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Avatar #763956
am Montag, 26. August 2019 um 19:05

Willkommener Anlass zur Panikmache

Die Agenturmeldung hierzu ist ja auch schon wieder ein paar Tage alt, und inzwischen klärt sich die Erkenntnislage langsam. Mehrere Patienten haben zugegeben, THC-haltige Substanzen gedampft zu haben, gekauft bei so genannten "Pop-up-Shops", also quasi "fliegenden" Drogenhändlern, die danach sofort verschwinden. Es wird vermutet, dass entweder synthetisches THC im Spiel ist oder Trägersubstanzen, die mit fetten Ölen behaftet sind.
Einen Zusammenhang zwischen den 94 Fällen und der "E-Zigarette" im Allgemeinen herzustellen, ist gewollte Irreführung und auch völlig abstrus angesichts der Tatsache, dass die Zahl der weltweiten Verwender von E-Dampfgeräten geschätzt knapp 100 Millionen beträgt, dieser Vorfall also nicht die Spur einer Evidenz aufweist.
Avatar #781928
am Montag, 26. August 2019 um 20:18

Robert Loddenkemper muss dazu seinen Senf natürlich auch noch abgeben

Einfach hier mal den Beitrag zu den Vorfällen von Prof. Dr. Bernd Mayer anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=LCEO5UOdpA8
Avatar #785888
am Dienstag, 27. August 2019 um 21:13

Bin selber E-zigaretten konsument

Muss ich mir jetzt Sorgen machen oder nicht?
Weil manche sagen dies manche sagen dass.
Da die Erkrankungen soweit ich weiß nach Benutzung von E-zigaretten nachgewiesener weiße nur in den USA auftreten. Da Frage ich mich gibt es einen Unterschied zwischen coils oder aromen. Unterscheidet sich da etwas von Deutschland zu USA? Wenn jemand eine Antwort weiß bitte melden. Dieses Thema ist mir äußerst wichtig.
Danke im voraus
Avatar #715180
am Donnerstag, 29. August 2019 um 10:12

UNVERANTWORTLICHE IRREFÜHRUNG.

Tatsache ist, dass "E-Zigaretten" PER SE bzw. dabei verwendete "traditionelle Liquids" – nach bisherigem Kenntnisstand – REIN GAR NICHTS mit den hier geschilderten Fällen zu tun haben.

Hierzu Prof. Michael Siegel (http://tobaccoanalysis.blogspot.com/2019/08/marijuana-reform-organization-issues.html) sinngemäß:

»Das ist völlig verantwortungslos. Menschen sterben oder leiden an schweren, lebensbedrohlichen Krankheiten. Anstatt die Menschen vor den Risiken der Verwendung illegaler THC-Öle zu warnen, die mit vielen Fällen in Verbindung gebracht wurden, ist die CDC eher darum bemüht, eine politische Erklärung gegen E-Zigaretten-Aerosol abzugeben, ohne alle Beweise dafür, dass herkömmliches E-Zigaretten-Aerosol mit einem der gemeldeten Fälle in Verbindung gebracht wurde. [...]
Warum zeigt die CDC mit dem Finger auf jeden Bestandteil in normalem E-Zigaretten-Aerosol, was bedeutet, dass eine dieser Chemikalien die Ursache für ein akutes Atemnotsyndrom sein könnte, aber das illegale Cannabisverdampfen schützt?
Der Rest der Geschichte ist, dass die CDC in ihrem Eifer, elektronische Zigaretten zu dämonisieren, illegale Drogenhändler auf Kosten des Schutzes der Gesundheit der Jugend unserer Nation schützt.«

Auf den Beitrag des Pharmakologen Prof. Bernd Mayer (Graz) wurde bereits verwiesen; dort auch weiterführende aktuelle Hinweise.

Ergänzend: http://dampfe.info/wissenschaft/veroeffentlichungen-von-dr-bernhard-michael-mayer/

_____________
Der Unterzeichner stellt ausdrücklich klar, dass a) kein Interessenkonflikt besteht, und b) auch für ihn der Schutz menschlichen Lebens unverhandelbar ist.

MfkG Dr. A. Schnitzler, FAfIM, Lüneburg
Avatar #94683
am Samstag, 14. September 2019 um 11:56

Keine Konkreten Hinweise!

Es ist seit Wochen in den Medien heiss diskutiert und die ersten Verbote von Aromen allgemein wurden ausgesprochen. Aber es gibt ungeklärte Auffälligkeiten: Es wird der Gebrauch von Verdampfern generell als Ursache genannt. Es wird gesagt, es gibt einige problematische Liquids bzw. Aromen. Die logische Konsequenz wäre es doch einmal zu sagen, welche Aromen die problematischen sind. Dann wird der Konsument in die Lage versetzt eigenverantwortlich eine Entscheidung zu treffen. Dann sind Verdampfer.. Und das sind sind ja nun mal auch keine Tabakerhitzer, also das was der Begriff E-zigarette eigentlich beschreibt, sondern eben Verdampfer für ein Trägermedium mit Aroma, oft nitkotinhaltig, aber nicht zwangsweise. Diese Verdampfer werden seit vielen Jahren benutzt, auch wenn sie erst die letzten Jahre in Mode gekommen sind. Ja, es gab immer auch gesundheitliche Risiken und Schäden dadurch. Es sollte jedem einleuchten, dass es nicht gesund ist sich konzentriert etwas regelmässig auszusetzen. Aber eine solche Häufung zumal geografisch geballt zeigt doch nur, dass hier ein neuer Trend entstanden ist etwas anders zu tun als die anderen Benutzer von Verdampfern üblicherweise tun. Der gemeinsame Nenner scheint in diesem Fall das Verdampfen von ungeeigneten Substanzen zu sein. Es scheint sich um um THC haltige Öle zu handeln. Wobei das Problem am ehesten auf das Tocopherolacetat (Also eine Form von Vitamin E) zurückgeht. Ein Stoff der so im Bewusstsein der Menschen als gesund verankert ist, dass man sich offensichtlich nicht traut hier gegen vor zu gehen. (Ja das ist eine reine Unterstellung). . Es drängt sich der Verdacht auf, dass es hier nicht darum geht ein erkanntes Problem im Detail zu beheben (Verbot von Tocopherolacetat in Liquids oder einer Kennzeichnung) sondern eher darum sich der unliebsamen Verdampferbranche zu entledigen.

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