szmtag Forum: Ein bisschen unverschämt ist das schon, oder?
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Avatar #820557
am Donnerstag, 19. März 2020 um 23:28
geändert am 19.03.2020 23:34:43
geändert am 19.03.2020 23:37:27
geändert am 19.03.2020 23:39:26

Jeder darf selbst bestimmen! Zuhause weiter rumsitzen oder sofort Mitwirkend und nützlich sein

Ich möchte lieber jemand sein, der in so einer Kriesensituation mitwirkt und hilft, anstelle von rum sitzen und lernen. In der selben Zeit sterben Menschen, die vielleicht mit der sofortigen Hilfe von 4600 Medizinern doch überlebt hätten.
Es ist zwar eine Frechheit von IMPP aber ich will da nicht stehen bleiben!
Entlastung für uns wäre ohne Examen und ohne nachholtermin sofort loslegen und arbeiten zu dürfen.

Es wäre aber trotzdem ok die jenigen welchen, die mit dem Konsequenz im Frühjahr 2021 M2 schreiben zu müssen Kompromiss finden, die Möglichkeit zu geben sofort mit PJ anzufangen und den Menschen somit Hilfe zu leisten.

Aber auch die andern, die lieber Zuhause sitzen wollen und weiter lernen wollen, während andere sterben, die Möglichkeit geben M2 in der für M2 vorgesehenen Zeit zu schreiben. Danach könnten sie auch vielleicht mit dem (?) Gewissen noch einen Monat Urlaub machen, bevor sie gemütlich mit ihrem PJ anfangen.

Ich wünsche für die letzteren einen ruhigen Schlaf und ein gelungenes Examen ( das macht bestimmt gute Ärzte)

Ich möchte helfen und mitwirken und zwar sofort und mir ist egal wann ich Examen schreibe ( angemessen und entlastend wäre aber gänzlich M2 fallen zu lassen)
Mit freundlichen Grüßen
Avatar #820557
am Freitag, 20. März 2020 um 01:23

Jeder darf selbst bestimmen! Zuhause weiter rumsitzen oder sofort Mitwirkend und nützlich sein!

Ich möchte lieber jemand sein, der in so einer Kriesensituation mitwirkt und hilft, anstelle von rum sitzen und lernen. In der selben Zeit sterben Menschen, die vielleicht mit der sofortigen Hilfe von 4600 Medizinern doch überlebt hätten.
Es ist zwar eine Frechheit von IMPP aber ich will da nicht stehen bleiben!
Entlastung für uns wäre ohne Examen und ohne nachholtermin sofort loslegen und arbeiten zu dürfen.

Es wäre aber trotzdem ok die jenigen welchen, die mit dem Konsequenz im Frühjahr 2021 M2 schreiben zu müssen Kompromiss finden, die Möglichkeit zu geben sofort mit PJ anzufangen und den Menschen somit Hilfe zu leisten.

Aber auch die andern, die lieber Zuhause sitzen wollen und weiter lernen wollen, während andere sterben, die Möglichkeit geben M2 in der für M2 vorgesehenen Zeit zu schreiben. Danach könnten sie auch vielleicht mit dem (?) Gewissen noch einen Monat Urlaub machen, bevor sie gemütlich mit ihrem PJ anfangen.

Ich wünsche für die letzteren einen ruhigen Schlaf und ein gelungenes Examen ( das macht bestimmt gute Ärzte)

Ich möchte helfen und mitwirken und zwar sofort und mir ist egal wann ich Examen schreibe ( angemessen und entlastend wäre aber gänzlich M2 fallen zu lassen)
Mit freundlichen Grüßen
Avatar #820582
am Freitag, 20. März 2020 um 01:24

Stimme zu

Heute gibt es in Deutschland mehr als 15 Tausend Fälle. Die Zahl verdoppelt sich jede 2-3 Tage. Am 15.04 wird es höchstwahrscheinlich ca. 200 Tausend Fälle geben. Es macht keinen Sinn dass in solcher Situation mehr als 50 Studenten im gleichen Raum für 3 Tage je 5 Stunden zusammen sitzen und die gleiche Luft atmen.

