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Alle Kommentare zu Online-News

Avatar #791573
am Mittwoch, 25. März 2020 um 09:34

Der Titel ist eine Frechheit

Ich kenne keinen einzigen Studenten der mit Verständnis reagiert. Auch im Netz habe ich keine einzige positive Reaktion gefunden.

Um nur einen Punkt von vielen herauszupicken:
Eventuelle Krankheitstage und Quarantänetage (oder schlimmeres...), die während des PJ´s anfallen, "dürfen" in den sechs Wochen, die zum Lernen für das neue M2 vorgesehen sind, NACHGEHOLT WERDEN!

Das ist eine bodenlose Frechheit.
Avatar #822091
am Mittwoch, 25. März 2020 um 10:10

Bitte helft uns!

Ich bin eine der Betroffenen und ich bin nur noch verzeweifelt. Ich weiß nicht, was ich noch tun soll. Wieso geht man so mit uns um? Sind wir denn gar nichts wert? Nicht nur, dass ein Hammerexamen geplant ist, die Vorverlegung des PJs so spontan um 5 Wochen stellt mich vor unlösbare Herausforderungen.
Ich habe meine Unterkunft entsprechend den regulären PJ Zeiten mit Start Mitte Mai geplant, so wie viele andere auch. Sollen wir jetzt 5 Wochen auf der Straße leben?
Ja es ist eine ernste Situation, aber momentan gibt es genügend Famulanten und Freiwillige, die die Klinik unterstützen und sogar heimgeschickt werden, weil nichts zu tun ist.
Wieso kommt man zu dieser Lösung, die weder notwendig noch irgendwie fair für die Betroffenen ist?
Leider sind meien Eltern nicht wohlhabend und ich stehe durch diese Änderung vor existenziellen Problemen.
Ich kann einfach nicht mehr. Ich bin am Boden und weiß nicht mehr weiter.
Avatar #821066
am Mittwoch, 25. März 2020 um 10:25

M2 Befreiung

M2 Befreiung
Das Bastellösung wäre Studenten von M2 befreien.das ist Benefit sowohl für die Studenten als auch für LPA. sie sollen nicht nur an sich denken sondern an Studenten und kranken Leute die zur zeit Hilfe brauchen. Jetzt sollen Sie so denken dass wir im krieg gegen Corona sind..aber leider ihr denken nur an M2 sie interessieren sich nicht für die kranken Leute, die zur Zeit Hilfe brauchen,
Avatar #822104
am Mittwoch, 25. März 2020 um 10:59

M1 und M2 erlassen

Als Medizinstudent, zweifacher Familienvater und Arbeitnehmer im Rettungsdienst (86h/Monat) sehe ich die aktuelle Belastung als überbordend!! Die einzige vernünftige Lösung ist der Verzicht auf die M1 und M2 Prüfungen. Im Vorfeld mussten ohnehin alle Teilleistungen in Prüfungen erbracht werden. Damit wurde die Qualifikation als Kliniker bzw. PJler bewiesen. Jede andere Maßnahme wäre kontraproduktiv und ein Schlag ins Gesicht eines jeden Medizinstudenten!
Avatar #822109
am Mittwoch, 25. März 2020 um 11:18

Unfassbar!

Bereits Teile der Empfehlungen II der Deutsche Hochschulmedizin e.V. vom 18.03.2020 ließen erkennen, dass nun ein Anspruch auf Lehre und Leistungsnachweise im Medizinstudium einschließlich PJ offenbar zurücktreten sollen hinter eine Generierung günstiger Arbeitskräfte aus den Reihen der schwächsten Glieder im System Medizin, der Studierenden. Die Damen und Herren des Deutsche Hochschulmedizin e.V. sind sicherlich erfahrene und gestandene WissenschaftlerInnen und ÄrztInnen; sie verfügen vermutlich über ausreichende Bezüge im Falle von Krankheit oder sogar Berufsunfähigkeit durch Erkrankung oder Behinderung; so aber sind Medizinstudierende nicht aufgestellt! Wer kann heute einschätzen, welche gesundheitlichen Folgen eine Infektion mit dem Coronavirus und die Erkrankung Covid-19 bei jungen Menschen haben werden im Verlauf deren weiterer Leben, welche Folgeschäden auftreten können, und wenn dies nur für einzelne Betroffene problematisch sein sollte! Das Risiko einer Infektion ist bei der alltäglichen Stationsarbeit im PJ nach meinem Ermessen sicherlich wesentlich höher einzuschätzen als im Rahmen einer Examensprüfung in verkleinerten Gruppen oder im Rahmen von Unterricht und Lehrveranstaltungen im PJ! Auch in derzeit schwierigen und herausfordernden Zeiten gilt den Studierenden im PJ gegenüber eine klare Ausbildungs- und Aufsichtsverpflichtung durch ihre jeweiligen ärztlichen Leitungen!
An dieser Stelle gibt eine Erklärung von Frau Prof. Jana Jünger (IMPP) am 19.03.2020 dem Deutschen Ärzteblatt gegenüber und in einem Interview mit dem Deutschlandfunk am 24.03.2020 auch keine Begründung dafür, weshalb eine gemeinsame Prüfung überwiegend junger Menschen in kleinen Gruppen ein höheres Risiko aufweisen soll als deren spätere Tätigkeit am Krankenbett! Ihre rein logistisch begründeten Bedenken sind unfassbar!
Nach Jahren des intensiven Lernens und engagierten Studiums soll den Studierenden ein angemessener und dem bisherigen hohen Stellenwert der M2-Prüfung entsprechender Abschluss ermöglicht werden, auch vor dem Hintergrund der aktuellen Situation! Sie benötigen unser aller Solidarität und Unterstützung!

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