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Avatar #49110
am Freitag, 10. Januar 2020 um 12:31

Polnisches Diplom wird in ganz Europa akzeptiert - nur nicht in Brandenburg

Den Brandenburgischen Behörden liegt seit September ein Schreiben des polnischen Ge­sund­heits­mi­nis­teriums vor, in dem bestätigt wird, dass Lek und Staz nur für Ärzte erforderlich seien, die in Polen arbeiten wollen. Ein zweites Schreiben mit gleichlautendem Inhalt wurde vom polnischen Ge­sund­heits­mi­nis­terium im November übermittelt. Also auf was wartet die Brandenburgsche Ge­sund­heits­mi­nis­terin eigentlich? Wie viele Schreiben sollen noch kommen? Nach sieben Monaten ohne Bewegung wird es höchste Zeit, das Thema zu einem guten Abschluss zu bringen. Die Ärzte werden in Brandenburg dringend gebraucht.
Avatar #807161
am Freitag, 17. Januar 2020 um 07:18

Dieses Problem besteht in allen Bundesländern!

Die Thematik der Nichtanerkannung des polnischen Diploms besteht inzwischen in allen Bundesländern. Somit gibt es bundesweit fertige Absolventen, die in ihren meist schon vereinbarten ärztlichen Stellen ihren Beruf nicht ausüben und ihre Arbeit für die Patienten nicht antreten können.
Es ist, trotz Föderalismus in der BRD und sich daraus ergebender Länderverantwortung, umgehend eine Klärung zu finden und eine Entscheidung zugunsten der Patientenversorgung zu treffen.
Wie bitte erklärt man, dass in Deutschland nach polnischen nationalen Gesetzen und Bestimmungen entschieden wird und dabei deutsche und EU-weit geltende Regelungen, Verordnungen und gesetzliche Bestimmungen missachtet werden, zum Nachteil der fertigen Absolventen eines Medizinstudiums, aber auch und besonders zum Nachteil der ohnehin unterversorgten Patienten?
Hier liegt eine politische Posse, verursacht durch unwissende Verwaltungsbehörden vor, die dem Gesundheitswesen in unserem Land schadet. Man kann sagen: Berufsverbot durch Behördenwillkür.
Eine Lösung muss nicht innerhalb von Monaten oder Jahren festgelegt werden, sondern innerhalb von Tagen oder wenigen Wochen.
Besonders bemerkenswert ist dabei, dass die Anerkennung des polnischen Diploms der Medizinabsolventen bis zum Frühjahr 2019 in Deutschland uneingeschränkt erfolgte.
In allen Punkten (außer das es um ein Problem von Brandenburg ist) kann ich Herrn Prof. Heicappell in seinem Kommentar uneingeschränkt nur meine volle Unterstützung geben.

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