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Avatar #668469
am Donnerstag, 21. November 2019 um 09:26

Herr Spahn und die Aufgaben des Staates

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Recht auf Selbsttötung: Verwaltungsgericht ruft Bundesverfassungs­gericht an
vom Dienstag, 19. November 2019
Es könne nicht Aufgabe des Staates sein, Selbsttötungs­handlungen durch die behördliche Erlaubnis zum Erwerb eines Suizidmittels aktiv zu unterstützen, meint das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium.

Etwas - hier die Abgabe eines Freitodmittels - nicht zu verbieten, ist keine aktive Unterstützung. Ist etwa das Nichtverbot alkoholischer Getränke und von Tabak eine aktive Unterstützung von Alkoholismus und Rauchersucht?

Im Sinne der unsinnigen Sentenz des Ministeriums wäre es wohl eher Aufgabe des Staates, durch ein rigoroses Verbot unerträgliches Leiden und grausamste Arten der Selbsttötung aktiv zu unterstützen.
Avatar #751684
am Donnerstag, 21. November 2019 um 19:49

Jetzt liegt es an der Poltik und insbesondere an Herrn Spahn den Weg zu Handlungsmöglichkeiten freiz

Avatar #79783
am Freitag, 22. November 2019 um 17:38

Herr Spahn

ignoriert Gerichtsurteile nach eigener Facon und sieht sich wohl über dem Gesetz...
Katholische oder evangelische Moraltheologie dürfen auf gar keinen Fall Richtschnur ministeriellen Handelns in einem laiizistischen Staat sein!
Als Homosexueller sollte er eigentlich die Willkür der Moraltheologie durchschaut haben und deren fehlende Qualität als Richtschnr ethischer Entscheidungen kennen.
Die alten Philosophieschulen der Griechen kannten diesen Tanz um das goldene Kalb des bedingungslosen Lebensschutzes um jeden Preis nicht - und die sind für eine individuelle Entscheidung genauso relevant wie der Katechismus....

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