DÄ plusForenKommentare News@Practicus: "gut" Repertorisiert aber nicht verantwortlich gehandelt

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Avatar #754654
am Montag, 4. November 2019 um 19:04

Pharmadiktatur

Kommentar zur Nachricht
Hecken hält Kassenerstattung von Homöopathie für gefährlich
vom Montag, 4. November 2019
Herr Hecken, kümmern sie sich doch mal um den nicht mehr zeitgemäßen Patentschutz für Pharmazeutika, mit dem ca. 10 Mrd. im Jahr gespart werden könnten. Man fragt sich, von was mit dieser Scheindiskussion abgelenkt werden soll und warum der Patientenwille weniger zählen soll als durch Big-Pharma finanzierte Studien für größtenteils auch nicht strenge EBM-Kriterien erfüllende Pharmazeutika. Erbärmliche Anti-Homöopathie Kampagne mit bekannten Statisten.
Avatar #781197
am Montag, 4. November 2019 um 20:48

Hecken offenbart sich als erschreckend uninformiert.....

Herr Hecken sollte sich schleunigst bei der INH-(!) Webside (über die aktuelle Studienlage der Homöopathie) updaten lassen, die in ihrer Übersichts-Analyse eine überwiegende Evidenz über Placebo-Niveau attestiert (wenn auch noch nicht"belastbar").
Wie spricht ein führender Skeptiker in seinem Blog:
"Außerdem sollten Sie meine Äußerungen und die des INH noch einmal genauer lesen: Unsere Aussage ist, dass es keine belastbare / zuverlässige / überzeugende Evidenz für eine Wirksamkeit über Placebo hinaus gibt.
Also nicht „keine“ [!!!!!!]
sondern „keine aussagekräftige“, was in der absoluten Anzahl ja einen Unterschied macht. So wie „kein Bier“ etwas anderes ist als „kein gutes Bier“."
Qod erat demonstrandum!
https://homoeopathiewirkt.wordpress.com/2019/10/12/studienlage-zur-evidenz-der-homoopathie/
Avatar #79783
am Dienstag, 5. November 2019 um 22:59

Recht hat er!

Die Übernahme der Kosten für die Repertorisation durch Krankenkassen erweckt den Eindruck, bei Homöopathie handle es sich um wirksame medizinische Behandlung.
Ich habe zurzeit einen Patienten aus der Nachbarschaft meiner Praxis, der seit Jahrzehnten seinem homöopathischen Arzt vertraute. Er kam, weil der in den Ruhestand ging, und hielt sich für völlig gesund...
Adipositas II°, DM2 mit HbA1 von 8.8, eGFR 45, RR 190/110, Gesamtcholesterin 290mg/dl, Triglyceride 365,
All das vom Kollegen mit Globuli und Tröpfchen "gut eingestellt".
Blutdruckmessung?, Blutuntersuchung? Körperliche Untersuchung? - alles Fehlanzeige, aber immer gut repertorisiert!
Avatar #754654
am Mittwoch, 6. November 2019 um 00:58

Weil's hilft!

Gut, dass die Patientenkampagne "Weils hilft!" so langsam versucht, ein Gegengewicht zu dieser irrwitzigen Anti-Homöopathie-Kampagne zu setzen. Patienten haben einen Anspruch auf Therapiefreiheit und jeder homöopathische Arzt und Heilpraktiker hat medizinische Sorgfaltspflicht und wird sich notwendigen schulmedizinischen Behandlungen nicht verwehren. 75% der Patienten wollen das Beste aus zwei Welten, wem schmeckt das nicht und warum?

https://www.carstens-stiftung.de/artikel/aktuelle-studie-deutsche-wuenschen-sich-ein-miteinander-von-schulmedizin-und-ergaenzenden-therapien.html
Avatar #781197
am Mittwoch, 6. November 2019 um 14:07

@Practicus: "gut" Repertorisiert aber nicht verantwortlich gehandelt

Das bei Ihrem Patienten war einfach keine verantwortliche Behandlung sondern homöopathische Betriebsblindheit!
Ja, das gibt´s auch bei Homöopathen (wie überall in der Medizin!)

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