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Avatar #79783
am Donnerstag, 12. September 2019 um 15:05

Homöopathie

ist ÜBERHAUPT KEINE MEDIZIN!
Sie ordnet "Symptome" recht unexakt "Stoffen" zu, die angeblich (!) diese Symptome auslösen, wenn sie verabreicht werden - schon Chinin im "Urversuch" des Dr. Hahnemann war ein Fehlgriff...
Die homöopathische Diagnose ist ja nicht eine Krankheitsbezeichnung, sondern das "Arzneimittelbild" einer Substanz - darunter Seltsamkeiten wie getrocknete und zermahlene Insekten, Tierorgane etc... wer was wann "erprobt" haben soll, ist weitgehend unbekannt und ungeprüft, einer schreibt vom anderen ab.
Dann folgt die veritable Zauberei, vegleichbar der "Wandlung" im katholischen Gottesdienst: Durch "Potenzieren" entsteht und verstärkt sich die angebliche Wirkung
Wenn ein Kind mit "Bienengiftallergie" dank "Apis C60"-Globuli keine Anaphylaxie nach Bienenstich entwickelt, dann ist die Diagnose falsch, nicht das Mittel wirksam!
Liebe Homöopathen, zuerst müsst Ihr wohl eine völlig neue Physik entwickeln, die alle Grundsätzer von Relativitätstheorie und Quantenmechanik widerlegt...
Ich hör schon wieder "...aber zwischen Himmel und Erde..." - mangels "Himmel" passt da nichts "dazwischen"
"Imagine, there's no heaven, above us only sky..."
Avatar #759489
am Donnerstag, 12. September 2019 um 15:13

Krebs u. Wirkung der Chemo

@HIMMELSRICHTUNGEN: Doch, diese Studien gibt es, das wird jedoch nur ungern oder gar nicht publiziert (warum wohl?):

Chemotherapie bei der Behandlung von Krebs ist ein Armutszeugnis. Studie belegt einen „Erfolg“ von gerade mal 2,2 Prozent.

In der Zeitschrift Clinical Oncology erschien im Jahre 2004 ein Artikel von drei australischen Professoren mit dem Titel: The Contribution of Cytotoxic to 5-year Survival in Adult Malignancies.

Darin wurden die Daten klinischer Studien mit Chemotherapien der letzten 20 Jahre in Australien und den USA untersucht. Das Ergebnis ist gelinde gesagt niederschmetternd. Obwohl in Australien gerade mal 2,3% und in den USA nur 2,1% aller Patienten von einer Chemotherapie profitieren, wird den Krebspatienten bis heute immer noch angeraten, genau diese Therapien zu machen. Insgesamt wurden die Daten von 72.964 Patienten in Australien und 154.971 Patienten in den USA ausgewertet, die alle mit Chemotherapie behandelt worden sind. Bei dieser Anzahl kann wohl niemand mehr behaupten, es wären ja nur die Daten von ein paar Patienten und daher zu wenig aussagekräftig.

Prof. Ulrich Abel, vom Krebsforschungszentrum Heidelberg:

"Studien, die belegen könnten, dass Patienten durch die Chemotherapie eine größere Überlebenschance hätten, [Anm: als ohne Chemotherapie] wurden nie durchgeführt. Bei allen Chemotherapie-Studien werden lediglich neue Zellgifte mit alten verglichen."

Es lebe die Evidenzbasierung der Schulmedizin!

Wie gesagt, im Vergleich zu den meisten Therapieformen der Schulmedizin ist die Datenlage für die Homöopathie vergleichsweise gut.

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