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Avatar #107994
am Samstag, 18. Januar 2020 um 08:30

Der Nichtorganspendebeschluß

Kommentar zur Nachricht
Spahn dankt der Ärzteschaft für Unterstützung in Debatte um Organspende
vom Freitag, 17. Januar 2020
wurde (leider oder zu deren Glück) von relativ gesunden Leuten gefaßt, die insofern keine Ahnung haben, was es bedeutet, so fast tot zu sein.
Man kann deswegen auch sagen, daß dieses Gesetz Beihilfe zur systematischen Körperverletzung bzw. unterlassener Hilfeleistung mit Todesfolge ist. Na ja, vielleicht klagt ja mal jemand dagegen, das wäre sehr sinnvoll.
Avatar #683229
am Samstag, 18. Januar 2020 um 10:07

Organspende

Das gesamte Konzept von Organspende ist an sich fehlerhaft. Sowohl der Donor (natürlich) als auch die Familie des Donors profitiert nach dem Tod des Donors nicht. Profitiert großenteils der Organempfänger. Profitieren auch die Krnakenkasse und die Krankenhäuser. Und die genaue Zahlen sagt jetzt hier keiner. Also großes Geschäft. Warum denn kann der Donor vor seinem Tod nicht entscheiden, dass ein Teil dieser Summe an seiner Familie nach Organspenden zurückgegeben werden muss? Aus ethischen Gründen darf mann so was nicht machen? Die Ethik ändert sich aber auch.
Avatar #88767
am Samstag, 18. Januar 2020 um 10:15

Thema verfehlt, Herr Minister und Herr Präsident!

Die Akzeptanz der TI wird bei den Ärzten erst dann zunehmen, wenn erstens die Mehraufwendungen angemessen und dauerhaft vergütet werden. Und wenn zweitens mit der TI auch sinnvolle Mehrwerte für die Ärzteschaft geschaffen werden.

Wenn selbst der KBV-Vorstand öffentlich ausführt, dass alle bisherigen Anwendungen keinen Mehrwert für die Ärzte schaffen sondern im Gegenteil sogar zu erheblichen Nutzenverlusten geführt haben, ist das der direkte Weg in das Scheitern der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Solange nicht einmal die gematik solche Mehrwerte nennen, geschweige denn quantifizieren kann, ist die Ärzteschaft bestens beraten, von der TI die Finger zu lassen. Das ist ein Rohrkrepierer mit Ansage.

Digitalisierung gehört für die Ärzteschaft zum täglichen Geschäft, sie schafft erst viele neue Behandlungsmöglichkeiten. Das hilft den Patienten und erleichtert dem Arzt die Arbeit.
Die TI ist nicht identisch mit Digitalisierung. Die TI ist eine Infrastruktur, mit der manche Player Zugriff auf Patientendaten erhalten wollen. Da die Qualität solcher Daten enorm wichtig ist, will man eine sehr hohe Datenqualität erreichen. Das ist der Grund, warum man die Ärzte dazu zwingen will, die TI zu nutzen - selbst wenn für sie damit ausschließlich Mehrarbeit, Mehraufwand und mehr Risiken verbunden sind.
Avatar #672734
am Samstag, 18. Januar 2020 um 12:30

Reinhardt gespannt darauf, wie es weiter geht ...

Dazu passt ja die bildliche Darstellung, wie zwei Spitzenvertreter gebannt den gestenreichen Ausführungen des Guinness-Rekordverdächtigen Ministers - bezüglich serieller Gesetzgebung in 1/12 Taktung - lauschen.
Phrasenaustausch über Bande - Dinner for more 2020 after Dinner for one X-mas 2019!

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