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Avatar #704484
am Mittwoch, 29. April 2020 um 12:39

Dr. Paul-Ulrich Eckhoff, Arzt für Orthopädie

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Neurologen melden Zweifel an chinesischer Akupunktur-Studie zu Migräne an
vom Dienstag, 28. April 2020
Ob der Kommentar vom Neid geprägt wurde?. Da gibt es ein Leiden ( Migräne ) gegen das die Schulmedizin kaum ein gutes Mittel kennt. Da gibt es eine Therapieform, die Erfolge zeitigen kann. Da könnte man doch glatt vor Neide erblassen ( und den nächsten Migräneanfall bekommen.) Habe in meiner aktiven Zeit Migränepatienten mit Akupunktur behandelt und gute Erfolge erzielt. Es kommt hierbei auf die Auswahl der Patienten an. Es gibt nämlich Patienten, die auf Akupunktur überhaupt nicht reagieren. Und die vermasseln dann jede Erfolgsstatistik. Nimmt man nur Patienten, die auf Akupunktur ansprechen, dann wird es schön. Also zuerst die Patientenauswahl, dann nach den Regeln der Akupunkturphysiologie die Punktwahl durchführen, dann stechen. Dann wird es gut und schön. Aber Akupunktur bei jedem Patienten nach Kochbuch führt zum Mißerfolg. Nutzt die Möglichkeiten der AKupunktur, und prüft welche MEthode der Patient braucht. Zum Wohle unserer Patienten. Nachsatz: Die Auswahl der geeigneten Therapieform für den individuellen Patienten habe ich kinesiologisch durchgeführt. Aber da sind wir schon wieder bei einem Verfahren, das mit den Regeln der Schulmedizin nicht erklärt werden kann.
Avatar #770820
am Mittwoch, 29. April 2020 um 13:59

Akupunktur hilft gegen Migräne

Jeder der Akupunktur schwerpunktmäßig anwendet weiß aus der klinischen Erfahrung dass die Studienergebnisse der Realität entsprechen. Sehr wahrscheinlich haben die Zweifler kaum selbst eine Akupunkturbehandlung bei Migräne angewendet oder/und verfügen nur über Grundkenntnisse dieser Behandlungsmethode.
Avatar #79783
am Mittwoch, 29. April 2020 um 15:19

Bei Migräne

hilft (manchmal) Akupunktur - und zwar unabhängig davon, ob und wo gestochen wird. Eine odizielle "Magier-Ausbildung" ist dafür nicht erforderlich. Einfach irgendwo im Kopfbereich und etwas entfernt davon ein paar Nadeln setzen - fertig (selbst erfolgreich ausprobiert!).
Ansonsten sind (nicht nur chinesische) Akupunkturstudien wissenschaftlicher Müll!
Ohne Verblindung auf der Behandlerseite und ohne therapienaive Patienten kommt nur Schrott raus, der dann von der chinesischen Regierung gepusht überall erscheinen darf.
Liebe DÄ-Redaktion: Verschont die Leser von Pseudowissenschaft
Avatar #606142
am Donnerstag, 30. April 2020 um 09:25

Die Crux mit der Patientenauswahl

Herr Dr. Eckhoff zieht mit seiner Auswahl geeigneter Patienten sicherlich den therapeutisch größten Nutzen aus dem ganzen Spektrum von Suszeptibilität bis Suggestivität. Zudem ist dieser Ansatz sehr robust gegen kognitive Dissonanz bei ausbleibendem Erfolg, da er sich ausschließlich mit der Patientenauswahl wegerklären lässt. Allerdings lässt sich auch Rosenkranzbeten oder hochdosierte Ahoj-Brause wirksam gegen Migräne einsetzen, wenn ich postuliere, dass nur suszeptible Patienten auszuwählen sind und diese wiederum Erfolge zeigen - es ist methodologisch unfehlbar, da ein einziger Zirkelschluss.
Genau hier liegt die Kraft der verblindeten randomisierten Studien, in der sich physiologische und psychologische Varianz anzunehmenderweise ausgleichen, wenn die Stichproben groß genug sind. Sofern eine Methode tatsächlich eine intrinsische Wirkung hat, sollte eigentlich ein messbarer Effekt übrigbleiben. Wenn hingegen die zufällige Auswahl der Patienten jeglichen Behandlungserfolg vermasselt, liegt die Schönheit, d.h. der Nutzen der Therapie, wohl ausschließlich im Auge des Betrachters.
Der leicht rebellisch-gegenkulturelle Stolz, dass der eigene kinesiologische Behandlungsansatz keiner wissenschaftlichern ("schulmedizinischen") Überprüfung standhält, bedarf wohl keines weiteren Kommentars.
Avatar #576939
am Samstag, 6. Juni 2020 um 21:02

GunTrapp

30 Jahre Akupunkturpraxis bestätigen mir persönlich ,daß Akupunktur die Anzahl und die Intensität der Schmerzattacken lindert. Oft bekomme ich die Patienten in der gebesserten Phase sogar dazu Ausdauersport zu beginnen. Sham oder Nicht- Sham ist ein erklärliches Wunder, wenn man sich die Dermatome /Myotome der verwendeten Punkte ansieht. Je weiter sham weg von dem Originalpunkt ist, desto höher der Unterschied in der Differenz.
Meine Patienten stimmen mit den Füßen ab.(Auf eigene Kosten). Recht haben muss ich nicht, aber Gutes tun tut gut.

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