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Avatar #691359
am Donnerstag, 20. Februar 2020 um 00:14

Verstehendes Lesen und Zeit für das Kleingedruckte

sind notwendige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Literaturarbeit.

Fangen wir an mit der geplanten chinesischen Studie. Aufgrund der aktuellen Situation in China stehen dort die Ärzte mit dem Rücken zur Wand und versuchen Therapieoptionen, deren Evidenz noch lange nicht gesichert ist: „Among patients with sepsis and ARDS, patients in the high-dose vitamin group did not show a better prognosis and other clinical outcomes.“

Die Verwendung von hochdosiertem Vitamin C bei onkologischen Patienten ist zuallererst eine Umwidmung einer bekannten Substanz. Anstatt mit niedrigen Dosen einen Mangel auszugleichen, werden hier bei hoher Dosierung zusätzliche Wirkungseffekte genutzt. In diesem Kontext wird auch in der von MITDENKER zitierten Onkopedia auf Kontraindikationen und Interaktionen verwiesen. Das bedeutet aber auch, eine derartige Indikationserweiterung für eine spezielle Patientengruppe muss fachärztlich begleitet werden und hat nichts in den Händen von Heilpraktikern zu suchen. Dass Substanzen in unterschiedlichen Konzentrationen unterschiedliche Wirkungen haben, ist klassische Pharmakologie und hat mit orthomolekularer Therapie wenig Gemeinsamkeiten.

Der von MITDENKER zitierte PNAS-Artikel zum Thema Vitamin B12 und Alzheimer beschäftigt sich mit einer interessanten Fragestellung und präsentiert einen möglichen Wirkmechanismus. Bei diesem Artikel liegt der Pferdefuß im Interessenskonflikt des Letztautors (das ist in der Regel der Arbeitsgruppenleiter), dieser hält mehrere Patente für diese Indikation. Anderen Arbeitsgruppen war es jedenfalls nicht vergönnt, den Effekt in dieser Stärke zu reproduzieren, wie ein Reviewartikel zu dieser Thematik zeigt:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29255909
Und auch hier gilt, sollte sich ein belastbarer pharmakologischer Effekt zeigen, dann müssen Indikation, Kontraindikation, Wechselwirkungen und Nebenwirkungen abgewogen werden und dann gehört diese Therapie in die Hand eines Facharztes.

Was dagegen die spezielle Seite zu Vitamin B12 betrifft:
https://www.vitaminb12.de/mangel/demenz/
Hier reicht ein Blick in das Impressum (Verein zur Förderung ganzheitlicher Gesundheit) sowie die Äußerung: „Unsere Inhalte dienen rein informativen Zwecken und ersetzen nicht die Beratung / Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker.“ um zu erkennen, dass mit dem Begriff Doktoren nicht unbedingt Ärzte gemeint sind und dass es sich bestenfalls um eine sehr subjektive Sekundärquelle handelt.

Langer Rede kurzer Sinn, Orthomolekulare Therapie hört sich medizinisch an, ist es aber nicht. Eine Supplementierung ist nur bei Mangelzuständen erforderlich, was selten genug der Fall ist. Zusatzeffekte bei hoher Dosierung gehören in die Hand eines Pharmakologen und Facharztes und nicht in die Reichweite von Heilpraktikern.

Alle therapeutischen Interventionen kann man letztendlich mit wenigen Sätzen beschreiben: Man braucht die number needed to treat (NNT) für den gewünschten Effekt. Man braucht die number needed to harm (NNH) für unerwünschte Effekte. Und man kann in Abhängigkeit von der NNT die Kosten berechnen, um einen gewünschten Effekt zu erreichen (z.B. ein Jahr Überleben in der Krebstherapie). Dies dient einfach nur dazu, verschiedene Behandlungsoptionen vergleichbar zu machen und hat nichts mit Ideologie zu tun.

