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Avatar #767798
am Samstag, 15. Februar 2020 um 10:05

Die Warnungen des VKD-Präsidenten

Kommentar zur Nachricht
Sars-CoV-2 könnte einer schweren Grippewelle gleichkommen
vom Freitag, 14. Februar 2020
Josef Düllings geben im Prinzip wortgenau 1:1 das wieder, was Prof. Drosten bereits im DLF formuliert hat. Nämlich sehr deutliche Kritik, die er auch in der Leopoldina-PK einbrachte:
Die Belastung liegt auf dem Gesundheitssystem. Zwei große Schwachpunkte: 1. Gesundheitsämter – derart unterbesetzt, dass die Meldung und Erfassung gar nicht gewährleistet werden kann.
2. Krankenhäuser durch Kostenoptimierung in den letzten 10 Jahren kaputtgespart, die aber bei einer Pandemie alle Reserven an Personal und Betten benötigen würden – so Drosten sinngemäß.

Und: „ […]Im Prinzip müssen wir uns auf eine Pandemie einstellen – ja!“
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„Virologe zum Coronavirus - Geringe Sterblichkeit, überlastetes Gesundheitssystem“
Prof. Christian Drosten, Virologe an der Berliner Charité, Interview 13.02.2020 DLF
Bei einer Pandemie durch das Coronavirus wäre das deutsche Gesundheitssystem überlastet, sagte Christian Drosten, Virologe an der Berliner Charité. Wichtig sei darum, dass sich die Bevölkerung gut informiere, damit jedem klar sei, für welche Personen das Virus wirklich eine Gefahr darstellt.

Zum Nachhören; DUR: 11min
https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2020/02/13/zum_umgang_mit_covid_19_interview_christian_drosten_dlf_20200213_0812_6271f71c.mp3

Quelle:
https://www.ardaudiothek.de/interview/zum-umgang-mit-covid-19-interview-christian-drosten-virologe-der-charit/71999460
Avatar #811234
am Samstag, 15. Februar 2020 um 10:12

Versagen der Politik und Ziel einer hohen Renditeerzielung durch Betreibergesellschaften

In Hinblick auf die mangelnde Vorbereitung des öffentlichen Gesundheitwesen sei nur so viel ausgeführt, als dass darauf verwiesen sei, dass in allen wesentlichen Bereichen der öffentlichen Verwaltung (Polizei, Bundeswehr, Gesundheitsämter, Veterinäramter u.a.m) in unverantwortlichem Maß in der Vergangenheit Stellen eingespart wurden, die dringend für jederzeit auftretende Krisenzeiten (z. B. SARS-CoV-2, ASP) benötigt würden. Anstatt dessen bedient man sich im Zweifelsfall überteuerten externen Berater oder externen Personals wie z. B. im Fall der Bundeswehr, welche pro Jahr 500 Millionen Euro für Beratungsverträge ausgibt. Anstatt sich des Knowhows zu bedienen, welches Vor-Ort vorhanden ist.

Wie man allein an die diesem Beispiel erkennt, wären genügend finanzielle Ressourcen vorhanden, um ausreichend auf Krisensituationen vorbereitet zu sein. Hier fehlt schlicht der Wille möglicherweise unpopuläre Entscheidungen zu treffen und sich vom Einfluss der Lobbyisten gleich welcher Herkunft frei zu machen.

Aber auch die Betreibergesellschaft von Krankenhäusern sind Verursacher der sich nun abzeichnenden Missstände. Die Schließung von Abteilungen, der unverantwortliche Personalabbau des ärztlichen und pflegerischen Personals in den Kliniken mit teilweise erschreckenden Folgen für die medizinische Versorgung der Patienten ist einzig und allein der Erzielung einer möglichst hohen Rendite geschuldet.

Hier muss in allen Bereichen ein Umdenken stattfinden, ansonsten sind die Leidtragenden wir alle, die dieses System mit unseren Steuergelder finanzieren.

Dr. med. vet. Jacoby
Avatar #767798
am Samstag, 15. Februar 2020 um 23:37

Transkript ist online

https://www.sciencemediacenter.de/fileadmin/user_upload/Press_Briefing_Zubehoer/Transkript_Coronavirus_PressBriefing_13022020.pdf

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