DÄ plusForenKommentare News" von einem unregulierten Angebot ..."

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Avatar #735550
am Mittwoch, 26. Februar 2020 um 20:41

Natürlich muß jetzt dringend ein Entscheidungsgremium über dem BVG geschaffen werden...

Kommentar zur Nachricht
Gekipptes Sterbehilfeverbot löst heftige Reaktionen aus
vom Mittwoch, 26. Februar 2020
...denn mal eine Entscheidung zu akzeptieren, die einem nicht paßt - das geht ja gar nicht!
Avatar #672734
am Mittwoch, 26. Februar 2020 um 21:24

Entscheidungsgremium Bundestag

Das "Gremium" Bundestag ist doch vorhanden, die müssen nun Dinge regeln, die durch das "Kassieren" der damaligen Gesetzgebung jetzt wieder "offen" sind.
Das läuft auf Debatten ähnlich wie bei "Organspende" hinaus.
Avatar #110206
am Donnerstag, 27. Februar 2020 um 08:04

" von einem unregulierten Angebot ..."

Sehr geehrter Herr Reinhardt,
von einem ungeregelten Verbot der Sterbehilfe, so wie seit Jahren gegeben, geht wesentlich nmehr Unheil aus.
Als Vetreter aller Ärztinnen und Ärzte sollten Sie endlich die Augen öffnen und sehen, daß wahrscheinlich keiner von uns nicht in einer Situation war, daß man von ihr oder von ihm medizinische Hilfe beim Suizid erbeten hat.
Es war bis gestern unerträglich, daß man unter Mißachtung der Rechtslage und mit dem berühmten einen Bein im Gefängnis oder bedroht durch ein Berufsverbot zu handeln gezwungen war.
Das ist Realität.
Das Verfassungsgericht hat sich nicht vor dieser Realität gebeugt, auch nicht zähneknirrschend oder schulterzuckend, sondern auf dem Boden unserer Verfassung.
Ich bitte den Präsidenten der Bundesärztekammer, diesen Schritt, zurück auf den Boden der Verfassung, nachzuvollziehenn und nicht schlechtzureden.
Ihr
Karlheinz Bayer
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am Donnerstag, 5. März 2020 um 19:22

Grundursachen

Vielen Sterbenskranken geht es aber darum: "es jederzeit beenden zu können", wenn der Zeitpunkt gekommen ist, und die würdevolle Selbstständigkeit bedroht ist. Kommen dann nicht rechtzeitig gute Hilfsangebote, die den Sterbewilligen davon abhalten, wird er lieber die Tabletten einnehmen, oder sich anderweitig das Leben nehmen, sehr zum Leidwesen der Leute, die ihn so finden müssen. Und diese Gefühl, es selbst in der Hand zu haben, kann noch mal ein Stück mehr Lebensqualität bedeuten, als jeden Tag Angst davor haben zu  müssen, das man nochmal ein Stück würdeloses dahinsiechen vor sich hat.

Ich empfehle hier:- Wartezeiten (Bedenkzeit) einhalten und Beratungsgespräche müssen erfolgen- es darf keine akut depressive Erkrankung vorliegen, die noch behandelbar ist. Es muß eine unheilbare Erkrankung, oder ein stark fortgeschrittenes Alter mit niedriger Lebensqualität vorliegen, die von mehreren unabhängigen Ärzten bestätigt wird.- profitorientierte Sterbeeinrichtungen mit Mitgliedsbeiträgen würde ich nicht erlauben, denn das würde arme Menschen benachteiligen.- Ärzte können jederzeit aus ethischen Gründen begleitenden Suizid verweigern.
Solange es Ärzte gibt, die ihrer Pflicht eines schmerzfreien Sterbens nur ungenügend nachkommen, oder ohne Sinn und Verstand weiter lebenserhaltend therapieren, obwohl der Sterbeprozess nur aufgehalten wird, und sich somit ihrer Verantwortung entziehen, wirklich im Sinne des Patienten zu handeln, der darf sich nicht wundern, daß Patienten und Sterbewillige andere Wege suchen, diesem langwierigen Sterbeprozeß aus dem Weg gehen zu wollen.

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