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Avatar #43086
am Montag, 27. Januar 2020 um 19:10

Wer braucht HeilpraktikerInnen?

Die Medizin gehört in ärztliche Hände, und diese müssen adäquat vergütet sein. Für HeilpraktikerInnen, die übrigens in der Gegend, in der ich arbeite ein Vielfaches eines Arztgehaltes verdienen, gibt es keine Existenzberechtigung. Alternative Behandlungen werden immer ihre Kunden finden. Aber es würde dann kein medizinisches Wissen vorgegaukelt. Bezeichnungen wie "Psychotherapie", "Zentrum", "Therapie" müssen klar definiert sein und medizinisch fachlich kompetenten Leuten vorbehalten bleiben. In Deutschland hat jeder die Möglichkeit Medizin zu studieren, wenn er oder sie die entsprechenden Voraussetzungen mitbringt und bereit ist, sich auf eine jahrelange qualifizierte Ausbildung einzulassen.
Avatar #808754
am Montag, 27. Januar 2020 um 20:09

Heilpraktiker sind elementar

Wer war denn zuerst da, der Heilpraktiker oder die Schulmedizin? Die Antwort lautet übrigens der Heilpraktiker.
Wieso findet die Diskussion so eine Relevanz? Wissen die Mediziner denn nicht mehr was sie können? Der Heilpraktiker kann hervorragend als Komplementärmedizin angesehen werden. Wer sagt denn nicht, das eine schulmedizinisch austherapierte Rheumapatientin bei einem Heilpraktiker physikalische Anwendungen machen lassen kann, oder phytotherapie für die Aktivierung innerer Organe ? Kann das jemanden umbringen? Und zudem bietet der Heilpraktiker für Physiotherapeuten die Möglichkeit, eigenverantwortlicher zu arbeiten. Der Heilpraktiker gehört in das nichtstaatliche System, was bedeutet, das es für die Patienten das „i Tüpfelchen“ zur Hauptbehandlung ist. In der amtsärztlichen Überprüfung werden lebensbedrohliche Zustände geprüft. Es wäre absurd zu denken, das Heilpraktiker Patienten davon abhalten würden, sich bei Anzeichen einer Appendizitis nicht dem Arzt vorzustellen. Und achja irisdiagnostik; wieder schön verdreht, aber irisgranulome darf man diagnostizieren? Bitte überdenken
Avatar #778771
am Dienstag, 28. Januar 2020 um 12:32

Keine Angst vorm Heilpraktiker

Achje, diese Angst der Ärzte vor dem Heilpraktiker nimmt wohl kein Ende... Es wäre schön, wenn die Ärzte darüber nachdenken, woher sie kommen - nämlich aus der Erfahrungsmedizin, die über Jahrtausende weitergegeben wurde. Heute, in der evidenzbasierten Schulmedizin wissen die jungen Mediziner wohl gar nicht mehr, dass sich diese sich hieraus entwickelt hat.
Heilpraktiker WOLLEN gar keine Ärzte sein. Es gibt Regeln, an die sie sich halten müssen, auch wenn das immer wieder anders dargestellt wird. Die Naturheilkunde kann die Schulmedizin ergänzen und bereichern, warum wird es den Menschen nicht als ergänzende und unterstützende Therapie empfohlen??? Achja dafür gibt es ja keine DRG´s und ein OPS Code für Schröpfen ist mir auch nicht bekannt... Da kann die Abrechnung nicht erfolgen.
Avatar #810513
am Dienstag, 28. Januar 2020 um 13:07

@B.Schmidt

1. Niemand hat Angst vor Heilpraktikern - wie kommen Sie darauf?
2. Das Wissen um historische Medizin mag ja vor alten Fehlern bewahren, anwenden sollte man jedoch lieber die neuesten und validierten Methoden. Schließlich wusste man "damals" noch nichts von Bakterien, Immunsystem, Säure-Basen-Haushalt oder Tumor-Antigene und musste sich auf Erfahrungen = Anekdoten verlassen.
3. Sie sprechen von Naturheilkunde. Diese gehört per Definition nicht zur Esoterik und wurde hier auch gar nicht kritisiert.
Irisdiagnostik dagegen, gehört natürlich nicht zur Naturheilkunde, sondern ist Esoterik = Fantasie.
Avatar #778771
am Mittwoch, 29. Januar 2020 um 14:25

@cthulhu

zu 1. Angst = beklemmendes, banges Gefühl, bedroht zu sein. So nehmen Heilpraktiker das Wettern lediglich einiger Ärzte( denn es gibt durchaus Ärzte, die das Wissen der Heilpraktiker nutzen) wahr. Kein Heilpraktiker will schwere Erkrankungen behandeln, die durch den Segen und die guten Methoden der Schulmedizin behandelt werden können. Auch da gibt es Richtlinien und Behandlungsverbote für HPs.
zu 2. Muss denn immer die neuste, nebenwirkungreiche Methode bei Beschwerden angewandt werden, die durch eine bewährte, nebenwirkungsfreie Therapie ebenso gut behandelt werden kann? (z. B. ist die Behandlung einer leichten Hypertonie z.B. mit Weißdorn genauso effektiv, wie der medikamentöse Eingriff in das RAAS)
zu 3. da kann ich gerade keinen Zusammenhang zu meinem Kommentar finden. Wieso reden Sie von Irisdiagnostik und Esoterik?

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