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Avatar #811820
am Donnerstag, 30. Januar 2020 um 23:49

Ärzte fordern das nicht

Ärzte allg. fordern das nicht. Es gibt eine Vielzahl von Ärzten die selber Homöopathie in unterschiedlichem Umfang betreiben. Ärzte die zusätzlich eine Qualifikation in Naturheilkunde haben werden genau so wie Heilpraktiker von der sogenannten Pseudo-Skeptiker Lobby angegriffen. Diese hoch ideologische und den großen Pharmakonzernen nahe stehende Gruppe ist seit Jahren für ihre Lobbyarbeit bekannt.

Z.B. musste das Buch "die andere Medizin" 2005 nach Anordnung des Gerichts vom Markt genommen werden weil die Autorin aus den Skeptikerkreisen dort behauptet hat ein homöopathisches Mittel hätte in Studien nicht besser abgeschnitten als Placebo, obwohl es das hat.

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2006/daz-1-2006/uid-15195

Nach dem die Übersichtsstudien der letzten Jahrzehnte überwiegend zu Gunsten der Homöopathie ausgegangen sind, was die Pseudo-Skeptiker nicht interessiert hat, beruft man sich seit kurzem auf die australische Übersicht bei der es gravierende Mängel gab.

M.e. zeigt die Studienlage ein recht rundes Bild nach dem Homöopathie nicht immer aber in manchen Fällen helfen kann.

Das entspricht weder dem Wunsch der Homöopathen, das Homöopathie immer hilft noch dem der Gegner.

Es wäre also weiterhin interessant zu forschen unter welchen Umständen die Homöopathie ihr volles Potenzial entfaltet, wann es als Begleitung nützlich sein kann und wann es kaum zusätzlichen hat.

Das Anamnestische Gespräch und die Zuwenung durch den klassichen Homöopathen ist dabei etwas, das unumstritten Nutzen bringt und was auch den Großteil der Kosten ausmacht, während die Globuli an sich vergleichsweise wenig kosten.

Daher ist die menschenverachtende Grundhaltung und Hetze aus den Kreisen der Gegner gegen klassische Homöopathen und Homöopathie-Nutzer, besonders in den Foren im Internet in denen es schon teilweise Richtung Hassrede geht, ein sehr deutliches Zeichen woher der Wind weht und weshalb diese Gruppe mit Vorsicht zu genießen ist.
Avatar #79783
am Freitag, 31. Januar 2020 um 00:47

Sobald eine Studie

eine Wirksamkeit eines HOMÖOPATHISCHEN MITTELS belegt, ist das als Aufforderung zu verstehen, den Fehler zu suchen!
Homöopathie wirkt, ob das gewählte Mittel verabreicht wird oder nicht, Akupunktur wirkt unabhängig davon, ob und wo gestochen wird... (ein kleines bißchen, wie Mamas Pusten aufs wehe Knie)
Studien, die eine vemeintliche Wirkung eines homöopathischen Mittels aufzeigen, haben regelmäßig schwere methodische Mängel: Unzureichende Verblindung, willkürliche Pseudorandomisierung, Missachtung von "Fehlern 2. Art", unzureichende Power, nachträgliche Definition von Subgruppen, fehlerhafte Anwendung statistischer Methoden, manipulationsgefährdete monozentrische Studien... all das, was regelmäßig der Pharmaindustrie (oft zurecht) vorgehalten wird, ist bei Homöopathie- UND Akupunkturstudien seit jeher übliches Vorgehen.
Ein kritischer Beobachter hat mal die Randomisierungstabellen (aus denen hervorgeht, wer zur Verum- oder Kontrollgruppe gehört), mit Folie unter die Decke des Studienleiterbüros geklebt und versiegelt - woraufhin die Wiederholung einer angeblich positiven Studie prompt misslang!
Schon der Donner-Report, dessen Basisdaten verloren sind, hat ja die katastrophalen Folgen wissenschaftlicher Untersuchungen für die Homöopathie eindrucksvoll geschildert - durchaus glaubwürdig!
Wenn Ärzte ihren wissenschaftlichen Verstand verlassen und sich esoterischen Strömungen anschließen - sei es aus irrationalem Aberglauben, sei es aus wirtschaftlichem Kalkül, ist das allenfalls bedauerlich und beschämend.
Heilpraktiker, die Homöopathie betreiben, wissen es ja nicht besser und glauben tatsächlich an das, was sie da tun (was übrigens die scheinbaren Erfolge gut erklärt: Täuschung des Patienten, verstärkt duch Selbsttäuschung des Behandlers)
Zur Ehrenrettung der "Naturheilverfahren":
Naturheilverfahren nutzen natürliche Reize aus der Umwelt dazu, eine Reaktion des Organismus zu provozieren, die eine Linderung oder Heilung bewirken.
Homöopathie ist KEIN Naturheilverfahren, sondern ein ausgedachtes Heilsystem - wie Bachblüten, Makrobiotik, (Teile der) Osteopathie, TCM/Akupunktur ohne jeden Bezug zu Anatomie, Physiologie, Psychologie oder Biochemie...
Vor allem können echte Naturheilverfahren erklären, wie ihre Wirkung zustande kommt!

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