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Avatar #704484
am Montag, 22. Juli 2019 um 21:16

dr.Paul-Ulrich Eckhoff

Kommentar zur Nachricht
Staatsanwaltschaft ermittelt in einem Todesfall mit Iberogast
vom Montag, 22. Juli 2019
Ich sag es immer wieder: Macht ein Phytotherapeutikum eine grüne Nase, dann gehört es verboten. Man braucht ja pro Jahr schon 2000 Tote ( Beispiel Diclofenac ) an Nebenwirkungen, dann lohnt es sich erst den Mantel des Vergessens über diese Nebenwirkungen zu legen. In einem Glaubenskrieg ( Diclofenac versus Phytotherapeutica =) ist dr Splitter im Auge des Gegenüber immer größer als der Balken im eigenen Auge.
Avatar #88255
am Dienstag, 23. Juli 2019 um 09:41

Liebende Mutter Natur

Ärzte und Pharmakologen wissen es schon lange: die "Liebende Mutter Natur" kann zu ihren Kinderchen ganz schön böse sein. Sie haben nämlich festgestellt, dass Pflanzenwirkstoffe, die besagte Mutter uns "schenkt", fast immer besser und zuverlässiger wirken, wenn sie isoliert, rein dargestellt und meist auch noch chemisch abgewandelt werden. Das nennt sich dann Medikament, und die haben wesentlich mehr Menschen geholfen als alle Tinkturen von Medizinmännern, Schamanen, Äbtissinen und Kräuterweiblein zusammen. Die meisten Pflanzen legen nämlich großen Wert darauf, möglichst viele giftige Stoffe zu produzieren, um sich vor Fraßfeinden zu schützen. Da macht der Mensch als Feind keine Ausnahme.
Avatar #754103
am Dienstag, 23. Juli 2019 um 11:29

Können wir Tödliche folgen von Pflanzliche Wirkstoffe verindern?

Als erstes möchte ich die Gedanken auf die Angehörigen des verstorben richten. Denn diese werden bis zu ihrem Tod eine Möglichkeit finden müssen mit diesem Erlebnis zu Leben.
Ich empfinde kein Mitgefühl, weil ich die Person nicht kenne aber ich weiß wie wir Menschen normalerweise reagieren.

Ich denke, wir können aus Sicht der Biochemie, nicht Ausschließen das Menschen auf Wirkstoffe so reagieren. Es gibt unerklärliche Krankheiten und Menschen die auf Insekten Gifte reagieren. So denke ich, wird es immer bleiben. Doch sollte der nutzen immer besser sein als die Nebenwirkung.

Ob die Rechtsmedizin die genau Todesursache klären kann?
Dieses wird für den Staatsanwalt seine Arbeitsgrundlage sein.
Dazu müssten Versuche mit unterschiedlichen Mengen des hier unter Verdacht stehenden Schöllkraut gemachte werden, die zu anderen Ergebnissen kommen müssten. Welches dann als Beweis verwendet werden kann.


Avatar #79783
am Dienstag, 23. Juli 2019 um 15:29

Tödliche Folgen

kann bekanntlich schon der Griff ins Gewürzregal, der Besuch im exotischen Restaurant oder der Verzehr von exotischem Superfood mit sich bringen...
Das Problem ist ganz einfach: Wird Schöllkraut aus der Rezeptur entfernt, ist die Zulassung futsch und muss mit Millionenaufwand unter heutigen Kautelen neu beantragt werden - mit ungewissem Ausgang, da der Effekt eher dem bitteren Geschmack geschuldet ist. Ob ich Iberogast (100ml 30 EUR) oder Underberg (100ml 0.99 EUR) in Wasser verdünnt einnehme, macht hinsichtlich der Wirkung keinen Unterschied
Avatar #720508
am Mittwoch, 24. Juli 2019 um 11:30

Wie bitte?

Wie lange muss man ein Medikament nehmen, womöglich ohne ärztliches
Wissen/Betreuung um eine "Leberschädigung" zu bekommen?
Und wer bitte schliesst andere Faktoren - für diese "Leberschädigung" aus?
Da hat doch sehr wahrscheinlich eine Leberschädigung bereits vorgelegen, weshalb Pat. , vermutlich als Dauermedikation, "Iberogast" nahm.
Genau das macht man aber nicht. Und ohne ärztliche Kontrolle sowieso nicht.
Was die Leute heutzutage alles schlucken und mit ihrem Körper anstellen
von Tätowieren bis Totaloperationen, weil man evt. Krebs kriegen könnte.
Haare färben, Wimpern färben ...oder entfernen ...
Was bilden sich die Leute eigentlich ein? Das die Natur dumm ist?
Keinen Sinn hat? Das alles - frei nach dem Motto: Was kostet die Welt -
keine u.U. bleibenden Schäden hinterlässt?

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