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Avatar #550935
am Montag, 2. Dezember 2019 um 19:37

Die Planwirtschaft ist wieder da.

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Koalitionäre in Sachsen betonen Freiberuflichkeit der Ärzte
vom Montag, 2. Dezember 2019
Die neosozialistische Einheitspartei in Sachsen will "die Freiberuflichkeit der Ärzte erhalten". Hurra!
Was nützt "Freiberuflichkeit", wenn sie in einer Monopolstruktur der Krankenkassen stattfindet, wenn, wie in Sachsen 95% der Kunden Anspruch auf kostenfreie Behandlungen der GKV haben und wenn die Hohnorierung dieser Behandlung noch nicht einmal kostendeckend ist.
Erschwerend für den politisch verantworteten Ärztemangel kommt hinzu, dass das Honorar-Niveau nur 80% des Westniveaus beträgt. Also pro Behandlung nur ca. 10 Euro statt 13.
So lange diese ausbeuterisch niedrigen Kassenarzthohnorare nicht verdreifacht werden, nützen auch Polikliniken, Schwestern und Mobile Arztbusse nichts gegen den fortgesetzten Ärztemangel. Und es nützt auch keine Hetze von Politikern und Kassenfürsten.
Avatar #79783
am Montag, 2. Dezember 2019 um 23:50

Bisher

wurde die Freiberuflichkeit der Ärzte stets nur beschworen, wenn danach ein Frontalangriff auf eben diese erfolgte. Angefangen mit Seehofer, der aus der KV ein unentrinnbares Gefängnis für die Vertragsärzte machte, über alle seine Nachfolger bis hin zu Spahn: Ärzte sind Manövriermasse, mit der die Politik machen kann, was sie will - schließlich sind wir ja die Beutelschneider, die sich an der Gesundheit der Bevölkerung bereichern, wir haben gefälligst den Mund zu halten...

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