RCT’s sind aufwendig und nervig, sind aber bei allen Fragestellungen, wo Placeboeffekte eine Rolle spielen unvermeidbar. Überall, wo Störfaktoren eine wichtige Rolle spielen und NNT und NNH empirisch bestimmt werden sollen, geht es nicht ohne RCT. Es geht auch nicht darum, dass ich überall RCT einfordere, sondern es geht darum, dass ich eine strukturierte und logische Denkweise einfordere. Das beinhaltet, dass zur Klärung einer Fragestellung die dafür geeigneten Hilfsmittel verwendet werden. Ca. 90% meiner Argumentation hier zielt darauf ab, dass die Alternativmedizin sich wissenschaftlicher Hilfsmittel bedient, die für diese Fragestellung ungeeignet sind. Die restlichen 10% zielen auf die inneren Widersprüche der alternativmedizinischen Methoden und auf die methodischen Grundlagen der jeweiligen Verfahren.

Gerade was die Homöopathie betrifft, es müssen nicht hunderte RCT mit Tausenden Teilnehmern sein. Es gibt in Wissenschaftsgeschichte Einzelexperimente, die für Jahrzehnte wegweisend waren. Dazu gehörte z.B. das Michelson-Experiment. Danach war klar, dass die klassische Physik unvollständig ist und die Grundlage für die moderne Physik wurde gelegt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Michelson-Morley-Experiment

In Analogie dazu wäre eine experimentelle Bestätigung einer Unterscheidbarkeit von Hochpotenzen so wie in der GWUP-Auslobung vorgeschlagen ein echter Beweis einer der beiden Säulen der Homöopathie, nämlich der Potenzierung:
https://www.gwup.org/ausschreibungsunterlagen
Obwohl die Ausschreibung seit knapp zwei Jahren läuft und nur noch 70 Tage für die Anmeldefrist verbleiben, hält sich das Interesse an Bewerbern in Grenzen und es hat noch niemand erfolgreich abgeschlossen. So lautstark die Vertreter der Alternativmedizin beim Anpreisen ihrer Methode sind, so leise werden sie, wenn sie die Möglichkeit hätten, dies in einem harten experimentellen Rahmen zu beweisen.

Was hat diese ganze Diskussion mit dem o.g. Artikel zu tun? Lt. Koalitionsvertrag ist es vorgesehen, den Beruf des Heilpraktikers auf den Prüfstand zu stellen. Für diese Überprüfung brauchen die Beteiligten Informationen, z.B. womit beschäftigen sich Heilpraktiker? Wie viel Heilkunde, wie viel Wellness und wie viel pseudoreligiöser esoterischer Unfug ist damit verbunden? Wie hoch ist die naturwissenschaftliche und medizinische Kompetenz der Heilpraktiker? Wie reformwillig und wie reformfähig ist der Berufsstand der Heilpraktiker? In dieser Diskussionsrunde gibt es zahlreiche Beiträge von Heilpraktikern, die deren Selbstbild klar verdeutlichen. Wer in der Lage ist, etwas zwischen den Zeilen zu lesen, kann sich für die o.g. Fragen ein einigermaßen rundes Gesamtbild erarbeiten.

PS: Die regionale Ungleichverteilung von Heilpraktikern hatte ich schon angesprochen. Das ist nur eine unbewiesene Hypothese, aber die Dichte der Heilpraktiker passt nicht nur zur finanziellen Situation in der jeweiligen Region, sondern auch zu konfessionellen Ungleichverteilungen. Die katholische Kirche hat wegen ungelöster Probleme (Pädophilie bei Priestern, Zölibat, Rolle der Frau etc.) mit einer Reihe von Kirchenaustritten zu kämpfen. Ist es vorstellbar, dass ein Teil der Klienten bei Heilpraktikern keine medizinische Behandlung braucht sondern nur eine Ersatzreligion? Dass psychosomatische Beschwerden nur Ausdruck einer Glaubenskrise sind? Wenn der Heilpraktiker die Rolle eines Ersatzpriesters übernehmen soll, ist eine naturwissenschaftliche Orientierung des Heilpraktikers kontraproduktiv. Schließlich gibt es neben den ca. 43 000 Heilpraktikern noch zusätzlich ca. 15 000 Geistheiler in Deutschland die alle ihre Kundschaft haben und offensichtlich von ihren Einnahmen ganz gut leben können. (Der folgende Artikel aus der Welt ist nicht nur als Quelle für diese beiden o.g. Zahlen sondern auch wegen des ganzen Artikels interessant):
https://www.welt.de/gesundheit/article154994909/Zum-Arzt-Viele-vertrauen-heute-ihrem-Heiler.html
Avatar #759489
am Samstag, 22. Februar 2020 um 09:11

