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Avatar #759489
am Montag, 21. Oktober 2019 um 14:59

Keuchhusten Impfpflicht muss her!

...sagt Herr Dr. Fischbach.
Wider besseren Wissens? Davon ist auszugehen, den man kann wohl erwarten, dass er diese Ergebnisse u. Studien kennt:
http://impf-info.de/die-impfungen/keuchhusten/277-keuchhustenimpfung-taugt-nix-macht-nix.html

Offen gesagt nerven mit 100%ige Impfgegner recht oft. Als sie sagten: "Die Masern-Pflichtimpfung ist erst der Anfang, die Ärzteschaft wird alsbald weitere fordern", dachte ich: Verschwörungstheorie. Ok, da hatten sie offenbar RECHT.
Avatar #772524
am Montag, 21. Oktober 2019 um 16:58

Warum können Impfgegner wie Mitdenker, ProNatur etc. nur Stuss ablassen?

Außer unseriöse Seiten, dümmliche Aussagen über Maserntote (die übrigens deswegen so niedrig sind, WEIL man impft) und Falschaussagen (nein, Masern bekommt man nicht durchs Impfen) spamen sie jeden Artikel hier zu.

Peinlich.

Wenn es euch hier nicht passt, geht nach Afrika.
Avatar #772524
am Montag, 21. Oktober 2019 um 17:01

Impfgegner wie Mitdenker, Pro-Natur und andere sind peinlich

Außer unseriöse Seiten, dümmliche Aussagen über Maserntote (die übrigens deswegen so niedrig sind, WEIL man impft) und Falschaussagen (nein, Masern bekommt man nicht durchs Impfen) spamen sie jeden Artikel hier zu.

Peinlich.

Wenn es euch hier nicht passt, geht nach Afrika.
Avatar #771555
am Montag, 21. Oktober 2019 um 17:57

Impfpflicht in Frankreich

Thomas Fischbach wird zitiert: "Das Problem hört bei Masern nicht auf. Eine Impfpflicht für andere ansteckende Krankheiten wie Keuchhusten würde helfen, gerade die kleinsten Kinder zu schützen. Die Franzosen machen es vor, und das zeigt Wirkung."

Die offziell an die ECDC gemeldeten Keuchhustenraten in Frankreich sind lückenhaft aber minimal:
2013: 166 Fälle, 2014:83, 2016: 60, https://www.ecdc.europa.eu/sites/portal/files/documents/AER_for_2017-pertussis.pdf, S. 2
Allerdings erscheint es überraschend bis unwahrscheinlich, daß Frankreich sehr wenig Keuchhustenfälle, und um den Faktor 100 weniger als Deutschland hat.
Jedenfalls fragt sich, augrund welcher Information Fischbach die Schlußfolgerung zieht, daß die Impfpflicht gegen Keuchhusten "Wirkung" zeige. Eine bloße Erhöhung bestimmter Impfraten wäre noch kein gesundheitspolitischer Erfolg, sondern muß sich stets an der Zahl der Erkrankten messen lassen.

In diesem Zusammenhang schreiben französische Impfexperten in einem Artikel "Verpflichtende Impfung von Kindern in Frankreich: Ist das der richtige Weg?" vom Januar 2019:
"In diesem Meinungsbeitrag argumentieren die Autoren, daß die im Januar 2018 in Frankreich eingeführte Ausweitung verpflichtender Impfungen für bis zu zweijährige Kinder von bisher drei Krankheiten (Diphterie, Tetanus, Poliomyelitis) auf 11 Krankheiten keine nachhaltige Antwort auf die Herausforderung der Kontrolle impfpräventabler Krankheiten ist. Die Impfraten (IC) waren 2017 bereits hinreichend hoch oder ansteigend (Hepatitis B), mit Ausnahme von Masern, Mumps und Röteln (MMR) sowie Meningokokken C. Selbst wenn Impfpflicht zum Erreichen der MMR IC-Ziele führt sind Aufklärungsprogramme und unterstützende Beratung durch Allgemeinmediziner (GP) entscheidend damit empfängliche Erwachsene Impfungen nachholen um Herdenimmunität zu erreichen. Die Auswirkung der Impfpflicht auf Impfzurückhaltung bleibt unklar, und widerspricht der Entwicklung der Rolle des Patienten die eigene Gesundheits selbst zu regeln sowie dem Prinzip der Selbstbestimmung. Zahlreiche Studien haben gezeigt daß Interventionen und Ratschläge durch Gesundheitsexperten die Akzeptanz von Impfungen erhöhen. Um die unzureichende Umsetzung einiger Impfprogramme durch Gesundheitsexperten zu korrigieren ist eine verstärkte Vermittlung und Unterstützung durch Gesundheitsbehörden nötig statt sich auf Pflicht zurückzuziehen. Verpaßte Chancen zu vermindern und den Zugang zu Immunisierungen zu erhöhen sind entscheidende Ziele. Schließlich wird Impfzurückhaltung eher nachhaltig verringert durch eine Immunisierungspolitk die auf Primärverorgung und einem patientenzentrierten Zugang zu jeder Impfung beruht." (meine Übersetzung von https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6394317/)

M.E. deutliches Echo der französischen Kollegen zur durch die Bank Ablehung einer Impfpflicht vonseiten deutscher Impf-Experten.
Avatar #771752
am Montag, 21. Oktober 2019 um 22:19

Wenn Impfpflicht, dann Beweislastumkehr bei Impfschäden

Wenn es eine Impfpflicht geben soll, dann muss der Staat auch ohne wenn und aber für daraus entstehende Schäden haften. Es kann nicht sein, dass betroffene Eltern erst - neben der Behandlung eines kranken und oft dauerhaft geschädigten Kindes - teure Rechtsanwälte engagieren müssen und Experten einschalten, um wenigstens eine minimale finanzielle Entschädigung zu erhalten.
Deshalb muss die Beweislast umgekehrt werden, der Staat muss beweisen, dass eine Schädigung mit Sicherheit NICHT von einer Impfung stammt.
Allein das Land Rheinland-Pfalz zahlt jährlich 22 Millionen Euro an Entschädigung für Impfschäden - diese Zahl wurde durch die Anfrage eines AfD-Politikers öffentlich. Es ist eine Schande für die angeblich so "demokratischen" anderen Parteien, dass in anderen Bundesländern diese Zahl nicht öffentlich ist.

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