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Avatar #715180
am Freitag, 22. November 2019 um 21:48

... WAHRHEIT und KLARHEIT: E-Joints sind keine E-Zigaretten!

Kommentar zur Nachricht
Zahl der Toten durch E-Zigaretten in den USA steigt weiter
vom Freitag, 22. November 2019
Aktuelle Aussage (1): »CDC recommends that people do not use THC-containing e-cigarette, or vaping, products.«

Wie bitte nennt man ein Marihuana-(THC-) haltiges Produkt?

Seit wann also ist ein "Joint" eine "Zigarette", ob E- oder nicht? Selbst wenn man z.B. den Ausdruck "Cannabis-(E-)Zigarette" benutzen möchte: DARF man ihn (insgesamt, zulässigerweise) auf "Zigarette" verkürzen, und damit implizit Millionen VÖLLIG UNBETEILIGTER involvieren?

DIese gezielte Desinformationspolitik von US-Behörden nimmt allmählich skurrile Auswirkungen an. So verbot gerade Massachusetts "aromatisierte E-Zigaretten" ausgerechnet mit der Begründung, Jugendliche vor genau dieser Lungenkrankheit ("EVALI") schützen zu wollen (2).

Dabei handelt es sich aber (bestenfalls) um einen TRAGISCHEN IRRTUM, denn genau diese Produkte enthielten noch niemals "Vitamin-E-Acetat", dem gemeinsamen Nenner aller untersuchten Patientenproben. Stattdessen bleiben "KINDERFREUNDLICH aromatisierte E-Joints", also die einzigen Produkte, die genau dieses Öl enthalten (können), und die entsetzliche Epidemie TATSÄCHLICH auslösen, VÖLLIG UNANGETASTET.

Angesichts dieser Fehlentwicklung, die absehbar etlichen WEITEREN Menschen und in Kürze das Leben kosten wird, ist es ja beinahe schon kaum mehr als eine Randnotiz, dass Dampfer "scharenweise" wieder zu Tabakzigaretten zurückkehren (3), und eine – sachlich völlig unbegründbare – Furcht vor der "E-Zigarette" auch in der deutschen Bevölkerung zunimmt (4). Es mag offen bleiben, in wie weit hier Zuwendungen seitens "big tobacco" zu Gunsten von US-Staaten im Rahmen des "Master Settlement Agreement (MSA)" eine Rolle spielen, aber man darf wohl nachdenklich werden.

Die fortgesetze, gezielte Desinformation US-amerikanischer Behörden, vor "THC-haltigen E-ZIGARETTEN" (sic!) zu warnen, die es so nicht gibt und NIEMALS GAB, ist unentschuldbar und kostet Menschenleben.

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Der Unterzeichner stellt ausdrücklich klar, dass a) kein Interessenkonflikt besteht, und b) auch für ihn der Schutz menschlichen Lebens unverhandelbar ist.

MfkG Dr. A. Schnitzler, FAfIM, Lüneburg

Referenzen (Zugriff 22.11.2019)
(1) https://www.cdc.gov/tobacco/basic_information/e-cigarettes/severe-lung-disease.html
(2) https://tobaccoanalysis.blogspot.com/2019/11/my-testimony-today-regarding.html
(3) https://tobaccoanalysis.blogspot.com/2019/11/massachusetts-senate-uses-big-tobacco.html
(4) https://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wirtschaft/article203724006/Angst-vor-der-E-Zigarette-waechst.html
Avatar #715180
am Samstag, 23. November 2019 um 15:39

... WAHRHEIT und KLARHEIT: Wissentlich in den Tod geschickt...!

Völlig unbenommen, wie auch immer man zur E-Zigarette stehen mag: Wer heute immer noch, angesichts

ERWIESENER UNSCHULD der „E-Zigarette“

(z.B. 29/29 Proben positiv auf Vit.-E-Acetat), wortwörtlich vor „THC-haltigen E-ZIGARETTEN“ (CDC) warnt, handelt VÖLLIG SKRUPELLOS.

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Das ist nichts anderes, als Markierungspfähle durch einen Sumpf umzustecken, und Menschen WISSENTLICH IN DEN TOD zu schicken.
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Das spricht jeglichem Gedanken an so etwas wie „Verbraucherschutz“ HOHN UND SPOTT. HÄME gegen Ex-Raucher, die sich nach besten Kräften bemühen, dem ärztlichen Rat "Zigaretten sind ungesund" FOLGE zu leisten!

