DÄ plusForenKommentare NewsSchreibfehler - und "When Science becomes a Religion"

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Avatar #811682
am Donnerstag, 30. Januar 2020 um 11:36

Die Arbeit eines Homöopathen

90 Min. bekommt der Arzt vergütet. Das ist wenig für die Arbeit eines wahrhaften Homöopathen. Dazu gehört: Anamnese meist 1-2 Std., dann Repertorisation in einem qualitativen Repertorium, dass meist als Computerprogramm für viel Geld erworben werden muss. Dann Materia-Media-Abgleich für infragekommende Mittel und Heraussuchen eines passenden Arzneimittels. Daneben körperliche Untersuchung, ggf. Laboruntersuchung und/oder Studium der zuvor teils von Kollegen erhobenen Befunde. Dann Erarbeitung eines Verständnisses des Krankheitsgeschehens. Da geht schon mal ein halber Tag bei drauf. Da möchte doch sicher kein anderer Arzt für arbeiten. Drum Hut ab für Ärzte, die sich entscheiden, in Zukunft ganz, überwiegend oder teils am Abend oder Samstag so zu arbeiten und es werden immer mehr, wenn man ihnen das Änderung der Strukturen nicht kaputt macht. Meines Wissens gibt es nur eine Ärztin, die einen anderen Weg gegangen ist und nun als Gallionsfigur der sog. Pseudoskeptikerbewegung vehement gegen die Homöopathie zu Felde zieht. Warum nur?
Womit versucht man es den Ärzten und auch anderen Therapeuten kaputt zu machen? Man versucht ihnen die Grundlage zu entziehen durch Änderung der Strukturen, durch Hinwegnahme der Zusatzbezeichnung, damit sie ihre Arbeit nicht vergütet bekommen, von Seiten der Pseudoskeptiker mit beispiellosen Kampagnen, die in den Medien nicht nur ein offenes Ohr finden, sondern max. Platz für so einen kleinen Teil der Therapieform. Man versucht, den Therapeuten die Therapiefreiheit zu nehmen. Man versucht der Bevölkerung, die zunehmend Homöopathie, Akupunktur und Naturheilkunde als Therapie wollen, das zu nehmen. Womit? Indem man Unwahrheiten über Studien verbreitet, Therapeuten falsch und aus dem Zusammenhang zitiert und Interviews so einkürzt, dass ein merkwürdiger Eindruck entsteht und das auch noch von unerfahrenen Menschen, die keinerlei medizinisches Wissen oder Wisssen in der Therapie mit Homöopathie haben, kommentieren läßt.
Wenn man Unwahrheiten oft wiederholt, werden sie nicht wahrer.
Avatar #781197
am Donnerstag, 30. Januar 2020 um 11:39

Danke Mitdenker, Sie sprechen mir aus der Seele!