Seine Lobbyarbeit macht S. Rex...

... macht er ausführlich und sehr offensichtlich. Kernthese seines letzten Postings: "Eine Supplementierung ist nur bei Mangelzuständen erforderlich, was selten genug der Fall ist. Zusatzeffekte bei hoher Dosierung gehören in die Hand eines Pharmakologen und Facharztes und nicht in die Reichweite von Heilpraktikern."
Aha, und was was ist eine "hohe Dosierung"? Wenn ich z.B. wahrnehme, dass ein Facharzt gegen z.B. Arthrose-Schmerzen lediglich Diclo verordnet, der Patient damit unglücklich ist und ich ihm deshalb 500mg Vit. E empfehle, dann wäre das ausschließlich die Angelegenheit des Facharztes? Und unter - sagen wir mal - 100 mg nicht? Es darf gelacht werden, denn diese (und höhere) Dosierung kann man auch ohne Rezept von irgendjemand im Supermarkt und in der Apotheke kaufen. Nein, werter Rex, so etwas gehört "in die Reichweite" des Patienten und vor allem in die "Reichweite von Heilpraktikern". Der Gesetzgeber sieht das aus guten Grund anders als die lobbyarbeitenden Skeptiker und ärztliche HP-Gegner.

Also drehen wir das Argument mal um: Die orthomolekulare Therapie macht meistens (nicht immer) mehr Sinn und ist nebenwirkungsärmer als die ärztlichen Standardverschreibungen bei div. Indikationen. In unserem Beispiel kann diese therap. Vorgehensweise das vorzeitige Ableben unseres Patienten durch innere Blutungen verhindern und die Schmerzen lindern.
Und - wir Heilpraktiker sind ja nett und kollegial und fordern nicht, dass derartige Patienten ausschließlich in die Reichweite von Heilpraktikern gehören. Trotz Hundertausender Toter jährlich durch ärztliche Behandlung(sfehler), wie ein Arzt auf seiner Webseite offenherzig verdeutlicht:
http://www.praxiskuepper.de/content/politik-und-medizin/iatrogene-_-vom-arzt-verursachte-krankheiten/

Kleiner Auszug aus dem überaus interessanten Link:
"6/7 der 700 Millionen Behandlungen in Deutschland schaden nur oder es gibt bessere Alternativen, so Dr. Reuther (und er kennt die Homöopathie und Ernährungsmedizin nicht) 90% erhalten ein Medikament unbegründet für 3 von 9 besteht keine Indikation 37 % der über 65 jährigen schlucken Tabletten , die für Ältere ungeeignet sind. Alles hilf-und sinnlose Therapien einer vermeintlich wissenschaftlich begründeten Medizin."

Dem ist wenig hinzu zu fügen, ausser: "Wer im Glashaus sitzt, sollte das permanente Steinewerfen unterlassen".
Oder christlicher argumentiert:
"„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“ (Matthäus)
Avatar #79783
am Sonntag, 23. Februar 2020 um 01:18

