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am Dienstag, 22. Oktober 2019 um 10:14

... »Sie sind KEINESFALLS [...] TODESFÄLLE«

.. sagt sogar das Umweltbundesamt (https://www.umweltbundesamt.de/themen/umweltbundesamt-weist-kritik-an-no2-studie-zurueck) [Hervorhebung/Versalien durch den Unterzeichner].

Bitte um sachliche Argumentation.

Bei der "(Environmental) Burden of Disease"-Methode werden JEDEM "exponierten" Menschen um so mehr "verlorene Lebensjahre" zugerechnet, je JÜNGER die verstorbene Person war (zB 80 Lebensjahre bei einer 1-jährigen, 2 Jahre bei einer 100-jährigen: https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0979-4983#OR989-13).
Überträgt man eine derartige Berechnung – vollkommen sachwidrig! – auf die REALITÄT, würden zB eine "lebenslang kumulierte" Dosis bezüglich der Wirkung AUF DEN KOPF GESTELLT. "Verlorene Lebensjahre" und andere »INDEXZAHLEN« (UBA !!!) dienen allein dem VERGLEICH ZWISCHEN Ländern oder Zeiträumen, unter der FIKTIONALEN (vereinfachten) Voraussetzung, JEDES "Partikel" wäre zwingend tödlich, also selbst bei (nahe) "null" zB Feinstaub träten IMMER NOCH Todesfälle auf. Das ist aber nach heutigem Wissen TOXIKOLOGISCH UNMÖGLICH, jedenfalls unbewiesen (ggf. "Zirkelschluss").

Da der EEA dieser Sachverhalt bekannt sein muss, ist die Angabe, "Menschen STERBEN durch Feinstaub" WISSENTLICH FALSCH ("FREI ERFUNDEN").

Es GIBT IMMER eine Untergrenze der Schädlichkeit (Paracelsus!), das ist BASISWISSEN. Oder aber die Umweltepidemiologie hätte die Toxikologie VÖLLIG NEU ERFUNDEN. Quod esset demonstrandum!

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Der Unterzeichner stellt ausdrücklich klar, dass a) kein Interessenkonflikt besteht, und b) auch für ihn der Schutz menschlichen Lebens unverhandelbar ist.

MfkG Dr. A. Schnitzler, FAfIM (und Nephrologie), Lüneburg

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