Die beste Lösung wäre den M2 im April 2020 abzusagen und auf „Ende Mai oder Juni 2021“ zu verschieben. NICHT auf April 2021, um uns die Möglichkeit zu geben nach dem PJ uns vorzubereiten.
In diesem Fall würden im Juni 2021 zwei Gruppen von Studenten zusammen geprüft: diejenige die das PJ abgeschlossen haben und diejenige die das 10. Semester abgeschlossen haben. Die zweite Gruppe wird mehr Zeit zum Lernen haben können. Das Kombinieren der zwei Gruppen dient dazu die IMPP Aufgabe zu erleichtern und die Vorbereitung zwei unterschiedliche Prüfungen im April und Juni 2021 zu vermeiden.

- Manche Kommentare schlagen vor dass die M2 Note aus dem Durchschnitt erbrachter Studienleistugen besteht. Nach dem Äquivalenzprinzip ist das nicht fair. Es sollte eine standardisierte Prüfung für alle Studenten aller Universitäten deutschlandweit geben.
- Es kann auch nicht komplett auf den M2 verzichtet werden weil im M3 wird nur 3-4 Fächer geprüft werden. Im M2 jedoch alle klinische Fächer.

Von daher ist m. E. die fairste Lösung für Studenten dass die M2 und M3 im Juni 2021 stattfinden. Das PJ fängt ganz normal am 18.05.20 an.
Avatar #820588
am Freitag, 20. März 2020 um 02:59

Ein bisschen unverschämt ist das schon, oder?

So schnell wie möglich als Pjler in den Kliniken helfen? Ja, unbedingt!
Dafür die M2-Prüfung, für die ich monatelang gelernt habe, ausfallen lassen? Ja, kein Problem! Sofern die Durchschnittsnote meiner klinischen Studienleistungen als M2-Äquivalent angerechnet werden.
Dann könnte man zumindest fast von einem "Benefit" für beide Seiten sprechen, Frau Jünger!
Den Studenten (deren aktive Mithilfe zur Bewältigung der aktuellen Krise m. M. n. selbstverständlich sein sollte) aber als M2-Ersatz ein parallel zum PJ vorzubereitendes Hammerexamen in Aussicht zu stellen, ist eine ganz traurige und arme Nummer.
Zumal die auch zu Nicht-Pandemie-Zeiten kaum stattfindende praktische Ausbildung im Rahmen des PJ unter den gegebenen Umständigen wohl komplett flach fallen dürfte.
Avatar #731605
am Freitag, 20. März 2020 um 07:07

Studenten sollen für Misswirtschaft privater Klinikkonzerne herhalten?

Ich bin niedergelassener Kinderarzt.

Mal ehrlich!

Wo ist man sicherer? In Messehallen mit viel Abstand am Einzeltisch mit Maske und Desinfektionsmittel bei der Prüfung oder ohne ausreichende Schutzausrüstung in der Klinik?

Besser kann es für die Klinikkonzerne und die Politik nicht kommen. Jahrelang wurde von der Bertelsmann“Stiftung“ gerufen, wir hätten zu viele Krankenhäuser und Betten, es müde gekürzt werden. Es gäbe zu viele Mitarbeiter. Die Liegezeiten dein zu lang. Es sei unökonomisch. Unser Gesundheitssystem sei zu teuer... Dabei wurden aber über 15% Umsatzrendite an die Aktionäre auf Kosten von Patienten und Mitarbeiter ausgeschüttet. Und das unter kräftiger Mitwirkung zahlreicher Gesundheitspolitiker.

Nun soll unsere Ausbildung auf Kosten der kommenden Jungärzte gekippt werden, um das Versagen eines von der Bevölkerung nicht gewollten Privatisierungsexperimentes auszubügeln?
Und dann bekommen Asklepios und Helios und Co auch noch auf staatliche Anordnung kostenlose Pfleger, Dienstboten von der Politik gestellt?
Erstaunlich wie es das Grosskapital immer wieder schafft, mit seinen Netzwerken selbst in Krisen wieder Möglichkeiten der Gewinnmaximierung zu entdecken. Ziemlich durchsichtig!
Dem sollte man nicht auf den Leim gehen!

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