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am Samstag, 28. September 2019 um 07:48

Seltsame Schätzung

Kommentar zur Nachricht
Ärzte wollen gegen niedrige Influenza-Impfquote vorgehen
vom Donnerstag, 26. September 2019
1665 Grippetote soll es nach offiziellen Angaben 2017-2018 gegeben haben. Das las ich gerade in einem Artikel der Ärztezeitung im Mai 2018. Die überwiegende Zahl waren ältere Menschen mit Vorerkrankungen.
Schon seltsam: sterben Menschen an Grippe schätzen kluge Ärzte ganz weit nach oben. Sterben Menschen an Impfungen haben sie dafür kein Wort übrig.
Avatar #770007
am Samstag, 28. September 2019 um 11:18

Schleichwerbung Pharmaindustrie

Letztens hieß es "Kinderärzte für Impfpflicht". Es klingt immer so, als ob alle Kinderärzte für die Impfpflicht sind, was mitnichten der Fall ist. In diesem Artikel gibt man sogar zu, dass sich die "werbenden" Ärzte mit einem Pharmaunternehmen zusammengetan hat, oder vielleicht eher umgekehrt ... Ich frage mich, ob diese "idealistischen" Kollegen dies tatsächlich unentgeltlich machen. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Natürlich möchte "man" gern die Indikation für Impfungen ausdehnen. Wer hätte das größte Interesse daran? Impfungen stehen im Verdacht, Autoimmungeschehen zu fördern usw., u.a. Autoimmunenzephalitis infolge HPV-Impfung oder Multiple Sklerose nach Impfung mit Hepatitis B-Impfstoff. Dann gab es ja noch so ein nettes Skandälchen mit Narkolepsie bei Kindern und Jugendlichen, die in 2009 den "Schweinegrippe"-Impfstoff erhalten hatten, das weitestgehend leise zugegeben wurde. Hierzu gab es im Ärzteblatt tatsächlich einmal kritische Berichte bzgl. der Thematik. Ansonsten berichtet man hier leider auch sehr einseitig zum Thema Impfungen und spielt der Pharmaindustrie in die Hände. Wie unabhängig ist das hier noch?
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am Montag, 30. September 2019 um 14:49

Grippe-Impfung soll wirksam sein?

Wirklich...?
Darauf kann man getrost verzichten.

"Grippe-Impfstoff 2018/2019 "not effective"...

31. März 2019

Auch wenn angesichts der aktuellen Diskussion über die Masernimpfpflicht andere Themen etwas in den Hintergrund rücken: eine große europäische Metaanalyse untersuchte die Wirksamkeit des aktuellen Grippeimpfstoffs in der aktuellen Saison und kam zu noch schlechteren Ergebnissen als üblich.... (Kissling 2019)

Es zeigte sich, dass die Grippesaison 2018/19 fast ausschließlich von Influenza A mit verschiedenen Subtypen dominiert wurde und die Wirksamkeit der Grippe-Schutzimpfung in diesem Jahr beispiellos schlecht war...

Die Wirksamkeit der Impfung gegen alle Typen von Influenza A und alle Altersgruppen lag zwischen 32 und 43%, wobei die breite Spreizung der Vertrauensbereiche bei der statistischen Analyse erstens die Unsicherheit dieser Aussage belegt und zweiten durchaus Werte von bis zu -25 (also eine möglicherweise deutliche Erhöhung des Influenza-Risikos durch die Impfung) einschließt.

Speziell bei der Hauptzielgruppe der Impfung, Menschen über 64 Jahre, war die Wirksamkeit gegen Influenza A/H1N1 (den häufigsten Subtyp dieser Saison) in einzelnen Studienteilen schlicht Null und dies obwohl die übliche Ausrede für eine schlechte Impfstoffeffektivität, die fehlende Übereinstimmung zwischen Impfstoffzusammensetzung und Virus, in diesem Jahr keine Rolle spielte: "To date, all A(H1N1)pdm09 viruses characterised in Europe were antigenically similar to the vaccine virus."

Und gegen den zweiten wesentlichen Subtyp, Influenza A/H3N2 mussten die Forscher zugeben, dass "three of four primary care studies suggest that the vaccine was not effective among all ages combined".

Literatur:

Kissling E. 2019. Euro Surveill. 2019;24(8):pii=1900121.

Zitiert nach www.impf-info.de

Und hier incl. Studien u. Fundstellen:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/grippeimpfung-nebenwirkungen-ia.html

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