Niemand kann doch ernsthaft unterstellen, die Protagonisten WÜSSTEN nicht zu unterscheiden zwischen Joint, Zigarette oder „Schokozigarette“ (die Älteren erinnern sich), selbst wenn sie einander TÄUSCHEND ÄHNLICH sähen.

Die impertinente Hetze gegen die E-Zigarette in diesem Kontext ist ein ABSCHEULICHES VERBRECHEN an der Menschlichkeit.

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Der Unterzeichner stellt ausdrücklich klar, dass a) kein Interessenkonflikt besteht, und b) auch für ihn der Schutz menschlichen Lebens unverhandelbar ist.

MfkG Dr. A. Schnitzler, FAfIM, Lüneburg
Avatar #691359
am Sonntag, 24. November 2019 um 23:53

Wer permanent Wahrheit und Klarheit im Munde führt, sollte gelegentlich auch nach dem Warum fragen.

Das erste Warum betrifft die Definition der E-Zigarette. Warum gibt es Diskussionen darüber, ob die E-Zigarette lediglich der Verdampfer ist oder die Kombination aus Verdampfer und nikotinhaltigem Liquid? Wenn die Hersteller technisch verhindert hätten, dass fremde Liquids benutzt werden können, dann könnten diese Verdampfer nicht als E-Joints missbraucht werden und dann hätten wir nicht diese Probleme. Als vor etwa 20 Jahren Tintenstrahldrucker auf den Markt kamen, haben die Hersteller auch sehr schnell Drittanbieter mit technischen Mitteln vom lukrativen Markt der Reservepatronen ausgeschlossen. Oder muss erst der Gesetzgeber eingreifen und E-Zigaretten zum Medizinprodukt erklären, damit Liquids z.B. mit RFID-Chips gekennzeichnet werden und illegale Liquids von der Nutzung ausgeschlossen werden?

Das zweite Warum betrifft die Rolle des Vitamin E-Acetats. In der Berichterstattung des DÄ wird die Hypothese vertreten, dass diese Substanz lediglich als Streckmittel benutzt wird:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/107437/Belgische-Behoerden-melden-ersten-Todesfall-nach-E-Zigarettenkonsum
„Vitamin E-Acetat werde in den USA seit einiger Zeit zur Verdünnung „irregulärer“ THC-haltiger Dampfprodukte verwendet, die zumeist in vorgefüllten Kartuschen erhältlich seien, erläuterte der BfR-Experte weiter. „Einige Schwarzmarktprodukte wurden von Scheinfirmen sogar unter eigenem Markennamen verkauft.“
Analysen THC-haltiger Kartuschen in Utah hätten überraschend hohe Vitamin-E-Acetat-Gehalte von 31 bis 88 Prozent ergeben. „Nach jetzigem Kenntnisstand ist anzunehmen, dass derartig hohe Dosierungen schwere respiratorische Erkrankungen auslösen können“, sagte Henkler-Stephani. Die THC-Gehalte hätten in diesen Proben deutlich unter den angegeben Werten gelegen.
„Vitamin-E-Acetat ähnelt in Konsistenz und Färbung den THC-Ölen und kann sogar höherwertige Konsumeigenschaften vortäuschen.“ Die Substanz scheine vorwiegend zur Streckung, also Produktmanipulation verwendet worden zu sein, „möglicherweise, um auf Lieferengpässe und Preissteigerungen für Cannabis zu reagieren“.“

Nach meiner Einschätzung ist diese Hypothese nicht wirklich befriedigend. Da diese Problematik mittlerweile durch alle Medien gegangen ist, hätte man längst ein anderes Streckmittel benutzen können, denn eines ist auch den „Herstellern“ klar, ein toter Kunde ist ein nichtzahlender Kunde. Meine persönliche Arbeitshypothese geht in die Richtung, dass bei einem reinen THC-Liquid die Resorption in der Lunge ziemlich gering ist und deshalb der THC-Gehalt im Liquid relativ hoch sein muss. Das liegt evtl. daran, dass die Verdampfungstemperatur im E-Joint niedriger ist als im normalen Joint oder in der Shisha. Das Vitamin-E-Acetat hat ähnliche Eigenschaften wie THC und dient als Lösungsmittel und Depot für das THC. Die Dämpfe des Vitamin-E-Acetats setzen sich als Ablagerungen in der Lunge ab und geben das darin gelöste THC über einen längeren Zeitraum an die Umgebung ab. Der Kick ist vielleicht nicht so stark wie bei einem richtigen Joint aber wesentlich länger anhaltend. Das ist zwar nur eine reine Arbeitshypothese, aber wenn das Vitamin-E-Acetat die Rolle eines Resorptionsverstärkers und einer Trägersubstanz für ein Depot hat, dann gibt es nicht wirklich viele Alternativen und dann wird das Sterben weiter gehen.

