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Avatar #632537
am Montag, 13. Januar 2020 um 09:51

Kommentar offenbart Handlungsbedarf

Ein wunderbarer Artikel, der zeigt, dass wir uns als Ärzte viel zu wenig mit den Bedürfnissen des Patienten beschäftigen. Gerade der vorherige Kommentar zeigt, wieviel Nachhol- und Schulungsbedarf wir hier haben. Manche Kollegen lernen das allerdings erst, wenn sie mal selbst schwer krank sind, und das will man ja niemandem wünschen, auch wenn Selbsterfahrung immer die beste Trainingsmethoden ist.
Die Unart, selbst im Ärzteblatt unter Pseudonym zu kommentieren, finde ich persönlich übrigens unangenehm.
Avatar #601702
am Freitag, 17. Januar 2020 um 12:25

Handlungsbedarf

Eine gigantische Aufgabe! Denn schon ein so alltäglicher Begriff wie "Entgleisung" muss dann hinterfragt werden. Der Begriff besagt ja, dass ein Diabetes sonst "wie auf Schienen" läuft. Jeder Betroffene (und auch jeder Diabetologe) weiss, dass dem mitnichten so ist. Also müss(t)en wir einen neuen Begriff suchen.
In dem genannten Artikel finde ich eine andere Begrifflichkeit (als Zitat), die ich nur mit einem einzigen Satz kommentieren möchte: Ich persönlich bin sehr froh, dass in Deutschland seit nunmehr 75 Jahren Menschen nicht mehr "einer Behandlung zugeführt" werden. Die zwölf Jahre davor, in denen das der Fall war, müssen nach all dem, was ich als Nachgeborener aus der Literatur entnehmen kann, nicht nur in dieser Hinsicht furchtbar gewesen sein.
Da die Sprache auch meiner Meinung nach ein mächtiges und (manchmal unbewusst) prägendes Instrument ist, plädiere ich für einen umsichtigen Umgang mit ihr. Stellen wir uns dieser Herausforderung, denn "nicht kommunizieren ist nicht möglich".

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