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Avatar #736261
am Donnerstag, 19. Dezember 2019 um 19:43

Informationen manchmal auch eigennützig

Kommentar zur Nachricht
Haltung zu Impfungen ist immun gegenüber Informationen
vom Donnerstag, 19. Dezember 2019
Informationen gehören zu den großen Erfolgsstorys der wissenschaftlichen Medizin und gehört sicher zu den Behandlungskonzepten der wissenschaftlichen Medizin mit am meisten Menschenleben gerettet.
Um so schlimmer die Glaubwürdigkeit durch profitorientiertes Marketing gefährdet wird. Jahr für Jahr wird die ganz schlecht wissenschaftlich belegte und oft wirkungslose Grippeschutzimpfung (die in einer Studie nicht zu einer Abnahme der Krankheitstage bei Arbeitnehmern geführt hat - ein sehr valider Parameter!) immer wieder auf den Markt gedürckt.

Hinsichtlich schädlicher Zusatzstoffe und Verunreinigung besteht bei der Industrie leider keinerlei Selbstkritik.

Und wenn ein sehr berechtigt kritisches Review um HPV-Impfstof, das zeigt, dass negative Studien einfach nicht veröffentlich wurden, veröffentlicht und verteidigt wird, entläßt man einfach den Autor Prof. Goetzsche aus seinem Amt des Vorstandes des Nordic Cochrane Centers - sicher auf massivsten Druck der Hersteller dieses Blockbusters.
Wohlgemerkt - diese Impfung mag letztlich sich als sehr wertvoll erweisen, aber für die initiale Zulassung habe die Hersteller sich des wissenschaftlichen Vergehens einer Nicht-Publikation ungünstiger Studien schuldig gemacht.

Ein guten Umgang mit zuletzt nicht so überzeugenden Studien hat gerade Novartis demonstriert, das ein neues Asthmamedikament, in das bereits sehr viel Geld geflossen war, deswegen NICHT auf dem Markt bringt.
Die Hersteller der HPV-Impfstoffe hätten vor der Vermarktung noch weitere Studien auflegen sollen. Nach der Markteinführung von Gardasil gingen allein durch meine bescheidenen Hände zwei zuvor gesunde junge Frauen, die nach dieser Impfung ein sonst nicht erklärbares Multiorganversagen erlitten hatten.

Fazit: Impfen ist gut, mehr kritischen Distanz bei diesem Thema noch besser!
Avatar #736261
am Donnerstag, 19. Dezember 2019 um 19:50

Erratum

Habe bei der Erstellung meines Beitrages leider ein paar Fehler gemacht - leider gibt es keine Bearbeitungs-Funktion.

Bitte an die Redaktion: diese einbauen!
Avatar #771752
am Donnerstag, 19. Dezember 2019 um 22:08

Mainstream-Impformationen sind unvollständig

Es gibt bekanntlich viele Methoden, Informationen zu fälschen.
Eine ist beispielsweise, nur einen bestimmten Ausschnitt zu zeigen.
Wenn beispielsweise der Rückgang der von Inzidenz und Mortalität von Masern seit der Einführung der Impfungen betrachtet, sind Impfungen statistisch beweisbar ein Erfolgsmodell, denn Inzidenz und Mortalität gehen zurück.
Betrachtet man aber auch die Jahrzehnte davor, so sieht man dass dieser Rückgang schon viele Jahre vor der ersten Impfung begonnen hat und dass der Beginn der Impfkampagnen sich statistisch nicht nachweisbar ist.
Insofern ist es wichtig, dass nicht nur alle Studien gleichberechtigt veröffentlicht werden, sondern auch, dass die zeitlichen Zusammenhänge umfassend gesehen werden.
Dazu kommt, dass bestimmte Informationen - nach denen eigentlich logischerweise gefragt werden müsste - nicht, nur sehr unvollständig oder viel zu alt zur Verfügung gestellt werden. Es bedurfte beispielsweise einer Anfrage eines AfD-landtagsabgeordneten um zu erfahren, dass in Rheinland Pfalz 157 Personen regelmäßige Schadenersatz-Zahlungen wegen anerkannten Impfschäden erhalten. Aus anderen Bundesländern ist diese - sich einfach zu ermittelnde - Zahl nicht bekannt, so dass man nur hochrechnen kann und so auf ca. 3.200 Menschen mit anerkanntem Impfschaden kommt.
Leider wird auch nicht erfasst, wie viele Anträge auf Anerkennung von Impfschäden gestellt, aber mangels gutem Rechtsanwalt nicht durchgesetzt werden können.
Wer also unvoreingenommen die Impformationslage anschaut, kommt zu einem anderen Schluss als mein "Vorredner" Dr. Pommer: Impfen ist eben NICHT gut.
Avatar #737432
am Freitag, 20. Dezember 2019 um 08:29

@Pommer/Impfungen

Sehr geehrter Herr Kollege,
Ihr erster Satz klingt gut und gegen eine kritische Haltung ist nichts einzuwenden. Aber: die Grippeimpfung ist nicht so schlecht und wirkungslos, wie Sie schreiben, könnte aber sicher besser werden. Lesen Sie doch einmal beim RKI nach: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/Influenza/faq_ges.html?nn=2375548
Zu HPV: Sie haben sicher die tragischen Fälle beim PEI gemeldet. Was ist dabei herausgekommen? Auch hier finden Sie beim RKI wichtige Infos
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/HPV/FAQ-Liste_HPV_Impfen.html
Im Übrigen gehöre ich nicht dem RKI oder dem PEI an, halte es aber für wichtig, dass gerade hier bei aerzteblatt.de fachlich anerkannte Webseiten präsentiert und verlinkt werden. Es tummeln sich ja genügend Impfgegner hier, denen wir nicht das Feld überlassen sollten.
Avatar #88255
am Freitag, 20. Dezember 2019 um 08:38

Anerkannt ist nicht nachgewiesen!

Von Seiten der Impfgegner wird immer wieder die Anzahl „anerkannter“ Impfschäden als „Nachweis“ für die Schädlichkeit von Impfungen angeführt, ohne zu wissen, wie diese Anerkennungen zustande kommen: ein wissenschaftlich und medizinisch eindeutiger kausaler Zusammenhang muss nämlich nicht nachgewiesen sein, es genügt nach §61 IfSG die „einfache Wahrscheinlichkeit“. Dann KANN eine Anerkennung im Rahmen der sogenannten „Kann-Versorgung“ erfolgen. Kurz gesagt bedeutet dies, dass eine versorgungsrechtliche(!) Anerkennung bereits dann möglich ist, wenn ein kausaler Zusammenhang nicht mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden kann - und das ist praktisch immer der Fall. Die Nichtexistenz von etwas ist grundsätzlich nicht beweisbar. Eine Statistik darüber, wie viele Anerkennungen aufgrund eines gesicherten Zusammenhangs und wie viele nur aufgrund der Kann-Regelung erfolgen, gibt es nicht. Als auch versorgungsmedizinisch tätiger Arzt ist mir aber sehr wohl bekannt, dass die weitaus größte Mehrzahl aller Impfschadensanerkennungen im Rahmen dieser Kann-Versorgung erfolgt und nicht aufgrund einer plausiblen Kausalität. Dieses Vorgehen ist politisch gewollt, um die Impfbereitschaft zu erhöhen. Daraus folgt, dass die Anzahl anerkannter Impfschäden KEINERLEI Auskunft über das tatsächliche Risikopotential von Impfungen gibt!

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