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Avatar #551687
am Donnerstag, 2. April 2020 um 21:31

Maskenaufbereitung

Kommentar zur Nachricht
Regierung billigt Wiederverwen­dung von Schutzmasken in Ausnahmefällen
vom Donnerstag, 2. April 2020
So soll es also funktionieren. Ich dachte zunächst an einen Aprilscherz!
Personenbezogene Aufbereitung im Krankenhaus? Nur Für Masken die im Coronaensatz waren? In vermeintlich in allen KH gut vorhandenen Trockenschränken, die dann auch noch bis 70°C hochheizen? - Dieses Papier offenbart die Praxisferne der Autoren. Was in einer Praxis mit wenigen Mitarbeitern in einem Backofen vielleicht noch funktionieren kann, ist im KH absolut nicht denkbar. Und das Ganze ohne einen Verweis auf irgendwelche Evidenz. Da lob ich mir die Österreicher. Dampfsterilisation ist in nahezu jedem KH machbar, und damit erwische ich dann auch nicht nur die Coronaviren.
Avatar #823552
am Donnerstag, 2. April 2020 um 22:08

Maskenaufbereitung

Welche schlechten Scherze mit den Menschen will sich diese reGierung in diesem Land noch erlauben?
Avatar #760591
am Freitag, 3. April 2020 um 10:30

Maskenaufbereitung

Dies ist ein fataler Fehler und ein falsches Signal. Jetzt werden die eigenen Gesetze mit Füßen getreten und aufgefordert diese nicht einzuhalten. Auch werden jetzt „bewusst und vorsätzlich die Mitarbeiter in Gesundheitseinrichtungen in Gefahr gebracht. Es gibt kein validiertes Verfahren und es gibt keine Studien. Abgesehen davon werden diese Masken vorher nicht überprüft, noch nach einer Aufbereitung. Womit auch?
COVID-19 hin oder her.
Ist das jetzt der auch der Standard beim Umgang mit anderen Infektionen mit Bakterien oder Viren?
Wird oder ist es ab jetzt auch der Standard bei OP‘s??
Mehr Inkompetenz geht eigentlich nicht.
Und das vor dem Hintergrund, dass schon viele Kolleginnen/en sich infiziert haben und auch verstorben sind. Und wir sind „System relevant“?
Das ist nicht mehr auszuhalten. Und was ist wenn alles nicht harmlos an uns vorbei geht?
Siehe Italien, Spanien USA....dann wird es nicht nur Infektionen geben.
Liebe Kolleginnen und Kollegen wird das unsere Zukunft? oder ist das nur der Vorbote von mehr Unfähigkeit? Aber die Diskussion um Handyapps scheint wichtiger zu sein, als der Gesundheitsschutz für die, die vor Ort die Patienten behandeln.
Unfassbar!!!
Avatar #825070
am Dienstag, 14. April 2020 um 20:18

Maskenaufbereitung

Eine Aufbereitung von Masken im thermischen Verfahren ist durchaus möglich und bereits untersucht, wie im Artikel "Stability of SARS coronavirus in human specimens and environment and its sensitivity to heating and UV irradiation" auf PubMed beschrieben.

Eine Temperatur von 56°C und einer Einwirkungszeit von 90 Minuten führt zu einer Eliminierung der viralen Infektiosität. Bei 67°C tritt die gewünschte Wirkung bereits nach 60 Minuten und bei 75°C nach 30 Minuten ein.

Mit speziellen Wärmeöfen können z.B. Räume mit 20 qm auf die benötigte Temperatur aufgeheizt und in diesen bis zu 56.000 Masken pro Tag kostengünstig aufgeheizt werden. Bei größeren Räumen steigen die entsprechenden Mengen.

Bei einem Test mit unseren Öfen bei FFP3 Masken von 3M und einer Einwirkzeit von 24 Stunden konnten wir keinerlei Beschädigungen der Masken, insbesondere an den Gummilippen, den Gummizügen und den Verbindungen am Nasenbügel, feststellen.

Gerade Alten- und Pflegeheime, aber auch niedergelassene Ärzte wären froh, wenn sie - statt keine Masken - personalisierte und aufbereitete Masken zur Verfügung hätten.

Avatar #88255
am Mittwoch, 15. April 2020 um 08:48

Re: Maskenaufbereitung

Sarkasmus ein - Vielleicht könnten ja die seit Wochen geschlossenen Saunaclubs, Freizeitbäder, Fitnessclubs etc. ihre Saunen zur thermischen Desinfektion zur Verfügung stellen. 100° C sind damit problemlos zu erreichen, und einige Tausend Masken haben da locker Platz drin. Dann könnte wenigstens ein bißchen Geld in die Kasse kommen und der Staat spart ein paar Euro an Entschädigungen. - Sarkasmus aus.

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