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Avatar #731782
am Freitag, 13. September 2019 um 22:08

Selbstgemachtes Problem

Moechte man Aerzte aufs Land locken - dann gebt doch bitte Fachaerzten aus den Kliniken zumindest ein Angebot. Man muss nicht Allgemeinmediziner sein. Die nichtallgemeinmedizinischen Fachaerzte haben was gelernt. Solange es keine Moeglichkeit gibt, mit >30 Jahren Arbeitserfahrung in VZ in einem unterversorgtem Gebiet als Arzt taetig zu sein OHNE den Facharzt in Allgmeinmedizin (nachmachen zu muessen - weil nur so die KV das Gehalt bezahlt!!!), stimmt da was nicht. Moeglicherweise ist der Aerztemangel noch nicht gross genug - oder die KV hat die Bevoelkerung vergessen. Mit > 30 Jahren in der Paediatrie und Kinderneurologie samt Dermatologie mit STD (8 Mo), Neurologie (12 Mo), Epileptologie-0-20 Jahre (2 J), Klinische Genetik (4 J+1 JMSc, inkl. Cancergenetik), Kinderchirurgie inkl Traumatologie (2 J), Innere (6 Mo), Gyn.obs (6 Mo), dt Kinderarztpraxis (6 Mo), Kinder/Jugendspychiatrie = Familientherapie (6 Mo) - muesste sich da doch nun wirklich genug know-how angesammelt haben, um dt Patienten auf dem Lande untersuchen, einschaetzen, behandeln, ueberweisen, krankschreiben zu duerfen. Ein zuegiges individuelles Verfahren der Anerkennung/Ueberschreibung der Papiere waere ein Vorteil.
Avatar #731782
am Freitag, 13. September 2019 um 22:08

Selbstgemachtes Problem

Moechte man Aerzte aufs Land locken - dann gebt doch bitte Fachaerzten aus den Kliniken zumindest ein Angebot. Man muss nicht Allgemeinmediziner sein. Die nichtallgemeinmedizinischen Fachaerzte haben was gelernt. Solange es keine Moeglichkeit gibt, mit >30 Jahren Arbeitserfahrung in VZ in einem unterversorgtem Gebiet als Arzt taetig zu sein OHNE den Facharzt in Allgmeinmedizin (nachmachen zu muessen - weil nur so die KV das Gehalt bezahlt!!!), stimmt da was nicht. Moeglicherweise ist der Aerztemangel noch nicht gross genug - oder die KV hat die Bevoelkerung vergessen. Mit > 30 Jahren in der Paediatrie und Kinderneurologie samt Dermatologie mit STD (8 Mo), Neurologie (12 Mo), Epileptologie-0-20 Jahre (2 J), Klinische Genetik (4 J+1 JMSc, inkl. Cancergenetik), Kinderchirurgie inkl Traumatologie (2 J), Innere (6 Mo), Gyn.obs (6 Mo), dt Kinderarztpraxis (6 Mo), Kinder/Jugendspychiatrie = Familientherapie (6 Mo) - muesste sich da doch nun wirklich genug know-how angesammelt haben, um dt Patienten auf dem Lande untersuchen, einschaetzen, behandeln, ueberweisen, krankschreiben zu duerfen. Ein zuegiges individuelles Verfahren der Anerkennung/Ueberschreibung der Papiere waere ein Vorteil.
Avatar #79783
am Samstag, 14. September 2019 um 01:24

Am Geld liegt es ncht

Auch Sitze in ländlichen BAGs mit >250.000 Gewinnanteil p.a. sind unverkäuflich! Seit der Abschafung des "praktischen Arztes" gibt es einfach nicht genug Studierende, die sich für den "Facharzt für Allgemeinmedizin" entscheiden. 2/3 der Studienanfänger*innen sind Frauen, die lieber als angestellte Fachärztin eine geregelte Arbeitszeit ohne Notdienste geniesen als die Kärrnerarbeit auf dem Land mit vielen Hausbesuchen...
Da Allgemeinärzte ihr Wissen ohnehin nicht anwenden dürfen - alles in den zu geringen Pauschalen versenkt worden - kann diese rudimentäre hausärztliche Medizin viel besser von "Praktikern" als von Verah und Agnes mit dem Tablet geleistet werden.
Avatar #720508
am Sonntag, 15. September 2019 um 10:08

Von Patientenbussen und Tele sonstwas halte ich gar nichts.

Wenn die Leute krank sind, dann sind sie krank. Dann wollen sie nicht
auch noch auf einen Bus warten, der irgendwann kommt und wer weiß wie lange wohin fährt. - Und Tele sonstwas - im aller äußersten Notfall.
Ein Arzt muss den Menschen sehen hören sprechen fühlen > anfassen.
Stimmlage, Haut ...Er nimmt im direkten Kontakt viel mehr Informationen auf. - Ich könnte mir: Wenn das Dorf, die Gegend kein Krankenhaus hat:
Ärztehäuser vorstellen. Praktische Ärzte sind oft überfordert. Sie würden
sich sicherer fühlen, wenn sie sich auf ihre Hausarzttätigkeit/Pflichten
konzentrieren könnten, und den Pat. direkt weiter überweisen könnten.
Im selben Haus. In dem die Fachärzte 1-2-3 Tage arbeiten oder 2,5 Tage
und 2,5 Tage/Woche da sind und die übrigen Tage woanders - in einer
anderen ländlichen Gegend oder näheren Klein/Großstadt. Oder im Wechsel. Dann ist eben ein und derselbe Facharzt nur alle paar Wochen 1-2 Tage da. Daraus resultieren ja auch oft die Wartezeiten in der Großstadt. Das Modell funktioniert in der Großstadt. Warum also nicht auch auf dem Land?
Avatar #720508
am Sonntag, 15. September 2019 um 10:29

Patientenbusse zusätzlich. Hausbesuche von einem Arzt trotzdem.

Manche Gegenden werden vom öffentlichen Nahverkehr ungenügend
(Ein Bus früh um 6 und 18 Uhr in nur einer Richtung - 5-6 km plus in die
andere Richtung in das nächst gelegene größere Dorf/Kleinstadt fährt nichts hin) bedacht. Es haben aber nicht alle ein Auto/ eine Familie mit mehreren Autos. Oder Pat. fühlt sich zu krank oder ... um selbst zu fahren.
Ich wohnte mal in so einer Gegend. "Taxi" lapidare Antwort von allen Seiten. Ich wartete bis zum Wochenende da durfte ich mich an die
Rettungsleitstelle wenden. Dann kam ein Arzt der sich auch wie einer
benahm und sich nicht nur von fremder Frau verfolgt fühlte.
Für die Gesundheit aller kann es förderlich sein, wenn sich der/die
Allgemeinmedizinerin früher/später dem Dorfgefühl hin gibt - aber wenn
es dann auch noch andere Augen/Ohren gibt - von z.B. Pendlern - was
besonders Fremde, Zugereiste begrüßen dürften.

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