DÄ plusForenKommentare News"Diese "Diskussion" kommt reichlich spät"

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am Samstag, 18. Januar 2020 um 11:26

Organspende

@Practicus, das kann doch wohl hoffentlich nicht Ihr ernst sein, Hilfe.
Organspende ist eine Spende und wer spenden will, muß immer noch gefragt werden bzw. die Angehörigen.
Aufklärung tut ebenfalls not. Wenn wirklich alle Menschen wüßten, wie der angebliche Hirntot festgestellt wird, würde es noch weniger Spender geben. Der Apnoetest ist auch nicht ohne.
Allein der Gedanke im Falle des Falles meine Kinder ausschlachten zu lassen, erschaudert mich.
Und nein, sollte mich es mal betreffen, ich will niemals ein fremdes Organ, ich will nicht mein Leben lang Medikamente nehmen.
Ich könnte nicht dankbar sein, dass ich leben darf, weil ein anderer Mensch gestorben ist.
So hat eben jeder seine ganz individuelle Auffassung, die respektiert werden muß.
Bei dem ständig steigenden Kostendruck und der stetig steigenden Privatisierung ahne ich Schlimmstes. Das nur nebenbei.
Operiert wird auch oft unnötig. Warum weiß jeder.

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am Samstag, 18. Januar 2020 um 11:36

Organspende

@Practicus und noch etwas. Meine Überreste mit Haut und Haar und all meinen Organen gebe ich gern der Natur zurück. Ich lasse mich dann von all den Tierchen in der Erde aufknabbern und das sogar sehr gern, so wie es schon immer war.
Avatar #722455
am Samstag, 18. Januar 2020 um 19:11

"Diese "Diskussion" kommt reichlich spät"

Die Problematik bei der "Organspende" ist wahrlich nicht neu
und hätte daher spätestens vor "20 Jahren" beginnen müssen,
Vor allem aber in der "Öffentlichkeit", um dort "Veränderungen
im Denken" erreichen zu können. Denn es ist vielfach eine im
Lauf der Jahrhunderte entstandene "Unwissenheit", die bei den
Menschen "falsche Vorstellungen" entstehen ließ. Und solche
"Vorurteile" lassen sich nicht durch "Gesetze" verändern, die in
einem "kleinen Kreis" formuliert und dann "von Oben herab"
publiziert werden.

Es ist völlig belanglos, was bei unseren Nachbarstaaten "geregelt"
wurde. In der Bundesrepublik Deutschlang gilt das "Grundgesetz",
das auch für "Politiker bindend" ist und zwar "ohne Ausnahmen".
Vor dem Hintergrund der "Artikel 1 + 2 GG" wäre eine "oktroyierte
Widerspruchsregelung" sehr wohl "verfassungswidrig" und hätte
völlig zu Recht eine "Flut von Verfassungsbeschwerden" ausgelöst.

Die "Bereitschaft zur Organspende" kann man nicht "erzwingen",
sondern muss sie "Erarbeiten". Doch dies ist eine "mühsame Arbeit",
die zudem zeitaufwändig ist, Deshalv hätte man bereits vor vielen
Jahren damit beginnen müssen. Doch dies haben die "Befürworter
der Widerspruchslösung", auf Seien der "Gesundheitspolitiker" und
Gesundheitsfunktionäre" , wie so vieles, regelrecht "verschlafen".
Statt jetzt zu "lamentieren", wäre verstärkte "Aufklärungsarbeit vor
Ort" erforderlich. Man muss de facto "Organstpenden sammeln"

H. Jürgen Barth
Rodalben

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