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Avatar #822318
am Donnerstag, 26. März 2020 um 19:29

Datenbasis weiterhin unklar

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Spahn sieht „Ruhe vor dem Sturm“ in Kliniken
vom Donnerstag, 26. März 2020
Die Datenbasis ist nach wie vor sehr schwammig und (bewusst?) unklar.
Gibt es z. B. endlich Angaben über die Gesamtanzahl der durchgeführten Tests in Deutschland? Wo kann man darüber Informationen finden.
Es wurden weitreichende Entscheidungen auf Grundlage von teilweise sehr fragwürdigen Daten aus anderen Ländern getroffen.
Ich kann immer noch nicht so wirklich nachvollziehen, wie man einen scheinbar ziemlich direkten Vergleich mit Italien ziehen kann um davon sehr ähnliche Maßnahmen abzuleiten.
Dabei wird doch langsam klar, dass eine ganz andere Verteilung innerhalb der Bevölkerung stattfindet ( in Deutschland wohnen die älteren Menschen überwiegend getrennt von ihren Kindern) und man in Italien ein scheinbar "kaputt gespartes" Gesundheitssystem betrachtet. (5000 Intensivbetten für 60Mio Menschen!)
Glaubt man den Zahlen, scheint es auch keine wesentliche Umverteilung der Patienten innerhalb der Regionen zu geben, sicher aus Angst vor einer weiteren Verbreitung!
Avatar #822318
am Donnerstag, 26. März 2020 um 20:08

Nutzen der John's Hopkins Daten weiterhin fraglich

Welchen Sinn macht es, lediglich die Anzahl der positiven Testergebnisse und die Anzahl der leider mit Corona Beteiligung Verstorbenen anzugeben? Maximale Panik verursachen? Es fehlen komplett, Angaben über z. B. Altersverteilung und Gesamttestanzahl. Nur so hat man im Ansatz eine Chance sinnvolle Informationen aus den Daten zu entnehmen und z. B. Rückschlüsse auf die Stichprobenentnahme zu ziehen.
Wie sagt man so schön unter Ingenieuren, WER TESTET DER FINDET
Avatar #550935
am Donnerstag, 26. März 2020 um 21:57

Das RKI liefert nicht....

... genug Daten und es liefert nicht die richtigen Daten.
Es werden immer noch Infizierte mit Erkrankten gleichgesetzt, es gibt keine differenzierten Daten über die Erkrankungsschwere und vor allem sind die Toten nicht nach Alter und Vorerkrankungen differenziert.
Bei einer Bundesbehörden, die so teuer ist und dem BMG direkt unterstellt ist, muss man davon ausgehen, dass diese Daten vorliegen. Entweder Spahn verschweigt sie oder er hat sie nicht in Auftrag gegeben.
In jedem Falle ist er, wie die gesamte unfähige Bundesregierung untragbar geworden.
Avatar #88255
am Freitag, 27. März 2020 um 08:22

Bitte endlich die relativen Infektionsquoten angeben!

Es sollten endlich einmal die relativen Infektionshäufigkeiten mitgeteilt werden, nicht nur die absoluten. So waren in Deutschland bis zum 26. März kumuliert 36.500 positiv Getestete aufgelistet -. das sind um die 0,05% der gesamten Bevölkerung. Selbst in der Lombardei, der am stärksten betroffenen Region in Italien, beträgt der kumulierte Anteil Infizierter lediglich 0,3%, der Anteil aktuell Infizierter beträgt sogar nur 0,22% (alle Zahlen nach Wikipedia). Verglichen mit den Seuchen früherer Zeiten ist das, gelinde gesagt, wenig. Wie groß das Risiko ist, bei einem Gelegenheitskontakt im Alltagsleben auf einen Infizierten zu treffen, kann sich jeder selbst ausrechnen. Auch bei einer zehnfach höheren Dunkelziffer ist das Risiko noch immer gering. Auch weiß niemand, wie hoch das Infektionsrisiko bei solchen Gelegenheitskontakten tatsächlich ist. Bei einem Spaziergang alleine in Wald und Flur jedenfalls beträgt es exakt NULL. Wie damit komplette Ausgangssperren zu rechtfertigen sind, ist mir unbegreiflich.
Avatar #822446
am Freitag, 27. März 2020 um 09:30

Das wichtigste zum Schluss

"Auch die Frage, wie man dann „besonders gefährdete Gruppen schützen“ könne, werde diskutiert"
Warum "Auch" und warum nur "diskutiert"?
Ist es wirklich sinnvoll, 97 % der Menschheit zu isolieren, um 3 % zu schützen?

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