmaßnahmen" vernünftig (!) begründete Zweifel anmelden, quasi pauschal als „Klimaleugner“ ausgrenzen?

Zum Fall Sarrazin (Welt vom 12.07.2019: Ausschlussverfahren aus der SPD) wurde angemerkt, dass man durch das rigorose Unterbinden einer Diskussion, die nun einmal in der Gesellschaft existiert, und wie auch immer man dazu stehen mag, und solange sich alles im Rahmen von Vernunft und Gesetzen bewegt, nicht nur wider gegen jegliche Toleranz handelt, sondern zumindest einzelne Andersdenkende potenziell in die Hände von Extremisten treiben könnte, die solch „Ausgestoßene“ dann möglicherweise für eigene Zwecke missbrauchen könnten.

Kann das denn WIRKLICH eine Lösung sein?

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