@Mitdenker

Lesen hilft - aber bitte den ganzen Post und nicht nur die passenden Zeilen...
S. Rex bezog sich auf parenterales Vitamin C in mehrhundertfacher Standarddosis. Das ist wiederum mit möglichen Risiken verbunden, die nur unzureichend erforscht sind. Und mögliche unerwünschte Effekte zu erkennen und ggfs auch zu behandeln - das muss ein Ärzt machen, weil ein Heilpraktiker das nicht kann!
Wenn ein Arzt so etwas macht und Probleme nicht erkennt oder behandelt, haftet er - während Heilpraktiker nicht verpflichtet sind, über Risiken aufzuklären, die sie selbst nicht zu kennen brauchen (kurios - aber wo keine Kunst, da kein Kunstfehler - HP-Patienten sind im Zweifel selber schuld)
Der Wunderheiler aus Kleve wurde ja nicht etwa verurteilt, weil er eine gefährliche und unwirksame Behandlung durchführte, sondern weil er eine ungeeignete Waage(!) verwendet hat!
Avatar #691359
am Sonntag, 23. Februar 2020 um 13:29

§13 (2b) AMG und das Geschäftsprinzip der orthomolekularen Therapie

Zur Erklärung der entscheidende Satz aus dem AMG: „Einer Erlaubnis nach Absatz 1 bedarf ferner nicht eine Person, die Arzt oder Zahnarzt ist oder sonst zur Ausübung der Heilkunde bei Menschen befugt ist, soweit die Arzneimittel unter ihrer unmittelbaren fachlichen Verantwortung zum Zwecke der persönlichen Anwendung bei einem bestimmten Patienten hergestellt werden.“

Der §13 Abs. 2b des AMG ist ein Ermächtigungsparagraf, der es z.B. einem Arzt ermöglicht bei einem austherapierten Patienten oder einem Patienten mit einer seltenen Erkrankung eine individuelle Therapie jenseits der üblichen Leitlinien auszuprobieren. Außerdem hilft dieser Paragraf bei der Einführung neuer Therapien.

Wenn §13 (2b) zur Anwendung kommt, handelt es sich um off label Therapien. Wir Ärzte sind darauf konditioniert bei einer off label Therapie immer zu hinterfragen, wie belastbar ist die Indikation, wie riskant sind mögliche Kontraindikationen, welche Risiken und Wechselwirkungen müssen wir beachten? Zu einer off label Therapie gehören auch immer besondere Pflichten bei Aufklärung und Dokumentation. Beim Beispiel intravenöses Vitamin C wird z.B. in der Onkopedia explizit auf zwei Kontraindikationen hingewiesen: das Risiko einer Hämolyse bei Patienten mit Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel und das Risiko einer Oxalatnephropathie bei eingeschränkter Nierenfunktion. Das bedeutet eine gute Verträglichkeit bei Beachtung der Kontraindikationen ist nicht das Selbe wie das Fehlen von Risiken und Nebenwirkungen. Offensichtlich müssen einige Personen noch sehr an ihrem Sprachverständnis arbeiten.

Bei all den hier aufgeführten Beispielen zur orthomolekularen Therapie gibt es eine große Gemeinsamkeit. Nahrungsergänzungsmittel befinden sich außerhalb des Geltungsbereichs des AMG. Die Orthomolekulare Therapie verwischt die Grenzen zwischen Nahrungsergänzungsmitteln und Arzeimitteln. In der Argumentation von MITDENKER werden Nahrungsergänzungsmittel zu Arzneimitteln umdeklariert. Bei Fertigarzneimitteln gilt §29 (2a), welcher die Neuzulassung regelt. Unter Missbrauch der Grauzone des §13 (2b) werden klassische Nahrungsergänzungsmittel ohne zusätzliche Prüfungen zu Arzneimitteln umdeklariert und Heilungsversprechen gegeben. In Einzelfällen mag dies sogar ohne Schaden für den Patienten funktionieren. Die Umgehung des sonst üblichen Zulassungsprozesses führt dazu, dass Indikation, Kontraindikation, Wechselwirkungen, NNT, NNH und Behandlungskosten für einen gewünschten Effekt nicht wirklich geklärt werden. Der Missbrauch des §13 (2b) führt zu Heilungsversprechen, die nicht oder ungenügend durch vorherige Überprüfungen gedeckt sind. Für Heilpraktiker ist dies ein neues und großes Geschäftsfeld ohne lästige Konkurrenz. In meinen Augen ist dies Betrug am Patienten. Es ist kein Zufall, dass im Zusammenhang mit den Todesfällen bei der Anwendung von 3-BP der Heilpraktiker nur wegen der ungeeigneten Waage belangt wurde.