Die Schuld am Sterben tragen aber nicht die Behörden oder die Medien, wie von DrSchnitzler immer wieder behauptet, sondern die Hersteller nicht zugelassener Liquids und zu einem gewissen Teil die Hersteller der E-Zigaretten, die dieses Treiben bisher dulden sowie die Kunden, die angesichts der bekannten Risiken immer noch ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Ich persönlich kann den Kreuzzug nicht nachvollziehen, den DrSchnitzler zugunsten der E-Zigarette führt. Egal ob Rauchen, Kiffen oder Dampfen, es handelt sich um schlechte Angewohnheiten aus dem Bereich der persönlichen Lebensführung und nicht um ein schützenswertes Kulturgut. Oder um es mit anderen Worten auszudrücken, wenn Gott gewollt hätte, dass wir rauchen, kiffen oder dampfen, dann hätte er unsere Lungen mit besseren Schutzfunktionen ausgestattet.
Avatar #715180
am Montag, 25. November 2019 um 03:07

Wenn die Welt doch so schön einfach wäre...

... dann hätte man zu Beginn der AIDS-Epidemie einfach nur allen homosexuellen Männern jegliche Promiskuität wirksam verbieten müssen, und das Problem wäre erst gar nicht entstanden.

Ob eine solche – wie auch immer realistische – Forderung nach VÖLLIGER ABSTINENZ von allem Möglichem, was "dem lieben Nachbarn nicht gefällt", nun die (zulässige!) Vielfalt des Lebens abbildet, mag jeder für sich überlegen. Aber Krankheit als "Strafe Gottes"? Das vertritt ja nicht einmal mehr die Kirche, oder sollte ich irren?

Es geht aber, und hier irrt Stapylococcus rex, erkennbar nicht um den Schutz "des Dampfens" (als quasi Kulturgut), sondern ALLEIN um den Schutz "der Dampfer" als MENSCHEN. Da ist jede Form von HÄME (quasi: "selbst schuld") völlig fehl am Platz.

Es geht darum, dass Behörden BEI DER WAHRHEIT bleiben müssen, wenn sie vor lebensgefährlichen Praktiken von Drogendealer warnen (es geht um die WARNUNG, nicht um die HANDLUNG, bitte argumentieren Sie korrekt).

Man DARF aber eine solche Epidemie nicht zweckentfremden, um – wem und warum auch immer, nach EIGENEN "Moralvorstellungen" oder, Gott verhüte, gar NIEDEREN MOTIVEN (=> MSA) – missliebige Verhaltensweisen mit "falschen Verdächtigungen" (vgl. § 164 StGB!) in Verruf zu bringen, und damit noch dazu Verbraucher UNTER LEBENSGEFAHR IRREZUFÜHREN. Das und nichts anderes wurde kritisiert. Würde man UNMISSVERSTÄNDLICH einzig und allein vor "gepanschten E-Joints" warnen, hätten Menschenleben gerettet werden können (=> Prof. Michael Siegel, https://tobaccoanalysis.blogspot.com/2019/)!

"Das Dampfen" aber steht unter dem Schutz der Grundrechte, und sei es im Sinne eines "Rechts auf Unvernunft" (Art. 2 GG), völlig unbenommen was man davon halten mag, das ist jedermanns gutes Recht. Ich für meinen Teil bin froh über jeden Mitarbeiter in meiner Praxis, der mit Hilfe dieser "ENDS" die gerauchten Zigaretten reduziert, und sei es nur eine einzige (meist geht es aber relativ rasch gegen null).

Was bitte ist falsch daran?

Zum Hintergrund der "gepanschten" THC-Liquids empfehle ich (neben den Aussagen des BfR) die umfasenden Aussagen von Prof. Bernd Mayer, z.B. https://www.facebook.com/Belidampft oder https://www.youtube.com/user/Beli120805/videos. Jedenfalls – und das wurde unmissverständlich gesagt – handelt es sich dabei um die LEITSUBSTANZ (ob einzige Ursache oder nicht), die in allen untersuchten BAL-Proben gefunden wurde.

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