Ja, woher kommt die Energie gerade gegen die Homöopathie?
Wen oder was bedroht Sie?
Diese Fragen bewegen mich gerade in diesen Tagen, wo objektive Fakten wie in einem Neglekt weggewischt oder absichtlich übersehen werden und Reportagen wie die vom SWR an einseitiger Polemik definitiv nicht mehr zu überbieten sind....
Warum wird von ansonsten klar denkenden Personen wie Dr. Aust mit der Kampagne, die Homöopathie aus der täglichen (kassenärztlichen) Patientenversorgung zu eliminieren, sogar der Kollaps unserer ambulanten Patientenversorgung in Kauf genommen, nur zum Versuch der Bestätigung: "Ich habe recht!"
Warum wird versucht, die Zunft der Heilpraktiker, die in unserem Gesundheitssystem ebenso wie wir Ärzte eine UNSCHÄTZBAR große Aufgabe der medizinischen und v.a. psychischen Betreuung übernehmen, zu diskreditieren [schwarze Schafe gibt es überall; die Patienten kommen zu diesen ebenso wie zu uns homöopathisch arbeitenden Ärzten GANZ BEWUSST, nachdem sie von den Versprechungen und Möglichkeiten der SCHULMEDIZIN ENTTÄUSCHT SIND, zahlen das auch noch, und sind durchaus in der Lage zu SPÜREN, WAS IHNEN GUT BZW. BESSER TUT].
Die Aussage von @PRACTICUS: ""Homöopathie wünschen", ist das ein Kennzeichen für einen erbärmlichen Wissensstand bzw, erschreckend weit verbreiteten Aberglauben!" ist in diesem Kontext eine fast schon an ungute Zeiten erinnernde Demagogik und erbärmlicher Versuch, den Andersdenkenden zu diffamieren.
Auch wenn er seine Aussage inzwischen zurückgezogen hat ["Die Homöopathie wirkt nicht über den Placeboeffekt hinaus.
Dr.-Ing. Norbert Aust, Schopfheim, den 28.11.2019"] bleibt die Aussage von Dr. Aust, die er am 18.10.2019 in seinem Blog getätigt hat:
"Außerdem sollten Sie meine Äußerungen und die des INH noch einmal genauer lesen: Unsere Aussage ist, dass es keine belastbare / zuverlässige / überzeugende Evidenz für eine Wirksamkeit über Placebo hinaus gibt. Also nicht „keine“ sondern „keine aussagekräftige“, was in der absoluten Anzahl ja einen Unterschied macht. So wie „kein Bier“ etwas anderes ist als „kein gutes Bier“.

für mich der einzige kurze Lichtblick einer offenen und ehrlichen Aussage in den Argumentationen der Szientisten [denn Skeptiker sind sie nicht wirklich]!
Nachdem die Medien nicht bereit sind, ohne INH- und gwup-Indoktrination zu berichten, erhebe ich (u.a. hier) die Stimme, denn ich möchte mir nicht dereinst vorwerfen lassen, dass ich [auch wenn mir die "Inquisition" droht] wie die Mitläufer zu unseligen Zeiten geschwiegen hätte.....
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am Donnerstag, 30. Januar 2020 um 11:47

Ärzte für Ende der Erstattung durch Krankenkassen

Diese Ärzte unterstützen den Weg in die Pharmadiktatur. Wie können Sie es wagen über die Köpfe der Versicherten hinweg, dieses Gedankengut auch nur anzusprechen?!
Ein alter Arzt, auskennend in der Homöopathie hat mir geholfen, wieder gesund zu werden, dass, was die Schulmedizin versaut hat (durch die Gabe von Antibiotika wieder und wieder)
Avatar #759489
am Donnerstag, 30. Januar 2020 um 12:40

Schreibfehler - und "When Science becomes a Religion"

Homplus schrieb: "90 Min. bekommt der Arzt vergütet."
Er meint wohl: "90 Euro bekommt der Arzt vergütet."

Aber das nur nebenbei. Spannend finde ich die psychologische Analyse des Skeptizisten-Syndroms:

Scientism
When science becomes a religion.
https://www.psychologytoday.com/us/blog/out-the-darkness/201911/scientism
Avatar #811702
am Donnerstag, 30. Januar 2020 um 13:12

höchste form der heilkunst

Da läuft bei den Skeptizisten einiges an neurotischen Mustern ab. Was die Homöopathie täglich leistet, sieht man an exzellenten Kasuistiken, einschließlich bei schwerer Pathologie, etwa Autoimmunerkrankungen oder z.B. epidermolysis bullosa. Was hat die Schulmedizin da zu bieten? Und jeder Homöopath hat reichlich Patienten, wo der Schulmediziner nichts mehr zu bieten hatte. Oder gar die Beschwerden verursacht hat. Zur Kostenfrage: wenn ein Patient im tv erzählt, dass sein MS-Medikament 30 000 € kostete -wohlgemerkt: nur das Medikament. Der Arzt nimmt auch ein Honorar.- und auf der anderen Seite ein Homöopath seinem MS-Patienten für eine 2-jährige, erfolgreiche Behandlung lediglich 2000€ in Rechnung stellte, dann kann jeder nur für die Homöopathie plädieren. - Übrigens wirken Homöopathika auch bei Pflanzen, bei Koma-Patienten und bei eingefleischten Skeptikern.

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