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Avatar #808319
am Mittwoch, 8. April 2020 um 19:52

Hausgeburten unerwünscht

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COVID-19: Veto zur Hausgeburt
vom Mittwoch, 8. April 2020
Schon mit der Beschränkung auf "risikolose" Geburten (die es faktisch weder innerklinisch noch ambulant gibt) hat sich der Befragte schon klar positioniert, als einer der Ärzte die sich aus ihrem Alltag nicht vorstellen können dass eine Hausgeburt ohne die gewohnten Hilfen funktionieren kann. Die Rechnung über die sekundären Verlegungen ist denn auch scheinheilig, da zum einen die Fallzahlen im Verhältnis zu den vielen nichtigen Einsätzen im Alltag eines Notarztes verschwindend gering sind und gleichzeitig die Zahlen sich vermutlich nicht summieren sondern eher Anteile sodass der Anteil der sekundär Verlegung eher überschätzt werden dürfte. All das ändert nichts daran dass die Entbindung einer SARS-CoV2 infizierten Schwangeren nicht zut Hausgeburt geeignet ist. Für viele andere kannees aber sicher Option sein, gerade in Zeiten der Konzentrierung auf immer weniger geburtshilfliche Zentren und dem dort vorherrschenden Personalmangel(wie überall).
Avatar #114602
am Donnerstag, 9. April 2020 um 09:05

Hausgeburten

Ein Gynäkologe in führender Stellung in einem Berufsverband wird sich sowenig für Hausgeburten aussprechen wie ein Verteter des Bauernverbandes für vegane Lebensweise.
Es geht den Frauen vor allem um die Begleitperson, die in vielen Kliniken immer noch verboten ist und um die Geburt als persönliches, familienbezogenes und nicht primär medizinisches Ereignis. Und was die Ressourcen angeht wie Kranken wagen.... da muss ich gerade jetzt ziemlich drüber lachen. Und die Kaiserschnitte! Wer aus Angst um den Liebeskanal des sectio wünscht, wird die auch weiterhin tun und nicht die Hausgeburt vorziehen, keine Angst.
Avatar #824504
am Donnerstag, 9. April 2020 um 16:29

Es geht doch nicht um die Väter

Es ist ja toll, dass die Väter ach so verständnisvoll sind (angeblich). Darum geht es aber nicht! Es geht um die Frau, die Gebärende, welche Unterstützung und Beistand braucht von einer Vertrauensperson. Und die Frauen haben ein Recht darauf, diese Person mit zu nehmen und zwar nicht erst ab den Presswehen (wer denkt sich überhaupt so eine Regelung aus??)

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