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am Donnerstag, 24. Oktober 2019 um 11:40

... "Wahrheit und Klarheit"!

Wahr ist:
1.
UNTER 1% aller Kinder und Jugendlichen dampfen REGELMÄSSIG. Falls man also ein Plakat-Werbeverbot für "E-Zigaretten" erwägt, wäre die Frage, WAS GENAU man denn damit erreichen will, und woran genau man eine "Erfolgskontrolle" messen will.
Unabhängig davon besteht Einigkeit, dass der Tabakindustrie ("big tobacco") STRENGSTE Beschränkungen aufzuerlegen sind. (Werbung für) "Dampfen" betrifft aber generell ausstiegswillige Raucher, und es mag eine Gratwanderung sein, hier die richtige Zielgruppe anzusprechen; rein gar nichts spricht gegen eine Beschränkung dahingehend, dass "Kinder und Jugendliche" nicht angesprochen werden sollen (https://www.egarage.de/freiwillige-selbstbeschraenkung-statt-verbote/).
2.
Trotz vollständigem "Werbeverbot" für CANNABIS (logisch!) liegt der Anteil gelegentlicher Nutzer bei Jugendlichen (12-17 Jahre) gleichauf (jeweils 7%) bzw. deutlich höher (18-25 Jahre: 9 vs. 22%; Quelle: https://www.bzga.de/presse/daten-und-fakten/suchtpraevention/).
Man mag zu Cannabis stehen wie man will, aber was bitte soll ein "Plakat-Werbeverbot" von E-Zigaretten bewirken?
Wie steht dazu der offenkundige Wille der neuen Bundesdrogenbeauftragten Daniela Ludwig, Cannabis möglicherweise "legalisieren zu wollen"?
3.
WAS GENAU bedeutet es, dass "potenzielle Allergene oder potenziell schädliche Substanzen" in E-Zigaretten enthalten sein KÖNNEN? Ist das Rauchen von Tabakzigaretten etwa "gesünder"? Spricht der epidemiologisch EINDEUTIGE – und ausdrücklich begrüßenswerte – Rückgang des Tabakkonsums (https://tobaccoanalysis.blogspot.com/2019/09/e-cigarettes-are-gateway-to-smoking-so.html) auch und gerade unter Jugendlichen etwa (generell) für die Richtigkeit der "Gateway-Hypothese"?

Der Fachmann staunt, der Laie wundert sich...

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Der Unterzeichner stellt ausdrücklich klar, dass a) kein Interessenkonflikt besteht, und b) auch für ihn der Schutz menschlichen Lebens unverhandelbar ist.

MfkG Dr. A. Schnitzler, FAfIM, Lüneburg

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