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Avatar #821087
am Samstag, 21. März 2020 um 13:19

M2- JETZT absolut unmöglich.

Es geht hierbei nicht um eine willkürliche Entscheidung des IMPPS, des BMGs oder sonstigen beteiligten Parteien. Hierbei geht es um den Schutz der deutschen Bevölkerung. Zum Schutz, derjenigen schwachen, erkrankten, die jetzt die Hilfe brauchen. Zum Schutz derjenigen, die Tag und Nacht, Stunde für Stunde Hilfe leisten, und eigentlich selbst Hilfe benötigen. Komplett übermüdet, überlastet, nahezu kaputt. Es geht hierbei um den Zusammenhalt der deutschen Bevölkerung. Um das Arbeiten von Ärzten, Studenten, Pflegekräften Hand in Hand. Es geht hier jetzt, seit etlichen Jahren schon nicht mehr gefordertes, um das WIR. Um die deutsche Einheit.
Lassen Sie uns helfen! Geben Sie uns jungen Medizinern die Chance, ein Teil zu dieser Entwicklung, ein Teil zu dieser deutschen Geschichte beizutragen! Stellen Sie ein Äquivalent aus, damit wir SOFORT helfen können. Wir sind jung, haben Kraft und jeder der sich dazu entschieden hat, Medizin zu studieren sollte auch den unersättlichen Willen haben zu helfen! Zu helfen dort, wo Hilfe gebraucht wird- auf den Stationen- und das ist sicherlich jetzt gerade nicht zuhause am Schreibtisch!
Avatar #821066
am Samstag, 21. März 2020 um 13:47

M2 Jetzt unmöglich

Bitte denken Sie an Studenten an. wir können nicht unter diese Umstände lernen. wir lernen nicht für Prüfung. Sie können Ausnahme weiße für diese Jahr die M2 Studenten von diese Examen befreien und sofort in das PJ zu senden. Ich verstehe nicht ,warum wird für Ihnen so schwere eine gute vorteilhafte Entscheidung für treffen .Die Studenten brauchen Motivation. Deutschland braucht uns
Deutschland braucht Hilfe ..was bringt M2 wenn wir in dieser Notsituation an statt im kranken haus arbeiten. sitzen wir vor PC für Sinnlose M2 sich vorzubereiten. Jede Student hat während Ihre Studium so viele Klausur geschrieben .
Jetzt verstehen sie warum Deutschland Ärztemangel hat. weil ihr so viel an Bürokratie denken.
Avatar #821117
am Samstag, 21. März 2020 um 13:51

Landesweite Absage von Prüfungen!

Landesweite Absage von Prüfungen. Jura, Abitur, IHK- alles. Weil diese Pandemie sonst nicht zu stoppen ist- siehe Italien. Eigentlich dürfte hier kein Diskussionsbedarf mehr bestehen! Es wäre eine Zumutung dies durchzuführen und auch eine Unmöglichkeit: mehr als 3 Menschen in einem Raum sind in Baden-Württemberg nicht mehr erlaubt, Ausgangssperren, Seuchengesetz. Nehmen wir uns in dieser Hinsicht ein Beispiel an den anderen europäischen Staaten!
Avatar #821066
am Samstag, 21. März 2020 um 14:01

M2 Examen befreien lassen

Lassen Sie uns helfen! Geben Sie uns jungen Medizinern die Chance, ein Teil zu dieser Entwicklung, ! Zu helfen dort, wo Hilfe gebraucht wird- auf den Stationen- und das ist sicherlich jetzt gerade nicht zuhause am Schreibtisch!
Avatar #820629
am Sonntag, 22. März 2020 um 13:04

Pro Examensdurchführung

Einige Punkte:
1. Das Examen durchzuführen bedeutet nicht, dass alle Medizinstudierenden in den Kliniken fehlen.
2. Hunderte Beamte (Lehrer) und leere Klassenzimmer stehen zur Verfügung, um geordnete Prüfungen durchzuführen.
3. Frau Jüngers Argumentation aus Schutzgründen M2 zu verschieben ist nicht logisch, solange wir alle sowieso auf Infizierte treffen werden im Rahmen des PJs.
4. So wichtig, wie die Öffnung von Supermärkten ist, ist ebenso wichtig, die medizinische Infrastruktur zu stützen. Dazu zählt die Ausbildung inkl. M2 und M3.
5. Es ist sehr schade, dass Frau Jünger sich zunächst an journalistische Formate wendet und dort Auskunft erteilt, während die gesamte Studentenschaft seit Tagen darum bittet, Informationen zu erhalten.
6. Frau Jünger bezeichnet das Verschieben von M2 hin zum Zeitpunkt nach dem PJ in den selben Zeitraum, in dem das dritte Staatsexamen durchgeführt werden soll, als Benefit für Studierende (Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111191/Hammerexamen-koennte-voruebergehend-wieder-eingefuehrt-werden). Es gibt keinen Benefit. Es resultiert eine erneute (!) monatelange Vorbereitungszeit sowie die zeitliche Kollision mit der Vorbereitung für M3.

Zuletzt an die (wenigen) Unkollegialen, die das Examen anscheinend nicht schreiben wollen und ihren überhöhten, fast geheuchelt anmutenden Altruismus und ihren Hang zur Selbstdarstellung in den Vordergrund stellen müssen, während sie hier jedem unter die Nase reiben, dass sie jetzt unbedingt ausschließlich für Coronainfizierte da sein müssten: Meldet euch vom Examen ab, wenn ihr überzeugt seid, dass genau diese kurzfristige Entscheidung förderlich ist, um langfristig (!) eine souveräne medizinische Versorgung für COVID-Patienten und andere Erkrankte zu gewährleisten. Es ist ein Armutszeugnis und dazu absurd, dass eine vom IMPP so schwach und unlogisch (s.o.) argumentierte Empfehlung ernsthaft die Prüfungsdurchführung in den Bundesländern zu verhindern droht.

Jeder einzelne Prüfling und jeder, der an den Prüfungstagen beteiligt ist sollte die derzeitige Ausgehbeschränkung absolut ernst nehmen. Tausende übrige Medizinstudierende können je nach Bedarf in den Bundesländern bereits jetzt in den Kliniken helfen. Insbesondere in Zeiten in denen die Kapazitätsgrenzen der Intensivmedizin noch nicht überlastet sind, ist es sinnvoll an der Ausbildung der Mediziner unverändert festzuhalten. Vor allem unter Berücksichtigung der Tatsache, dass aktuell nicht absehbar ist, wie lange sich die Ausbreitung des Virus ziehen wird, sollte man weiterhin ausbilden und prüfen, um auch für 2021 und 2022 ausreichend Mediziner zur Verfügung zu haben.

Übrigens: Es ist sogar sinnvoll medizinisches Personal mit durchgemachter COVID-19 in den Krankenhäusern zu beschäftigen - sollte also tatsächlich schon im Rahmen der Prüfungsdurchführung eine Infektion der Prüflinge eintreten, so gelten diese nach durchgemachter Erkrankung zu den besonders geeigneten Helfern - da sie weder neu erkranken werden noch andere Menschen im Krankenhausbetrieb anstecken. Es wird also ebenso auf immunisiertes Personal ankommen, damit das System nicht vollends kollabiert. Ich hoffe, dass dieser medizinische Aspekt bei den Medizinern und Nichtmedizinern, die über unsere Ausbildung entscheiden, verstanden wurde.

Vernünftig organisiert, ist die konsequente Ausbildung - gerade in Zeiten wie diesen - essentiell. Examensdurchführung und Solidarität schließen einander nicht aus.

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