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Avatar #683778
am Donnerstag, 13. Februar 2020 um 00:23

4 Millionen Todesfälle pro Jahr sollten zu denken geben

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Weltweit 4,5 Millionen vorzeitige Todesfälle durch Luftverschmutzung
vom Mittwoch, 12. Februar 2020
Gut 4 Millionen(!) vorzeitige Todesfälle auf der Welt durch Luftverschmutzung - pro Jahr! Allein diese Zahl - vermutlich sehr viel höher als die Zahl der Corona-Opfer - sollte doch genügend Veranlassung sein, sie auch mindestens genauso wichtig zu nehmen - und die entsprechenden Konsequenzen aus diesen Erkenntnissen zu ziehen. Außerdem wundert es mich nicht, wenn diese konkrete Bedrohung, die ja nicht nur theoretisch besteht, bei Jugendlichen und Heranwachsenden Panik hervorruft. Diese ist sicher angebrachter, als das tägliche Vermelden von 2 weiteren Corona-Verdachtsfällen in Bayern....
Avatar #759489
am Donnerstag, 13. Februar 2020 um 10:45

Prioritäten-Wahnsinn

Das liest sich wirklich gruselig: "In Deutschland sterben demnach gut 80.000 Menschen pro Jahr vorzeitig durch Luftver­schmutzung, etwa doppelt so viele wie beispielsweise in Frankreich oder Großbritannien."
Darum sollte man sich kümmern, nicht um den ca. 1 Toten Maserntoten pro Jahr u. dann eine Impfpflicht ein(zu)führen. Wenn sich Spahn, Lauterbach und die Scientisten u. Skeptiker mal um die Luftreinhaltung so nachhaltig bemühen würden anstatt ihre Energie gegen hilfreiches wie die Homöopathie etc. zu richten, dann wären wir schon einige Riesenschritte weiter...
Avatar #715180
am Sonntag, 16. Februar 2020 um 10:14

... »Sie sind KEINESFALLS [...] TODESFÄLLE«

.. sagt sogar das Umweltbundesamt (1) [Hervorhebung/Versalien durch den Unterzeichner].

Bitte um sachliche Argumentation.

Dier Angabe von "TODESFÄLLEN" ist darüber hinaus unangemessen (2,3), da sie methodologisch und aus gleich mehrern Gründen absolut unmöglich ist (z.B. kontrafaktische Berechnung: wie genau lässt sich bitte die "Lebenserwartung von Verstorbenen", sowie deren tatsächliche Todesursache in Bezug auf Luftverschmutzung feststellen?):

»Wie vom Ausschuss für die medizinischen Auswirkungen von Luftschadstoffen (COMEAP, 2010) angegeben, „sind zurechenbare Todesfälle keine Schätzung der Anzahl der Personen, bei denen die frühere Luftverschmutzung durch Todesfälle eine Rolle gespielt hat“ (S. 61). „Es ist nicht plausibel, sich die Zahl der 'zurechenbaren' Todesfälle als Aufzählung einer tatsächlichen Gruppe von Individuen vorzustellen… die Gruppe ist in Wirklichkeit eine Fiktion, und… die Zahl der Menschen, bei denen die Luftverschmutzung eine Rolle gespielt hat, könnte viel größer sein … Wir halten es daher auch für unangemessen, den Begriff „vorzeitige“ Todesfälle zu verwenden, um das Ergebnis der Belastungsberechnung auszudrücken “(S. 71).«

FIKTION.

Können wir bitte ENDLICH auf den Boden von Tatsachen zurückkehren.

_____________
Der Unterzeichner stellt ausdrücklich klar, dass a) kein Interessenkonflikt besteht, und b) auch für ihn der Schutz menschlichen Lebens unverhandelbar ist.

MfkG Dr. A. Schnitzler, FAfIM (und Nephrologie), Lüneburg

Referenzen (Zugriff zuletzt 16.02.2020)
(1) https://www.umweltbundesamt.de/themen/umweltbundesamt-weist-kritik-an-no2-studie-zurueck
(2) Hammitt JK, Morfeld P, Tuomisto JT, Erren TC. Premature Deaths, Statistical Lives, and Years of Life Lost: Identification, Quantification, and Valuation of Mortality Risks. Risk Anal. 2019 Dec 10. doi: 10.1111/risa.13427. [Epub ahead of print] URL: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/risa.13427
(3) Morfeld P, Erren T. „Schwellenwerte und Maßzahlen zur Krankheitslast“ Kommentar zu Schulz H, Karrasch S, Bölke G et al. Atmen: Luftschadstoffe und Gesundheit – Teil I. Pneumologie 2019; 73: 288 – 305. Pneumologie 2020; 74, 54-56.

Avatar #715180
am Sonntag, 16. Februar 2020 um 10:24

... »Sie sind KEINESFALLS [...] TODESFÄLLE«

Nachtrag @ Johan Rockström:
Ist es nicht vielmehr so, dass sich die Lebenserwartung seit (durch...?) die Nutzung fossiler Brennstoffe um JAHRZEHNTE VERLÄNGERT hat?

WIE ABWEGIG ist dann ein Rückfall ins vorindustrielle Zeitalter, FALLS unser derzeitiges Energieniveau (etc.) ohne diese de facto nicht aufrechtzuerhalten wäre, und wir bspw. völlig auf volatile Energiequellen umstellen würden?
Avatar #760158
am Sonntag, 16. Februar 2020 um 10:29

Meinen Sie,

dass es hilft, Ihrer Ansicht nach Wichtiges in Versalien zu schreiben? Das macht es nicht weder richtig noch falsch, es erweckt aber den Eindruck, eine ruhige Argumentation mit Fakten wäre nicht so Ihre Sache!

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