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Avatar #754654
am Donnerstag, 23. Januar 2020 um 11:14

Die Kampagne...GWUP, Münsteraner Kreis

Zur GWUP und deren "Pseudowissenschaftlichkeit" empfiehlt es sich, den Erfahrungsbericht des Gründungsmitgliedes und "Aussteigers" Edgar Wunder anzusehen:

https://swprs.org/das-skeptiker-syndrom/?fbclid=IwAR31S2KaQBiyWbxluo-wRgj8vKsUzrR289ergXOAXE0dyiXtqf7Oo1RS64U

Fakt ist, dass die "Kollegen" der Anti-Homöopathie-Kampagne auf Twitter/Facebook und in den Kommentarspalten(siehe hier) eine Meinungsmehrheit erzeugen, die mit realen Bevölkerungsmehrheiten nichts zu tun hat und die mit PSIRAM zudem ein rechtlich im Graubereich befindliches "Denunziationsportal" unterstützen. Dies nennt sich auch "Astroturfing" und ist heutzutage ein gängiges PR-Instrument.
Allerdings hat dies alles sehr wenig mit echten Bevölkerungsmehrheiten und damit Demokratie zu tun und sollte durch Staat und Justiz untersucht werden.
Avatar #810466
am Donnerstag, 23. Januar 2020 um 12:19

Finanzierung möglich

Hallo

Ich bin eine privatperson, die gewährt darlehen von geld von 5.000 € bis 50 000.000 € mit einem zinssatz von 3 % pro jahr. wenn sie interessiert sind, bitte kontaktieren sie mich
E-mail: sedljaroslav01@gmail.com
Danke
Avatar #810479
am Donnerstag, 23. Januar 2020 um 12:49

Ja und?

Herr Botzlar ist Ärztefunktionär, vertritt also eine Lobby. Genausogut könnte man den Vorsitzenden des Automobilclubs fragen, ob er eine Existenzberechtigung für Fahrräder sieht - und das dann für eine objektive Beurteilung halten. Mit welchem Recht glaubt ein Funktionär den Bürgern vorzuschreiben, von wem sie sich behandeln lassen müssen? Jeder Patient hat das Recht sich so behandeln zu lassen, wie er das wünscht. Das entscheidet - Gott sei Dank - weder die Ärzteschaft, noch sonst ein Therapeut, sondern nur derjenige, den es wirklich betrifft - der Patient. Ihm dieses Selbstbestimmungsrecht durch die Hintertür entziehen zu wollen, ist der eigentliche Skandal.
Avatar #704484
am Donnerstag, 23. Januar 2020 um 13:10

Dr.Paul-Ulrich Eckhoff

Als Orthopäde in eigener Praxis, jetzt Ruhestand, hatte ich viele patienten, die mit "alternativen"Therapien behandelt worden sind . Und ich hatte etliche, die mal zu mir und mal zum Heilpraktiker gingen. Oder sie wurden mir direkt vom Heilpraktiker zugewiesen. Und mein Rsumee aus dieser Zeit: Der aufgeklärte Patient geht zum Doktor, weil dessen Unterschrift für die Bürokratie des sozialen NEtzes ( AU, Reha, Krankenhaus, Rente ) gebraucht wird und er geht zum Heilpraktiker für seine Gesundheit. An mancher Fortbildung traf man Heilpraktiker, die sich arg gewundert haben, dass ein Kassenarzt ( ich ) bis zu 100 Patienten am Tag behandeln konnte, während sie mit 10 Patienten am Tag voll ausgelastet waren. Solange die HEilpraktiker verantwortungsvoll den Patienten betreuen sind sie eine gute Ergänzung.
Laßt die Heilpraktiker doch leben. Macht es wie mit der Homöopathie. Wer es haben will bezahlt es selbst. Aber er darf es haben. Denkt bitte an den Alkohol: Im Übermaß schädlich, aber er wird auf Selbstzahlerbasis weiterhin abgegeben. Und die allerneueste Entwicklung: Glücksspiel im Internet.
Avatar #810476
am Donnerstag, 23. Januar 2020 um 13:16

Ärztemangel und HP-Reform

Hallo,
dass das HPG von 1939 mit seinem Reichsadler gut, gerne und dringend mal "überarbeitet" werden könnte, steht bei vielen wohl ausser Frage. ABER was den Meinungs-Vorstoß einiger Mediziner zum Thema HP-Abschaffung angeht, so wäre es vielleicht ganz hilfreich, wenn diese doch mal darüber nachdenken, wer die ganzen HP-Patienten denn wohl auffängt. Der Hausarzt? Der Landarzt? Oder dass ost-europäische Mediziner-Outlet?
Wer behandelt zukünftig die oben im Text erwähnten 28.160.000 HP-Kunden jährlich? Und was geschieht mit den rund 60.000 Beschäftigten aus der HP-Branche? Ist nur ein "Bauchgefühl", aber es scheint sehr wohl eine "Existenzberechtigung" für den ein oder anderen Heilpraktiker zu geben?!

Vielleicht weiß die LÄK-Bayern mit ihren rund 9000 anscheinend von Langeweile geplagten (Kassen-)Hausärzten aber mehr?! Gesamt-Deutschland übrigens 44.903 Hausärzte (Stand 2020 laut Statista Research Department, 05.12.2019). Kann man googeln.

Man kann nur inständig hoffen, dass an dem Thema ein sachlicher und seriöser Kopf dran beteiligt ist. Dieses ewige und emotionale "Mimimi - ich finde Heilpraktiker blöd" - Gehabe darf jedenfalls nicht zu irgendeinem schädlichen Ergebnis für unser deutsches Gesundheitssystem führen! Denn merke: "Auch Ärzte können nicht über Wasser laufen!" Trotz jahrelangem Studium!

Danke und Gruß.

P.s.: Ach ja - man muss kein Heilpraktikerkunde für diese Meinung sein. Es reicht, wenn man mal im Arztwartezimmer gesessen hat!!

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