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Avatar #749292
am Donnerstag, 10. Oktober 2019 um 23:39

Kostenersparnis

Kommentar zur Nachricht
Kritik an gravierender Fehl- und Mangelernährung in Kliniken und Pflegeheimen
vom Donnerstag, 10. Oktober 2019
Gute Ernährung kostet Geld. Da nutzt das bestausgebildete Personal nichts wenn der KH-- Träger kein Geld dafür ausgeben möchte.
Avatar #106048
am Freitag, 11. Oktober 2019 um 12:24

DGE?

...ich weiß nicht, warum die DGE immer so häufig zitiert wird. Sogar auf meinem Naturheilverfahren-Kurs. Deren Empfehlungen sind antiquiert. Mit 800 IE Vitamin D am Tag erreichen Sie beispielsweise nie den empfohlenen Spiegel, ganz zu schweigen von den ebenfalls überholten Spiegelempfehlungen. Das gilt auch für viele andere Vitalstoffe. Ohne Differenzierung werden Getreide-, Fleisch- und Milchprodukte empfohlen.
Avatar #106048
am Freitag, 11. Oktober 2019 um 12:34

Stellungnahme DGE

Dies hat mir die DGE geantwortet, als ich die Vitalstoff-Empfehlungen samt Referenzbereiche hinterfragt habe. Fast 100% meiner Pat. haben einen Vitamin D-Mangel nach den "alten" Empfehlungen; viele auch einen Folsäure-, Vit. B12- und Eisenmangel:

vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Anregungen.

Sie haben Anmerkungen zu unserem Referenzwert für die Vitamin-D-Zufuhr gemacht. Zunächst geben Sie an, dass unsere Referenzwerte falsch seien, da sie nicht in der Lage sind, damit einen Nährstoffmangel auszugleichen. Diese Aussage ist so allerdings nicht richtig. Im Einführungskapitel zu unseren Referenzwerten erläutern wir, dass „Die vorliegenden Referenzwerte […] sich nicht auf die Versorgung von Kranken und Rekonvaleszenten [beziehen]. Sie sind auch […] nicht ausreichend, um bei Personen mit einem Nährstoffmangel entleerte Speicher wieder aufzufüllen. Sie gelten auch nicht für durch Genussmittel (z. B. chronisch erhöhter Alkoholkonsum) oder eine regelmäßige Medikamenteneinnahme belastete Personen. Diese Personenkreise bedürfen der individuellen ernährungsmedizinischen Beratung und Betreuung.“

Damit haben die Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr gar nicht den Anspruch, ausreichende Mengen eines Nährstoffs anzugeben, um bei Menschen mit einem Nährstoffmangel diesen auszugleichen.

Die tolerierbare Gesamtzufuhrmenge leitet die DGE nicht selbst ab, sondern gibt die Werte der EFSA, der WHO oder des IOM an.

Auch bei den B-Vitaminen verfahren wir wie bei den übrigen essenziellen Nährstoffen. Wir prüfen, ob es belastbare Daten zum Bedarf gibt und leiten daraus die Referenzwerte für Gesunde ab.

Für Menschen mit verschiedenen Krankheiten ist es die Aufgabe der jeweiligen Fachgesellschaften, kritische Nährstoffe zu benennen.

Weitere Informationen zu unseren Referenzwerten finden Sie unter anderem in der Rubrik Häufige Fragen und Antworten.
Im Auftrag
Referat Wissenschaft

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