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Avatar #760232
am Dienstag, 25. Februar 2020 um 20:13

Vorstellungsvermögen

Kommentar zur Nachricht
Sars-CoV-2: Epidemie in Italien breitet sich aus
vom Dienstag, 25. Februar 2020
zit.("Eine Abschottung ganzer Gemeinden wegen des Coronavirus wie in Italien hält auch der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Deutschland für unmöglich. 'Quarantäne von ganzen Ortschaften kann ich mir in Deutschland nicht vorstellen', sagte Lothar H. Wieler gestern Abend im heute-journal des ZDF. ")
Natürlich hofft man, nicht zu krassen Maßnahmen gezwungen zu werden. Aber es wäre besser, sich solche nicht nur vorzustellen, sondern entsprechende Pläne dafür bereit zu haben. Gibt es die ? Nicht nur bei dem Virologen Kekule kommen Zweifel auf. Dabei sollten - jedenfalls im Grundsätzlichen - solche Pläne vorhanden sein : die Organisation großer Menschenmengen im Katastrophenfall . In China kann man sehen, was alles vorstellbar ist. Aber es geht ja nicht nur um virale Gefahren. Eigentlich müßten Konzepte z.B. für radioaktive Katastrophen längst vorhanden sein. Es ist nicht falsch, Panik zu verhindern, indem man den Ball verbal etwas flacher hält. Aber in den opeerativen Plänen darf es keine Verniedlichung gdben.
Avatar #767798
am Dienstag, 25. Februar 2020 um 21:37

Das Papier dazu liegt längst bei Behörden auf dem Tisch...

Das BMI hat seine untergeordneten Behörden schon 2012 beauftragt, zu solchen Fällen eine Risikoanalyse zu erarbeiten. Modellhaft wurden ""Extremes Schmelzhochwasser aus den Mittelgebirgen" sowie eine „Pandemie durch Virus Modi-SARS“ ( ein Modell Virus) untersucht.
Der Bericht wurde vom BMI Anfang 2013 an den dt. Bundestag übergeben. Liest sich, wie eine Blaupause oder besser wie das Drehbuch zu den aktuellen Vorgängen. S. 5 und dann ab S.55 - Ende

http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712051.pdf
Avatar #88255
am Mittwoch, 26. Februar 2020 um 09:41

Die Macht der Natur

Wenn sich das Virus über asymptomatische Virusträger verbreitet, kann es nicht mehr eingedämmt werden. Panikaktionismus wie in Italien können die Ausbreitung bestenfalls geringfügig verlangsamen, aber nicht unterbinden. Wir werden wohl mit ihm leben müssen, und irgendwie ist es auch interessant zu sehen, wie sich die Natur dem Diktat des Menschen widersetzt. und macht, was sie will.
Avatar #87626
am Mittwoch, 26. Februar 2020 um 16:16

Mundschutz Empfehlung?

Das RKI empfiehlt das Tragen der Schutzmaske für alle Bürger, die symptomatisch sind, als Fremdschutz, hingegen reichen Händehygiene und Abstandswahrung 1-2 Meter vor den verschnupften und hustendenden Mitmenschen als Eigenschutz.
Selbstverständlich muss medizinisches Personal laut Arbeitsschutz Masken tragen.
Lieferengpass für Mund-Nasen-Masken besteht, erklärte heute unsere Apotheke. Im Internet kann man sie noch kaufen.
Wenn das Gesundheitswesen vorbereitet sein soll, sollten auch die als unsicher schützend vor einer Tröpfcheninfektion deklarierten Masken im ausreichen Umfang zur Verfügung stehen, in anderen Ländern trägt man sie ja auch.
Avatar #760232
am Mittwoch, 26. Februar 2020 um 16:19

Notfallpläne aktuell

In der Tat liegen Dokumente schon seit Jahren vor - im wesentlichen sind es aber Risikoanalysen und nur sehr pauschale Handlungsanweisungen. Das kann auch nicht anders sein, weil man immer die jeweils aktuelle Lage einbeziehen muß. HIer sind aktuell zumindest keine konkreten Maßnahmen publiziert worden. Daher kommt heute auch die EU-Aufforderung, die Notfallpläne zu aktualisieren. Diese Aktualisierung sollte auch veröffentlicht werden.

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