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Avatar #539999
am Mittwoch, 20. November 2019 um 11:40

Diskriminierung von relativen Antragsdelikten

"Seit einiger Zeit können Sie bei uns nicht mehr über jedes Thema debattieren. " So stellt eine Redaktion die Debattierkultur nach dem tödlichen Anschlag auf Fritz von Weizsäcker dar. Einer Verrohung der Sprache folgt nicht die Absenkung der Gewaltschwelle (Sapir-Dworf-Hypothese). Im Gegenteil Gewalt in Wort und Tat ist dem Verfall des neutral-freundlichen Umgangston vorausgegangen. Institutionen kontrollieren, ja observieren gemäß ihres amtlichen Rahmens. Die Bürden, die Schäden, der Schmerz interessieren nicht. Mit einer veränderten Pönalität soll nun Täter härter bestraft werden. Vorab werden die Zögernden wegen unterlassener Hilfeleiste verfolgbar. Hier, im Deutschen Ärzteblatt dürfen wir 2019 noch aussprechen, daß eine politische Gewaltat als Staatsschutzdelikt ein besonderes Offizialdelikt ist. Angriffe auf medizinische Dienstleister werden dagegen erst einmal im Melderegistern erfaßt. § 114 StGB und § 115 StGB diskriminieren den Helfenden vom Vollziehenden. Nur eine Flut von Klagen kamm relativen Antragsdelikten Gehör verschaffen.
Wehrhaftigkeit schreckt rohe Angreifer ab. Rechtliche Wehrhaftigkeit spüren Täter, die sich durch die Hilflosigkeit ihrer Opfer bestärkt fühlen. Wächter an allen Ecken fallen selbst Anschlägen zum Opfer. Drakonische Strafen für aufrührerische Gewalt schrecken keine revolutionäre Radikale ab.
Was können wir von Melderegistern erwarten, welche die Opfer aufzählen? Jede einzelne Anzeige eines Übergriffes bewahrt die bestehende Sicherheit.
Avatar #539999
am Mittwoch, 20. November 2019 um 11:41

Diskriminierung von relativen Antragsdelikten

"Seit einiger Zeit können Sie bei uns nicht mehr über jedes Thema debattieren. " So stellt eine Redaktion die Debattierkultur nach dem tödlichen Anschlag auf Fritz von Weizsäcker dar. Einer Verrohung der Sprache folgt nicht die Absenkung der Gewaltschwelle (Sapir-Dworf-Hypothese). Im Gegenteil Gewalt in Wort und Tat ist dem Verfall des neutral-freundlichen Umgangston vorausgegangen. Institutionen kontrollieren, ja observieren gemäß ihres amtlichen Rahmens. Die Bürden, die Schäden, der Schmerz interessieren nicht. Mit einer veränderten Pönalität soll nun Täter härter bestraft werden. Vorab werden die Zögernden wegen unterlassener Hilfeleiste verfolgbar. Hier, im Deutschen Ärzteblatt dürfen wir 2019 noch aussprechen, daß eine politische Gewaltat als Staatsschutzdelikt ein besonderes Offizialdelikt ist. Angriffe auf medizinische Dienstleister werden dagegen erst einmal im Melderegistern erfaßt. § 114 StGB und § 115 StGB diskriminieren den Helfenden vom Vollziehenden. Nur eine Flut von Klagen kamm relativen Antragsdelikten Gehör verschaffen.
Wehrhaftigkeit schreckt rohe Angreifer ab. Rechtliche Wehrhaftigkeit spüren Täter, die sich durch die Hilflosigkeit ihrer Opfer bestärkt fühlen. Wächter an allen Ecken fallen selbst Anschlägen zum Opfer. Drakonische Strafen für aufrührerische Gewalt schrecken keine revolutionäre Radikale ab.
Was können wir von Melderegistern erwarten, welche die Opfer aufzählen? Jede einzelne Anzeige eines Übergriffes bewahrt die bestehende Sicherheit.

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