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Avatar #767191
am Mittwoch, 22. April 2020 um 14:53

Jahrelang Beiträge sparen und jetzt nochmal entlasten?

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Bund der Versicherten ruft nach Entlastung für privat Krankenversicherte
vom Mittwoch, 22. April 2020
Bitte nicht falsch verstehen aber Privatversicherte zahlen in der Regel einen Bruchteil der Beiträge von gesetzlich Versicherten (2020 zwischen 14,6 Prozent und 17,3 Prozent vom Bruttolohn), zumindest im Schnitt über die gesamte Versicherungslaufzeit. Sie sind gern gesehene Patienten bei Ärzten und in Kliniken, da sie für Behandlungen mehr bezahlen. Damit das dt. Gesundheitssystem aber so wie aktuell in der Krise funktioniert müssen es rein und allein die gesetzlich Versicherten finanzieren. Also nein liebe Privatversicherte!
Avatar #810440
am Donnerstag, 23. April 2020 um 01:36

Solidarische Krankenversicherung

oder Privatversicherung mit Konkursausschluß durch den PFLICHTversicherten!

Avatar #718936
am Donnerstag, 23. April 2020 um 12:55

Si tacuisses!

Der GKV-Höchstbeitrag liegt bei rd. 735€. Eine private Krankenvollversicherung für eine 4-köpfige Familie mit 2 Jugendlichen liegt bei rd. 1750 € - ohne das hier die erheblichen Selbstbehalte berücksichtigt sind. Eine privat versicherte Familie zahlt rd. das Dreifache des GKV-Satzes, eine private Krankenversicherung kostet, betrachtet über die ganze Vertragslaufzeit ein Vielfaches einer gesetzlichen Versicherung.
10% Privatversicherte bringen 20% des Geldes in das Gesundheitswesen. Das GKV-Honorar deckt in meinem Fachgebiet gerade die Praxiskosten. Vom Privathonorar investiert man in die Praxis. Von diesen Investitionen profitieren vor allem die GKV-Versicherten! Unüberlegte Phrasen und Sozialneid sind hier fehl am Platz.
Dr. Klaus Steafan Holler

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