DÄ plusForenKommentare Newszu ConniS: "Was ist los in Deutschland?"

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Avatar #782899
am Samstag, 23. November 2019 um 08:20

Homöopathie

Kommentar zur Nachricht
Junge Liberale wollen ein Ende der Sonderbehandlung von Homöopathie
vom Freitag, 22. November 2019
Was ist los in Deutschland? Dass was vielen Menschen hilft, noch niemanden geschadet hat und oft eine Alternative zu Medikamenten mit schädlichen Nebenwirkungen ist, soll am liebsten abgeschafft werden? Zumal die Kosten nicht nennenswert hoch sind?
An Pharma-Medikamenten sterben jährlich Tausende, an Homöopathie nicht! Wie mit den Impfungen - daran sterben und erkranken mehr, als an den Krankheiten, gegen die geimpft wird und keiner schaut genau hin!
Ärzte lernen heute nicht mehr Richtiges Heilen, es wird meist symptomatisch behandelt und mit Medikamenten,
Es ist nicht der richtige Weg, bewährte Heilmittel und -verfahren zu verbieten. Die Menschen müssen selbst entscheiden und Alternativen haben können.
Avatar #799940
am Samstag, 23. November 2019 um 09:52

Niemand will ein Verbot, aber

Hallo ConniS,
wie man eigentlich im Artikel lesen kann und auch nur zum Liberalismus passt, wollen sie weder dir, noch jemand anderem die Homöopathie verbieten.
Nachvollziehbarerweise finden sie es aber nicht in Ordnung, dass etwas ohne wissenschaftliche Evidenz von der Gesellschaft bezahlt wird. An der Homöopathie sterben indirekt jährlich auch genug Menschen, weil sie nicht so behandelt werden wie es nötig wäre. Einige Fälle gingen davon dieses Jahr präsent durch die Medien.
Jeder soll selbst entscheiden können, aber nicht auf Kosten der Gesellschaft und nicht auf Kosten seiner Gesundheit, weil er nicht über die nicht nachgewiesene Wirksamkeit aufgeklärt wird.
Avatar #799020
am Samstag, 23. November 2019 um 10:59

Homöopathie

Ich sehe das ganz ähnlich wie AntHom. Homöopathische Behandlungen sollen natürlich nicht ganz abgeschafft werden, jeder soll schließlich selbst entscheiden können. Aber es ist eben doch deutlich zu sehen, dass es ein Ungleichgewicht zumindest in der Krankenkasse gibt. Wie bereits im Artikel erwähnt, ist es widersinnig, dass die Krankenkasse eine benötigte Brille, die dem Nutzer nachweisbar und ganz offensichtlich das Leben erleichtert, nur zum Teil finanziert wird, während homöopathische Mittel zu 100% übernommen werden.
Avatar #781197
am Samstag, 23. November 2019 um 13:45

zu ConniS: "Was ist los in Deutschland?"

"Die Naturwissenschaft ist zum neuen unbezweifelbaren Unfehlbarkeitsdogma der Neuzeit geworden. "Ich finde das eine sehr, sehr gefährliche und bedenkliche Tendenz. Mir begegnet sie im persönlichen Umfeld auch....(Kommentatorin "Hanne" bei taz)
oder
""Dogmatismus ist die intellektuelle Form des Pharisäertums"
Dr. Springer bei
https://www.homoeopathie-bayern.de/journalisten-sollten-fuer-etwas-und-nicht-gegen-etwas-arbeiten/
Einzige Beruhigung:
Mit weiterer Zunahme der Antibiotika-Resistenzen werden die Karten aus sog. wissenschaftlicher Medizin und komplementären Heilverfahren einschließlich der Homöopathie zwangsweise neu gemischt werden müssen!
Da wird die Inquisition automatisch ihr Ende finden, möglicherweise aber erst dann.
Diejenigen aber, die die Homöopathie am liebsten auf dem Scheiterhaufen verbrannt sehen wollen, werden am lautesten nach den komplementär-homöopathischen Alternativen Schreien!
Avatar #79783
am Samstag, 23. November 2019 um 22:17

@Hümmer

dann erklären Sie mal bitte, WIE das Simile-Prinzip und die Potenzierung funktionieren...
Es ist GANZ sicher, dass Homöopathie bei Antibioticaresistenz NICHTS bewirkt, entspechende Studien wurden schon gemacht und verliefen erwartungsgemäß negativ.
Effekte lassen sich nur durch nachträgliche Subgruppenkontruktionen "scheinbar" nachweisen - sie werfen dabei einen Dartpfeil gegen die Wand und zeichnen ein Bulls-Eye drumherum

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