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Avatar #106067
am Samstag, 11. März 2017 um 21:03

"Am Morgen einen Joint, ...

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Medizinisches Cannabis kann ab heute verordnet werden
vom Freitag, 10. März 2017
und der Tag ist dein Freund"?

"Mit einem kleinen Dosierlöffel könne der Patient die pulverisierten Blüten genau abmessen"?? Wer soll das denn kontrollieren? Etwa die Hausarztpraxen durch möglichst honorarfreies, "niedrigschwelliges Aufsuchen" und persönliche ärztliche Inaugenscheinnahme?

Was ist denn der Unterschied zwischen: "Cannabis könne mittels elektrischer Verdampfer inhaliert oder nach einer wässrigen Abkochung als 'Tee' getrunken werden" und: "Das Rauchen als 'Joint' oder das Einbacken von Cannabis in Kekse seien für medizinische Zwecke völlig ungeeignet"? Das ist doch eine völlig weltfremd-abstruse Fehleinschätzung!

Die aktuelle Freigabe von Cannabis-Blüten auf ärztlichem GKV-BTM-KASSENREZEPT mit Genehmigungsvorbehalt bzw. Genehmigungsverfahren durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesetzlichen Krankenkassen ist nicht nur eine politische gewollte Bloßstellung medizinischer Kompetenz und Professionalität, sondern auch noch ein Rückschritt ins pharmazeutische Mittelalter:

Damals waren Pflanzen-Auszüge aus Wurzeln, Blättern, Trieben, Blüten, Essenzen, Abkochungen, Kräuterauszüge, Gewürzmischungen mit stark schwankenden oder unkontrollierbaren Wirkungen in der Wunderheiler-Szene en vogue.

Mit rationaler Pharmakotherapie und aufgeklärter, moderner Pharmazie hat gesundheitspolitisch freigegebener Cannabis-Blüten-Konsum auf Rezept absolut nichts mehr gemeinsam. Wenn dieser "Stoff" angeblich so positive Effekte bei Kranken haben soll, könnten das doch auch die Gesunden ohne Restriktionen genießen!

Dazu wunderbar humorvoll und lehrreich:
L’elisir d’amore ["Der Liebestrank"], Opera buffa in zwei Akten von Gaetano Donizetti/Libretto von Felice Romani, Uraufführung am 12. Mai 1832 am Mailänder Teatro della Canobbiana macht sich über einen Quacksalber lustig, der ein gepanschtes Natur-Potenzmittel verticken will und mit den Folgen konfrontiert wird!
https://www.youtube.com/watch?v=WVj768jyq_s

Bei der derzeitigen Rechts- und Verordnungslage hat doch mal wieder der/die Arzt/Ärztin den "Schwarzen Peter"!

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

P.S. Ausführlicher dazu auf meinem DocCheckBlog
http://news.doccheck.com/de/blog/post/5764-morgens-ein-joint-und-der-tag-ist-dein-freund/
Avatar #802102
am Dienstag, 3. Dezember 2019 um 12:19

Cannabis kann helfen

Cannabis verspricht Linderung bei zahlreichen Krankheiten und Beschwerden. Während die pharmakologische Forschung noch in den Kinderschuhen steckt, gilt CBD in der Naturheilkunde als entkrampfend und beruhigend. Es wird gegen Ängste und depressive Verstimmungen eingesetzt und soll negative Effekte von Stress lindern.

Mehr dazu auf:
https://cbddiscounter.ch/blogs/news/wirkung-von-cbd
Avatar #803789
am Freitag, 13. Dezember 2019 um 09:09

Nur THC?

Schade, dass man sich nur auf einen Wirkstoff versteift.

Hier zur Aufklärung: https://www.cbd-vital.de/magazin/cbd-allgemein/welche-cannabinoide-gibt-es

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