Wenn sich die Koalition ernsthaft mit der Rolle der Heilpraktiker beschäftigen möchte, dann sollte sie sich unbedingt und zuallererst um §13 (2b) AMG kümmern. Die bisherige Formulierung ist das Ergebnis erfolgreicher Lobbyarbeit der Heilpraktiker und eines parlamentarischen Betriebsunfalls, wie er nun mal vorkommen kann. Wenn dieser Absatz des AMG überarbeitet wird, dann sollte er dahingehend verschärft werden, dass bei der Anwendung am Menschen ein Facharzt vorgeschrieben wird (die Aufklärungs- und Dokumentationspflichten bei einem off label use würde ich einem Assistenzarzt nicht zumuten). Angesichts der Heilpraktikerdichte in Bayern erwarte ich Widerstände von einigen Hinterbänklern aus der CSU. Andererseits ergibt sich aus dem regelhaften Missbrauchs des §13 (2b) auch die Möglichkeit einer Normenkontrollklage anderer Institutionen.

Ich möchte mich bei MITDENKER ausdrücklich dafür bedanken, dass er mit seinen Beiträgen so nachdrücklich auf dieses Defizit der bestehenden Gesetzeslage hingewiesen hat.
Avatar #759489
am Dienstag, 25. Februar 2020 um 07:59

S. Rex und sein Feldzug gegen die Heilpraktiker...

...wird aus seinem letzten Beitrag deutlich. Es ist immer wieder frappierend zu erkennen, um was es eigentlich geht. Schmähungen und die Vernichtung des Berufsbilds der Heilpraktiker als lästige Konkurrenz. "Danke" für den ehrlichen und offensichtlichen Beitrag.

Dazu: "Es ist kein Zufall, dass im Zusammenhang mit den Todesfällen bei der Anwendung von 3-BP der Heilpraktiker nur wegen der ungeeigneten Waage belangt wurde."
Nun, offenbar war kein anderer Rechtsverstoß im Raum, auch wenn das S. Rex unangenehm aufstösst; schade gell? 3-Bromopyruvat ist auch nicht auf seinem Mist gewachsen, sondern wurde vorher in kleineren Studien und anderweitig bereits verwendet und war nicht verschreibungspflichtig. Sogar die Staatsanwaltschaft hat betont, dass er die Substanz verwenden durfte.

"Heilungsversprechen"? "Betrug"? Aha, S.Rex überlegt schon, wie er der Heilpraktikerschaft weiterhin schaden kann und meint dies mit juristischen Winkelzügen erreichen zu können. Aber er liegt falsch, wenn ich z.B. jemand 400mg Vit. E gegen seine Schmerzen rezeptiere, ist das natürlich keinesfalls ein Heilversprechen, auch wenn man es gerne so hindrehen möchte. Und schon gar kein Betrug, denn es gibt Studien und wissenschaftliche Fachartikel, die eine Positivwirkung möglich bzw. wahrscheinlich erscheinen lassen. Auch Apotheker geben in ihren Apotheken entsprechende Hinweise und Empfehlungen, aber gegen diese Berufsgruppe würde S. Rex natürlich nicht so gerne vorgehen...
Achso, nur ein Facharzt soll z.B. 400 mg Vit. E verschreiben dürfen, das ich nicht lache. Dann möche ich S. Rex mal in einer Apotheke sehen und der Diskussion mit dem Pharmazeuten, dass er Betrug am Kunden durch seinen Verkauf begehen würde, zuschauen. Kabarett wäre nichts dagegen.

Zur Vitamin C-Therapie beim Coronavirus noch einige hochinteressante Hintergrund-Infos:
https://healthimpactnews.com/2020/more-vitamin-c-studies-approved-in-china-to-fight-coronavirus-therapy-censored-in-u-s/

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