DÄ plusForenKommentare NewsNichtinvasive Pränataltests

Kommentare News

Kommentare News

Alle Kommentare zu Online-News

Avatar #810440
am Mittwoch, 29. Januar 2020 um 19:23

Nichtinvasive Pränataltests

gibt es nicht!
Aus eigener Erfahrung möchte ich berichten, dass auch eine ungefragte Ultraschall-Untersuchung ein erheblicher Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht darstellt. Insbesondere nachdem im Vorfeld der Wunsch auf Nichtwissen komuniziert wurde!
Avatar #108046
am Donnerstag, 30. Januar 2020 um 08:31

Statistik für Ärzte

Der Artikel zeigt nur einmal mehr, wie wichtig sicheres Wissen über Statistik für Ärzte ist.
"Die Eurofins LifeCodexx GmbH betont hingegen auf Anfrage, dass der PraenaTest mit der Zielsetzung entwickelt wurde, einen negativen prädiktiven Wert nahe 100 % über alle Kollektive aufzuweisen, um somit die Schwangeren mit einem negativen Testergebnis sicher entlasten zu können." - genau darum geht es. Bei den im Artikel genannten Zahlen fehlen noch die Angaben zu den jeweiligen Mengen: bei wie viel Frauen im Alter von xx Jahren fällt der Test negativ bzw. positiv aus?

Bei einer ICSI, Alter über 40 Jahre, im 2. Versuch schwanger, keine PID, da diese in Deutschland nur in Ausnahmefällen möglich ist konnte bisher nur eine Fruchtwasseruntersuchung das bestehende hohe Risiko einer Trisomie 21 verifizieren. Mit dem Risiko, die mühsam herbeigeführte Schwangerschaft dabei zu beenden. Der Präna-Test ist in diesen Fällen ein Segen, da ein negatives Testergebnis eine Trisomie 21 praktisch ausschließt. Damit können viele Fruchtwasseruntersuchungen entfallen.

@ Heli Lange:
Wie genau findet eine "ungefragte Ultraschall-Untersuchung" statt? In Narkose?
Avatar #811727
am Donnerstag, 30. Januar 2020 um 15:37

Aussagekraft bei Altersangabe wenn Eizellspende

Wenn das Alter doch Relevanz hat, wie muss die Berechnung dann erfolgen, wenn man eine in Deutschland nicht zulässige Eizellspende vorgenommen hat, und die Spenderin wesentlich jünger ist? Auf dem Bluteinreichebogen wird das natürlich nicht abgefragt, wie alt die Eizellen waren, wenn sie nicht von der Patientin sind. Wie viel Aussagekraft hat der Test dann, wenn man das richtige alter nicht angeben kann? Und es gibt bei den immer älter werdenden Müttern in Zukunft mehr Eizellspenden. Die haben ja dann wohl keine andere Wahl als eine invasive Untersuchung, wenn sie unbedingt die Trisomie ausschließen wollen

Letzte Beiträge zu diesem Thema

Zusatzinfos